{"id":5414,"date":"2018-06-05T07:45:44","date_gmt":"2018-06-05T07:45:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5414"},"modified":"2018-06-05T08:22:57","modified_gmt":"2018-06-05T08:22:57","slug":"5414","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5414","title":{"rendered":"ergiebig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5415\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180603_172409-300x284.png\" alt=\"\" width=\"373\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180603_172409-300x284.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180603_172409-768x726.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180603_172409-1024x968.png 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180603_172409.png 1025w\" sizes=\"auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px\" \/><\/p>\n<h5>Man ist sich ja oft gar nicht dar\u00fcber im Klaren, wie unterschiedlich Worte, die man benutzt, geh\u00f6rt bzw aufgenommen werden oder was man selbst so h\u00f6rt und sicher ist, aufgenommen zu haben, was der Andere gemeint hat. Aber es ist doch wirklich sehr komplex und gar nicht einfach, was da aufeinandertrifft an inneren Besch\u00e4ftigungen und Muster-Brillen und schnellen Urteilen und Projektionen, alles locker schwankend zwischen Gut und B\u00f6se, beides undefiniert, daher vielf\u00e4ltig vermischt. Die Notwendigkeit, Klarheit, Konzentration und Pr\u00e4zision anzuwenden, ergibt sich meist in den Berufen, wo Leistung von einem selbst oder anderen erwartet wird, daher auch der verzweifelte Ruf nach Ferien und Erholung. Die zwei Seelen, die angeblich in der Brust wohnen, und die sich irgendwie einrichten m\u00fcssen in einer Kommunikation, die ja erst einmal erschaffen werden muss. Nichts spricht gegen gutes Denken. Selbst wenn das dual angelegte Denken aufgel\u00f6st werden k\u00f6nnte in einem einheitlich sich empfindenden Geist, kann das Instrument des guten Denkens nicht schaden, es verliert nur an Gewicht und Deutungshoheit. Daher k\u00f6nnen Dialoge mit Menschen so erfreulich sein, wenn jeder sein Zeug bei sich hat und gleichzeitig der Raum offen bleibt f\u00fcr das, was sich aus dem neuen Spiel ergibt. Spielen ist wichtig. Spielen lockert die latent vorhandenen Latten, und doch wird man erkannt in seinem Spiel. Im Spiel darf der Verderber drin bleiben, oder der Verlierer kann weitermachen, das ist nicht so gravierend. Die, die zusammen spielen, achten meistens auf fair play. Fair play ist, wenn man sich selbst und andere nicht betr\u00fcgt. Einer meiner Gro\u00dfv\u00e4ter soll beim Mogeln mit seinen Enkeln\u00a0 einen solchen Lachanfall gehabt haben, dass er daran erstickt ist. Das geht auch. Hauptsache, man findet einen gehbaren Weg aus dem Kampffeld heraus und nimmt sich mit, integriert sich sozusagen im eigenen inneren Ort, und l\u00e4sst sich selbst sich erfreuen am ganzheitlichen Raum, wo der Wirkungkreis der Spaltungen aufh\u00f6rt. Was sage ich zu mir, und was vernehme ich als Antwort. Das ist die Wurzel des Dialogischen: die ergiebige Unterhaltung mit sich selbst. Die ungetrennte Stille, der Space, in dem der Teller ruht. Das Ich ohne Widersacher, gemeinsam auf Achse, zum Staunen bereit. Jetzt erst bereit zur Entwaffnung, denn das Vertrauen zu sich selbst ist unerl\u00e4sslich, will man die Freude des Abenteuers geb\u00fchrlich wertsch\u00e4tzen. Erfreulich ist auch zu sehen, wenn man im doppelb\u00f6digen Reich gute Entscheidungen gef\u00e4llt hat. Den Kompass sorgf\u00e4ltig ausgerichtet. Eine leicht bewegliche Hand am Steuerrad. Navigation ist eine der K\u00fcnste, die anregend sind. F\u00fcr jede\/n ist der Ozean ein anderes Mehr, das es gemeinsam zu durchsteuern gilt. Hinein in unbekannte Welten, die noch nie zuvor ein Mensch (so wie ich) gesehen hat. Wie k\u00f6nnte es anders sein! Man hat Raum bei sich f\u00fcr Andere, aber man sch\u00e4tzt auch die Kr\u00e4fte der Anderen und ihre eigenen Kompositionen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man ist sich ja oft gar nicht dar\u00fcber im Klaren, wie unterschiedlich Worte, die man benutzt, geh\u00f6rt bzw aufgenommen werden oder was man selbst so h\u00f6rt und sicher ist, aufgenommen zu haben, was der Andere gemeint hat. 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