{"id":5564,"date":"2018-06-29T08:24:03","date_gmt":"2018-06-29T08:24:03","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5564"},"modified":"2018-06-29T08:27:16","modified_gmt":"2018-06-29T08:27:16","slug":"ausgleichen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5564","title":{"rendered":"ausgleichen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5566\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091439-281x300.png\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091439-281x300.png 281w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091439-768x821.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091439.png 948w\" sizes=\"auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5568\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091900-300x294.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091900-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091900.jpg 622w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5567\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091505-281x300.png\" alt=\"\" width=\"164\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091505-281x300.png 281w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091505-768x821.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_091505.png 948w\" sizes=\"auto, (max-width: 164px) 100vw, 164px\" \/><br \/>\n*************************<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5565\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_090935-300x119.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"72\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_090935-300x119.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_090935-768x304.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_090935-1024x405.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180629_090935.jpg 1788w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/>**********************<\/p>\n<h5>Klar, das Sommerm\u00e4rchen geht weiter, auch wenn ich durch Wegbleiben kein Tor erzielt habe (durch kindlich magisches Denken). Nicht \u00fcberall ist der Sommer genie\u00dfber und vor allem wir Bleichgesichter wollen z.B. in Indien nicht unn\u00f6tig schmoren. Es ist auch nicht \u00fcberall Sommer, und nicht \u00fcberall, wenn \u00fcberhaupt irgendwo, ist gerade M\u00e4rchenzeit. Das gro\u00dfe &#8222;Es war einmal&#8220; l\u00e4uft dennoch immer mit in der Geschichte. Es war einmal ein Kaiser, der in Deutschland herumritt und Audienz erteilte, da zogen noch Ackerg\u00e4ule die Milchwagen durch die Stra\u00dfen und immerhin leben davon noch Zeugen. Dann das Es-war-einmal der Fl\u00fcchtenden. Wer wird je wirklich wissen, was sie zur\u00fccklassen mussten, wissen wir ja oft selbst nicht, was da war, als es noch da war. Und kann man wirklich sagen, dass sich die Menschen erholen von den Vernichtungsorgien, die oft in kleinster Form und kleinstem Kreis beginnen, wenn Menschen untereinander zu viel Anspruch erheben auf ihre vermeintlichen Anlagen. Sind es Anlagen, oder sind es St\u00f6rungen, und wo und wann macht etwas einen Unterschied, auch wenn es nicht um die Rettung der Welt geht. Die Welt ist ja eh nicht zu retten, sie ruht unentwegt im Gleichgewichtigen. Manchmal schwillt das Dunkel an, dann gleicht sich das Helle aus, beides bewegt sich im Unfassbaren. Das Unfassbare ist der Zustand des Stromes. Was mich ber\u00fchrt, ist einerseits mein pers\u00f6nliches Gut, und andrerseits kommt es darauf an, was ich an M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung habe, um mich selbst am eigenen Ort vorzufinden, denn ich bin, bewusst oder unbewusst, an dieser Gestaltung permanent beteiligt. Auf der einen Seite w\u00e4chst das Wissen \u00fcber den Umgang mit den Dingen, auf der anderen Seite wachsen die Unheimlichkeiten. Nicht alle wichtigen Informationen kommen trotz digitaler Revolution \u00fcberall gleichzeitig an. Wenn in Deutschland DDT schon lange verboten ist, wird in Indien munter ohne Hinweis auf die Gefahren weitergespritzt. Das produzierte Zeug muss ja immer auch benutzt werden, sonst liegt es nur rum und macht Verluste. Wann ber\u00fchrt etwas, und was hat es mit mir zu tun. Wann ber\u00fchrt etwas, und was hat es mit anderen zu tun. Wann verursache ich etwas, und wann wird etwas mit mir gemacht? Und wenn ich keine Sprache habe f\u00fcr die Dinge, die mit mir geschehen sind und weiterhin geschehen, wie kann ich in der Welt \u00fcberhaupt auftauchen. Denn ist es nicht so, dass ich durch Sprache in die Welt komme?! Das Wichtigste an diesem Vorgang ist m.E., dass es einem selbst klar wird, was der Unterschied ist zwischen einem Wort, das aus meinem eigenen System kommt, und einem Wort, das nur durch ein Au\u00dfen aktiviert wird. Warum sollte ich, wenn ich bei mir bin, keine Sprache haben. Haupts\u00e4chlich geht es hier um die M\u00f6glichkeit eines tiefen Interesses am Anderen, das sich ohne das Transportmittel des Wortes ja gar nicht klar ausdr\u00fccken kann. N\u00e4mlich, wer ich selbst bin, nicht einem zuf\u00e4lligen Blick \u00fcberlassen, sondern im Sein anwesend sein, denn, wie gesagt, wer das Sein hat, hat auch die Worte.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*********************************************** Klar, das Sommerm\u00e4rchen geht weiter, auch wenn ich durch Wegbleiben kein Tor erzielt habe (durch kindlich magisches Denken). Nicht \u00fcberall ist der Sommer genie\u00dfber und vor allem wir Bleichgesichter wollen z.B. in Indien nicht unn\u00f6tig schmoren. Es ist auch nicht \u00fcberall Sommer, und nicht \u00fcberall, wenn \u00fcberhaupt irgendwo, ist gerade M\u00e4rchenzeit. 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