{"id":5475,"date":"2018-06-13T07:22:35","date_gmt":"2018-06-13T07:22:35","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5475"},"modified":"2018-06-13T07:24:24","modified_gmt":"2018-06-13T07:24:24","slug":"nachfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5475","title":{"rendered":"nachfahren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5476\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_125353-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"292\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_125353-210x300.jpg 210w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_125353.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/p>\n<h5>Nun ist es ja so, dass wir gerade in einem schwer einsch\u00e4tzbaren Kollektiv durch die sogenannte und viel besprochene digitale Revolution man\u00f6vrieren, jede\/r mit sich und den Maschinen so allein, wie es Job oder Familie oder Sucht\u00a0 oder Bewusstsein erlauben, und d i e s e r Weg ist ein Weg, der einen lehrt, dass es in der Tat kein Zur\u00fcck mehr gibt. Mit der von uns willkommen gehei\u00dfenen und ungeheuren \u00d6ffnung zu digitaler Nahrung wird dem Menschen und seinem Geist ein Sattsein offeriert, das die Grenzen der \u00dcbers\u00e4ttigung immer mehr der Wahrnehmung entzieht, bis der Zustand des \u00dcbers\u00e4ttigtseins vom jeweiligen System\u00a0 als Normalzustand definiert wird. Gleichzeitig treten, wie von kosmischem Ausloten erzeugt, einerseits immer mehr Mangelerscheinungen auf, wie schlechte Augen, Ohren, Luft, Konzentrationsf\u00e4higkeit undsoweiter, und andrerseits erh\u00f6ht sich der Konzentrationsionspegel derer, die an der Erkundung dieser Ph\u00e4nomene interessiert sind. Ist der Mensch tats\u00e4chlich dabei, sich einen Hades zu erzeugen, den er unwiderruflich erzeugen muss, um sich des Ausma\u00dfes\u00a0 seiner planetarischen Gewaltanwendung bewusst zu werden, die schon so allt\u00e4glich ist, dass man sich anderes kaum mehr vorstellen kann. Das ist genau der Grund, warum es interessant wird f\u00fcr das Individuum, zu sehen, wie das, was wir so gerne f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halten, auch umgesetzt wird. Da es keinen Ausstieg gibt aus dem Spiel, hat man sich schlie\u00dflich selbst als Kompassnadel. Geht es wirklich immer weiter geradeaus, oder ist es doch ein Kreislauf, der bestimmten Gesetztm\u00e4\u00dfigkeiten unterliegt. Oder beides? Stetiger Strom der Ordnung, und angemessenes Ma\u00df an Freiheit, die es einzusetzen gilt, damit man dem eigenen Wesen nicht widerstrebt. Ob der Mensch immer hier leben wird, ist ja gar nicht so relevant, denn wenn er eines Tages weg sein sollte, ist er ja nicht mehr da. Und sollte er tats\u00e4chlich assimiliert werden von der Maschine, dann wird das dortige, hybride Wesen ja nicht wissen, ob es Teil eines von Algorithmen hervorgezeugten Suizids ist, sondern wird sich weiterhin vorkommen wie das jeweils M\u00f6gliche in seiner Optimierung. Da verliert man dann auch schon die Lust am Durchdenken, weil man am Ende des Tunnels kein Licht vorfinden kann. Das menschliche Leben, das hat uns Indien doch auch beibringen k\u00f6nnen, entfaltet den gr\u00f6\u00dften Glanz in seiner Einfachheit, seiner guten Nahrung, seinen Aufgaben des Entr\u00e4tselns der Dinge, die einem lange vorkommen, als w\u00e4ren sie einfach so da. Bis man entscheiden muss, was wirklich da ist f\u00fcr einen, und was nicht. Was einem entspricht, und was nicht. Was man haben muss, und was nicht. Was einem gut tut, und was nicht. Ob man sich selbst schon kennt, oder nicht. Ob man wei\u00df, was Sattsein ist, und was einem gen\u00fcgt, ohne Einschr\u00e4nkung der tiefen Empfindung. Nachfahre und Erbin der guten Gedanken, dankbares L\u00e4cheln nach allen Seiten hin. Jede\/r allein in seinem und ihrem Spiel unterwegs. Wir sehen einander und nehmen Beispiel am Anderen. Daher die erst verwirrende, dann klare Nachricht \u00fcber die Freiheit und das angemessene Handeln in ihrer tief menschlichen und zeitlosen Obhut.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es ja so, dass wir gerade in einem schwer einsch\u00e4tzbaren Kollektiv durch die sogenannte und viel besprochene digitale Revolution man\u00f6vrieren, jede\/r mit sich und den Maschinen so allein, wie es Job oder Familie oder Sucht\u00a0 oder Bewusstsein erlauben, und d i e s e r Weg ist ein Weg, der einen lehrt, dass [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5475","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5475"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5481,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5475\/revisions\/5481"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}