{"id":5597,"date":"2018-07-05T08:49:09","date_gmt":"2018-07-05T08:49:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5597"},"modified":"2018-07-05T08:51:15","modified_gmt":"2018-07-05T08:51:15","slug":"was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5597","title":{"rendered":"was"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5598\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20170107_151846-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20170107_151846-223x300.jpg 223w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20170107_151846.jpg 712w\" sizes=\"auto, (max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/><\/p>\n<h5>Ja, was ist das auf dem Bild? Gerne w\u00fcrde ich eine Umfrage starten, was andere Menschen zum Beispiel darin sehen, nur so aus Interesse an den M\u00f6glichkeiten der Sicht. Die meisten Hindus, die ich kenne, w\u00fcssten auch nicht, was es ist, aber es w\u00fcrde sie auch nicht zu Fragen anregen. Das Gold, die orangene Farbe z.B. w\u00e4ren genug, um sich davor zu verbeugen, denn sie sind es gewohnt, an jeder Ecke Bildnisse des als g\u00f6ttlich zweifelsfrei Vermuteten vorzufinden, die daran erinnern, dass es zwar nicht fassbar ist, es aber dennoch etwas gibt, das \u00fcber uns hinausgeht. Wir vom Westen fielen auf jeden Fall in Indien wegen unserer Fragerei auf, das war man nicht gewohnt. Alle spirituellen Lehrer, die damals noch halbwegs glaubw\u00fcrdig waren, erlebten ein neues Erwachen des Denkens, denn was erz\u00e4hlt man denen (uns)? Sie sahen uns (das wei\u00df ich aus eigener und anderen Quellenberichten) als geistig und moralisch unentwickelte Gesch\u00f6pfe mit schlechten Gewohnheiten, und es war eine interessante Aufgabe, sich damit auseinandersetzen zu m\u00fcssen. Auch der heiligste Blick kann sehr begrenzt werden. Dann gab es die lange Phase, wo wir alle dazugelernt haben von einander. Auf beiden Seiten wurde in der jeweiligen Wahrnehmung viel geirrt und einiges korrigiert. Dann kam die Technik, und alle waren gleicherma\u00dfen sehr damit besch\u00e4ftigt. Und wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch heute. Es war belebend, dieses Paar aus Bombay zu Besuch zu haben. Obwohl sie beide in ihren Familien als schwarze Schafe, also irgendwie seltsam und aus der Tradition herausfallend gesehen werden, kommen sie aus einer Gro\u00dffamilie, wo ihr Tun zwar ab und zu ber\u00e4tselt wird, aber sie k\u00f6nnen sich vollkommen sicher und geborgen f\u00fchlen in ihrem famili\u00e4ren Umfeld. Da das auch in Indien immer seltener wird und die Ungeheuerlichkeiten zunehmen, kann man noch einmal hinschauen, wie es sich anf\u00fchlt, aus so einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig st\u00f6rungsfreien Feld zu kommen, wo sich keiner f\u00fcrchten muss davor, alles allein bew\u00e4ltigen zu m\u00fcssen. Es ist ja nur der st\u00f6rungsfreie Anfangston, der eine gewisse Basis vermittelt, von der aus ein Mensch seinen oder ihren Weg gestalten kann. Auffallend ist bei Indern oft das Fehlen von psychologischem Denken. Die Ergr\u00fcndung der pers\u00f6nlichen Geschichte ist f\u00fcr sie (noch) nicht wirklich von Interesse. Sie haben keine Erfahrung, anders damit umzugehen als es die Tradition vorschreibt und lebt. Und obwohl das alles sehr modern aussieht, wenn sie mit neuester Technik unterwegs sind, ist das Denken doch noch sehr verwurzelt mit dem unreflektiert Gl\u00e4ubigen in all seinen Ausw\u00fcchsen und Pflichten. Ist es nicht auch so bei uns hier? Keiner muss es ja machen wie der Andere. Es ist immer wieder bei allen Gr\u00e4ueltaten, die auf dem Planeten stattfinden, auch eine Frage, wie Menschen mit der vorhandenen und von ihnen gesteuerten Freiheit umgehen. Wenn Grundbed\u00fcrfnisse nicht mehr gestillt werden k\u00f6nnen, ist meistens schon etwas Ungutes im Gange. Aber die Frage, ob ich \u00fcberhaupt wissen will, wer ich bin, bildet den nat\u00fcrlichen Ausgleich zum Unguten. Ich mache mich zumindest dann auf den Weg, keinen bewussten Schaden mehr zuzuf\u00fcgen und zuzulassen und kann mich letztendlich, wo und wenn es von keinerlei Erwartungshaltung mehr begrenzt ist, in den Erfahrungsbereich begeben, wo in der Tat alles anders ist, als ich dachte, was u.a. zu befreiender Heiterkeit f\u00fchrt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, was ist das auf dem Bild? Gerne w\u00fcrde ich eine Umfrage starten, was andere Menschen zum Beispiel darin sehen, nur so aus Interesse an den M\u00f6glichkeiten der Sicht. Die meisten Hindus, die ich kenne, w\u00fcssten auch nicht, was es ist, aber es w\u00fcrde sie auch nicht zu Fragen anregen. 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