{"id":5583,"date":"2018-07-02T07:32:40","date_gmt":"2018-07-02T07:32:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5583"},"modified":"2018-07-02T07:35:10","modified_gmt":"2018-07-02T07:35:10","slug":"nah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5583","title":{"rendered":"nah"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5584\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180702_084111-300x209.png\" alt=\"\" width=\"403\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180702_084111-300x209.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180702_084111-768x536.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180702_084111.png 932w\" sizes=\"auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><\/p>\n<h5>Da schauen sie mich an, die Gesichter, die sich durchgesetzt haben im \u00dcberlebensgebiet der Formen und Farben. Erst entsteht eine pers\u00f6nliche N\u00e4he, da die Erscheinungen dadurch erkannt werden, dass sie sich in Bezug setzen lassen. Dann wieder diese sehr gro\u00dfe Fremdheit, wenn das Entstandene frei wird von der eigenen Sicht und hinausgeht in die Welt der Deutungen. Ich selbst dachte an eine Nachricht aus Afghanistan, wo junge M\u00e4dchen zu Selbstm\u00f6rderinnen erzogen werden. Wo die menschliche Maske geschlechtslos vor allem Geschehen h\u00e4ngt mit den Gef\u00fchlen, die auf der Skala antiker Dramen genannt wurden und immer verf\u00fcgbar sind: Angst, Neid, Wut und Eifersucht z.B. Sie variieren immer ein bisschen auf der Tugendlatte der Religionen. Und Liebe nat\u00fcrlich, die grunds\u00e4tzlich gepachtet und geachtet wird als die Wunderdroge, zu der, so hat man lange gemunkelt, nur die Wenigen vordringen, weil sie nichts Erreichbares ist, sondern etwas Daseiendes. Es kann auch so sein, bildlich gesprochen, dass ein Mensch seine oder ihre Maske abnimmt und zur Seite legt und sich zul\u00e4chelt, ohne in einen Spiegel zu schauen. Niemand wei\u00df, wie es kommt, dass eine Maske pl\u00f6tzlich zerbricht. Irgendwann sch\u00e4umt die Milch \u00fcber. Wenn man in der N\u00e4he bleibt, kann man es am Sound h\u00f6ren, dass sich etwas anbahnt. Letztendlich kann alles Ausl\u00f6ser sein: Ohnmacht, Verzweiflung, Gl\u00fccksgef\u00fchl, Humor, oder gar nichts, einfach gar nichts. Die Maske f\u00e4llt einfach ab und\u00a0 zerbricht so, dass man gerade noch die vertrauten Z\u00fcge an ihr erkennen kann. Achach, die vertrauten Z\u00fcge. Beides zu kennen. Das Spiel und den anderen Vorgang, der in der eigenen Vermutung ruht, bis auch sie still steht. Rasenm\u00e4her und Vogelgezwitscher ebnen die Tonlagen aus. Das tierisch Lebendige und das menschlich Erschaffene. Das arglos Singende und der\/die Bewusstseinstr\u00e4ger\/in. Wenn das von au\u00dfen zugef\u00fchrte Wissen seine Bedeutsamkeit verliert, kann ein Umschwung in die tiefere Erfahrungsebene stattfinden. Hier stehen Schweigen und Wort zur Verf\u00fcgung. Zu beidem muss der ihnen entsprechende Weg gefunden werden, die Praxis. Der vom K\u00f6rper erfahrene Daseinsraum kann vor allem durch die Sprache erweitert werden. Wo die Sprache zur\u00fcckgenommen wird, kann keine N\u00e4he entstehen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da schauen sie mich an, die Gesichter, die sich durchgesetzt haben im \u00dcberlebensgebiet der Formen und Farben. Erst entsteht eine pers\u00f6nliche N\u00e4he, da die Erscheinungen dadurch erkannt werden, dass sie sich in Bezug setzen lassen. 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