{"id":5588,"date":"2018-07-03T08:54:53","date_gmt":"2018-07-03T08:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5588"},"modified":"2018-07-03T08:56:36","modified_gmt":"2018-07-03T08:56:36","slug":"visiting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5588","title":{"rendered":"visiting"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5590\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093552-191x300.png\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093552-191x300.png 191w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093552.png 581w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5589\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093518-133x300.jpg\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093518-133x300.jpg 133w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093518-453x1024.jpg 453w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180703_093518.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 144px) 100vw, 144px\" \/>\u00a0 (Bl\u00e4tter von der S\u00fc\u00dfkartoffelpflanze)<\/p>\n<h5>Es ist spannend, in der eigenen Zeitspanne die gro\u00dfen und wirkungsvollen, oft auch unheilvollen Entwicklungen auf dem Planeten mitzubekommen. Tiere sind da und sterben aus. Menschen fliehen in Unmengen aus ihren eigenen L\u00e4ndern, wo es anderen, die man hat regieren lassen, m\u00f6glich war, eine M\u00f6rdergrube zu werden. Nun auf einmal die Technik in jedermanns Hand. Nat\u00fcrlich kann man die angestrebte Entwicklung nicht aufhalten, nur weil ein paar Millionen von der Gesellschaft Unterbelichtete keinen Zugang zu Bildung haben. Warum kann man nicht? Wo f\u00e4ngt &#8222;das Menschliche&#8220; \u00fcberhaupt an, und wo verl\u00e4sst es seinen Ursprung? Hat es \u00fcberhaupt eine messbare Skala, und sind wir nicht immer einem Feld zahlloser Widerspr\u00fcche ausgeliefert und m\u00fcssen bedenken, welche Gangart wir einschlagen. Und egal, f\u00fcr welche Wege man sich entscheidet, der Spruch von Delphi beamt doch aus allem hervor. Ich habe in der W\u00fcste Thar sehr gute Beispiele gesehen von menschlicher Intelligenz, die nicht aus eigenem Denken hervorkam, sondern aus\u00a0 direktem Kontakt\u00a0 mit zeitloser Weisheit \u00fcber ein paar Gelehrte, die in den Tempeln herumsa\u00dfen. Aber diese Gehirne waren nicht gefeit gegen die auftauchende Technik, die ihnen schien wie der Eingriff der G\u00f6tter pers\u00f6nlich. Sie verneigten sich vor den neuen Lichtschaltern, nicht, dass das zu viel Schaden angerichtet h\u00e4tte, Es war einfach das Autauchen von etwas, das der alten Seinsweise nicht mehr entsprach. Sie empfanden das gemeinsame Erstarren zB. vor den ersten Fernsehern nicht als einen schmerzlichen Verlust der Gespr\u00e4chskultur. Hier im Westen konnte und kann man wenigstens, wenn Kommunikation gelingt, sich \u00fcber die Themen gedanklich austauschen, aber wenn alles neu ist, was sich im Bild bewegt, das ist schon bet\u00e4ubender. Heute geh\u00f6rt das Fernsehen zur menschlichen Grundausr\u00fcstung, es war ja nur der Anfang. Es ist jetzt bereits sinnlos geworden, dar\u00fcber zu reden, denn die subtilen Trennungslinien verlaufen ja nicht im Sichtbaren, sondern die Gemeinden formen sich im Stromkreis des Netzes. Man spielt nicht mit denselben SpielerInnen, die Atome trennen sich und f\u00fcgen sich mit enormer Schnelligkeit auseinander und zusammen. Wir haben gerade Besuch von einem jungen Ehepaar aus Mumbai, die ich in Indien an meinem Ort kennen gelernt habe.Es sind hier nicht wirklich Kommunikationsschwierigkeiten zu entdecken, es gibt vor allem kulturelle Unterschiede, die leicht zu bew\u00e4ltigen sind, hat man etwas Ahnung und Erfahrung vom anderen Land. Das ist auf jeden Fall etwas Neues, dass unsere Lebensweisen sich langsam aber ziemlich sicher angleichen. Hindus k\u00f6nnen sich in Griechenland zuhause f\u00fchlen. Es ist nicht nur die Sonne, sondern das Denken, das vielleicht durch die Sonne leichter beleuchtet werden kann in den Tiefen. Und die Chance zu nutzen, in fremde L\u00e4nder zu reisen, um mitzubekommen, was andere Menschen so essen und machen und denken. Sich freuen \u00fcber die, die Weltmeister werden, auch wenn es nicht die eigenen Leute sind. Anyway, es ist Sommer, und Angela Merkel hat es wieder einmal geschafft, ihre diplomatische Kunstfertigkeit einzuschalten und das Land, zumindest vorerst, mit einem k\u00fcnstlich erzeugten Gleichgewicht dem Land eine peinliche und gef\u00e4hrliche Schieflage zu ersparen. Denn noch sind keine \u00fcberzeugenden NachfolgerInnen ins \u00f6ffentliche Bild getreten., und das Sommerloch dehnt sich aus ins Unfassbare.<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 (Bl\u00e4tter von der S\u00fc\u00dfkartoffelpflanze) Es ist spannend, in der eigenen Zeitspanne die gro\u00dfen und wirkungsvollen, oft auch unheilvollen Entwicklungen auf dem Planeten mitzubekommen. Tiere sind da und sterben aus. Menschen fliehen in Unmengen aus ihren eigenen L\u00e4ndern, wo es anderen, die man hat regieren lassen, m\u00f6glich war, eine M\u00f6rdergrube zu werden. 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