{"id":5370,"date":"2018-05-29T09:11:50","date_gmt":"2018-05-29T09:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5370"},"modified":"2018-05-29T09:11:50","modified_gmt":"2018-05-29T09:11:50","slug":"umgehen-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5370","title":{"rendered":"umgehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5372\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180528_182651-241x300.png\" alt=\"\" width=\"319\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180528_182651-241x300.png 241w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180528_182651-768x956.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180528_182651-822x1024.png 822w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180528_182651.png 832w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5371\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180526_104506-141x300.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180526_104506-141x300.jpg 141w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180526_104506-768x1634.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180526_104506-481x1024.jpg 481w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180526_104506.jpg 894w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/p>\n<h5>In Indien, h\u00f6re ich von Freunden \u00fcber WhatsApp, sind es gerade 48 Grad Hitze, mit denen sie umgehen m\u00fcssen. Immer muss man mit etwas umgehen, auch wenn sich das Bild der \u00e4u\u00dferen Schrecknisse mehr einpr\u00e4gt als das, was einem selbst bei angebrachtem Mitgef\u00fchl alles verborgen bleibt. Was an unserer Ecke des Wohnens gerade den Umgang mit paradiesischer Bl\u00fctenf\u00fclle lehrt, ist ein paar Kilometer weiter zu einer einzigen \u00dcberforderung geworden, wenn Menschen mal wieder den Lehm und die vom Gro\u00dfregen unbrauchbar gemachten Gegenst\u00e4nde nach drau\u00dfen auf die Stra\u00dfe werfen m\u00fcssen, und dass es auch dabei darauf ankommt, wie es gehandhabt wird von den Individuen. Etwas scheitert, etwas kann neu erschaffen werden, selten bin ich wirklich handlungsunf\u00e4hig. Das Ich, Erzeuger\/In der Anekdoten. Wenn ich nicht durch eine meiner Einstellungen blockiert werde, die sich oft genug mit der Schuldfrage besch\u00e4ftigt, vor allem aber mit der Schuldzuweisung als ein Mittel fl\u00fcchtiger Erleichterung, kann eine Katastrophe durchaus zu einem Vorgang werden, der mir die M\u00f6glichkeit gibt f\u00fcr verwandeltes Denken. Nicht, dass man die Herausforderung suchen muss. Was mir vor allem auff\u00e4llt an diesem Mai anno 2018 ist, dass man dem Bl\u00fctenausbruch kaum hinterher kommt. Mir scheint, als h\u00e4tte es bereits ein High Noon gegeben, in dem die Natur sich in solch einer Makellosigkeit pr\u00e4sentierte, sodass man gerne Zuschauer wurde in der ersten Reihe, um nicht zu viel von dem ganzen gro\u00dfz\u00fcgigen Ausbruch zu verpassen. Erst schien alles gleichzeitig auszubrechen, sodass viel von substantieller Nahrungszufuhr \u00fcber die Sinne stattfand. Dann aber auf einmal die braunen H\u00e4ufchen auf dem Boden! Wann ist das passiert, dass der berauschend sch\u00f6ne, tiefviolette Fliederstrauch auf einmal nicht mehr da ist!. Dann kommen die Pfingstrosen hervor, die K\u00f6niginnen der Entfaltung, man kann weiterhin staunen. Und die Geschehnisse ausbalancieren, alles in seinem eigenen Ma\u00df. Wer die Katze zuf\u00e4llig erwischt mit der noch lebenden Maus im Maul, macht sich auf, sie ihr abzutrotzen, obwohl es vor allem f\u00fcr den Menschen Sinn macht, keine Beute zu erlegen. Etwas in ihm arbeitet automatisch an der \u00dcberwindung oder aber F\u00f6rderung seiner eigenen Natur. Da scheint ein Hebel eingebaut, der als Richtungsweiser dient. Die Vernichtung der Zecke als l\u00e4stiger Vampir im Gegenspiel zu der \u00c4rztemoral, sich stets f\u00fcr die Erhaltung des Lebendigen einzusetzen, obwohl auch hier klar geworden ist, dass nicht alle Mittel als menschlich wertvoll zu bezeichnen sind. Wer soll es mir deuten k\u00f6nnen als ich selbst im Zeugenstand, beziehungsweise auf der Zeugenschaukel meiner eigenen Wahrnehmungen. Und dann all die &#8222;Anderen&#8220;, die auch pausenlos Entscheidungen treffen: f\u00fcr den Strohhalm, gegen den Strohhalm, f\u00fcr ein saubereres Meer f\u00fcr die Nachfahren, wenn wir nicht mehr daran beteiligt sind. Es gab schon mal eine Welle von Produkten, wo etwa ein Strumpf l\u00e4nger halten konnte als ein Menschenleben. Man hielt es f\u00fcr Qualit\u00e4t. Die musste dringend aufh\u00f6ren, da der Mensch, will er sich in dem Reichtum, der uns hier zur Verf\u00fcgung steht, weiterhin tummeln, durch weiteres Kaufen dazu beitragen muss, dass auch weiterhin getummelt werden kann. Aussteigen? Im pr\u00e4chtigen Sommer? Liebe Kinder, sagen die Weltretter, ihr d\u00fcrft auch weiterhin an euren Halmen suckeln, nur das Material wird sich \u00e4ndern m\u00fcssen, da wir daran zu ersticken drohen. Man muss \u00fcberzeugt sein, dass der eigene Verzicht auf den Strohhalm auch Wirkung hat. Es ist ja nicht alles vergebens. Vielleicht machen sie, wer immer das sein mag, die Dinger ja wieder aus Stroh, gibt es doch noch. Stroh. Dann kann man sich wieder daran festhalten. (Oder nicht).<\/h5>\n<p>Das rechte Bild stammt aus einem Schlossgarten. Der Himmel spiegelt sich in der Wasserfl\u00e4che eines alten Brunnens.<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Indien, h\u00f6re ich von Freunden \u00fcber WhatsApp, sind es gerade 48 Grad Hitze, mit denen sie umgehen m\u00fcssen. Immer muss man mit etwas umgehen, auch wenn sich das Bild der \u00e4u\u00dferen Schrecknisse mehr einpr\u00e4gt als das, was einem selbst bei angebrachtem Mitgef\u00fchl alles verborgen bleibt. 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