{"id":5483,"date":"2018-06-14T09:31:07","date_gmt":"2018-06-14T09:31:07","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5483"},"modified":"2018-06-14T09:33:51","modified_gmt":"2018-06-14T09:33:51","slug":"5483","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5483","title":{"rendered":"erscheinen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5477\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_172440-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"291\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_172440-230x300.jpg 230w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_172440-768x1001.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_172440-785x1024.jpg 785w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_172440.jpg 852w\" sizes=\"auto, (max-width: 291px) 100vw, 291px\" \/><\/p>\n<h5>Hinter all dem, was wir scheinen und glauben zu sein und wo wir mit einer mehr oder weniger gewissen Identit\u00e4t herumhantieren, und noch dahinter, und auch dahinter noch vermute ich mich selbst als noch ungest\u00f6rtes Wesen. Das kann ja nicht anders sein, denn in jeder Hinsicht ist es ein Neuanfang, denn ob es reinkarnierte Leben\u00a0 gibt oder nicht, so wird auch die Verhaftung an die Idee der Ahnenkultur nur von mir gekn\u00fcpft oder nicht, und es deutet doch von diesem Anfang an jede\/r alles f\u00fcr sich und h\u00e4lt es f\u00fcr die bestehende Wirklichkeit. Nur, wie weit will ich gehen mit meiner Kenntnis von mir, und wann wird mir klar, dass es H\u00fclsen und H\u00fcllen und Verpuppungen und Verschleierungen gibt und all das, was verdr\u00e4ngt und st\u00f6rt, was eben einst einmal ungest\u00f6rt war in wortlosem Empfang von Welt und seinen g\u00fcnstigerweise positiven Resonanzen, die ja in der heutigen Zeit immer weniger abh\u00e4ngig sind von dem Ur-Dreieck Vater-Mutter-Kind, wenn dieses Dreieck sich entweder selbst aufl\u00f6st oder sich durch die Gegebenheiten erforderlicher Resonanzen als tragf\u00e4hig oder nicht mehr tragf\u00e4hig erweist, und andere Formationen auftauchen, die die Bedingungen einer gesunden Kindheit besser gew\u00e4hrleisten. Obwohl es gen\u00fcgend bedrohliche Lebensanf\u00e4nge gibt, gibt es doch stets auch eine Menge R\u00e4ume, in denen ein Wesen sich selbst verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ungest\u00f6rt wahrnehmen kann. Dann kommen ja erst die Jahre, wo das Leben eher einer Heldenreise gleicht, wo permanent Pr\u00fcfungen zu bew\u00e4ltigen sind, die kl\u00e4ren sollen, wie weit ich die Matrix selbst durchdringen und selbst f\u00fcr mich erscheinen lassen\u00a0 und manifestieren kann, was mir vorschwebt. Was einem nicht alles vorschwebt und fast in Zeitlupe an einem vorbeischwebt, wie an diesen seltsamen Tagen, wenn am Himmel diese dichten und geballten Wolkenmassen auftauchen, und man, wie ich einst an einem Fenster \u00fcber der Amalfik\u00fcste dem antiken Schauspiel der G\u00f6tter zusah, dort in den Wolken, und von der schieren Wucht der Formen \u00fcberw\u00e4tigt wurde, als feurige Pferde und hohe Kunstwerke von Kutschen mit den Helden und Heldinnen vor\u00fcberzogen und meine Wahrnehmung von Wirklichkeit vollkommen ersch\u00fcttert wurde durch etwas, was auch unleugbar da war,\u00a0 obwohl seine Lehre der Verg\u00e4nglichkeit ebenso eindringlich war. Und klar, so sehr auch die gro\u00dfen Geschichten und Dramen und Epen uns permanent medial geliefert werden, so sind sie doch tr\u00fcgerisches Wolkenwerk, denn die Frage bleibt nach dem eigenen Schiff, nach seinem Bau, seiner Gr\u00f6\u00dfe, seinem Ma\u00df,\u00a0 seiner Transportf\u00e4higkeit hin, ja wohin. So wie die Gro\u00dfmutter und das Neugeborene miteinander einen zeitlos guten Anfang gew\u00e4hren, so gew\u00e4hrt auch das Schiff eine gute Fahrt, solange die Ankunft am Ziel nicht aus den Augen verloren wird, n\u00e4mlich ich selbst als das Ziel, auf dem Weg die Gefahren und Widerst\u00e4nde bannend, die mir im Labyrinth meines Seins als viele F\u00e4hrten gelegt wurden, durch die ich wohl oder \u00fcbel navigieren muss, um zu erreichen, wo ich bereits bin. Denn es lebt doch noch irgendwo in mir, das st\u00f6rfreie Empfinden, als tats\u00e4chlich noch alles gut war, wenn auch nicht au\u00dfen, so doch in mir, nun ein kostbares, zerbrechliches Ei, das ohne meine Einf\u00fchlsamkeit nicht \u00fcberleben kann. Und warum sollte es auch leben ohne mich. Bin ich doch noch immer dasselbe Ei, dessen Durchgang der Vernichtung entgangen ist. Ich selbst habe meine Kr\u00e4fte einsch\u00e4tzen lernen und mit ihnen gerechnet und mich auf sie verlassen k\u00f6nnen, eben dass sie mich hinweisen k\u00f6nnen auf das, was mir schadet und was mir nicht schadet, sodass das Ungest\u00f6rte sich auftun kann und in mir seine Wirkung entfalten.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter all dem, was wir scheinen und glauben zu sein und wo wir mit einer mehr oder weniger gewissen Identit\u00e4t herumhantieren, und noch dahinter, und auch dahinter noch vermute ich mich selbst als noch ungest\u00f6rtes Wesen. Das kann ja nicht anders sein, denn in jeder Hinsicht ist es ein Neuanfang, denn ob es reinkarnierte Leben\u00a0 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5483","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5483"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5483\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5486,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5483\/revisions\/5486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}