{"id":5306,"date":"2018-05-21T05:40:05","date_gmt":"2018-05-21T05:40:05","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5306"},"modified":"2018-05-21T13:19:41","modified_gmt":"2018-05-21T13:19:41","slug":"unermuedlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5306","title":{"rendered":"unerm\u00fcdlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5307\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_190304-1-231x300.jpg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_190304-1-231x300.jpg 231w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_190304-1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><\/p>\n<h5>Es sollen ja flammende Zungen gewesen sein, die sich herniedersenkten auf die J\u00fcnger und Apostel am j\u00fcdischen Fest Shawuot, als sie in Jerusalem versammelt waren. Jerusalem gibt es immer noch, und man k\u00f6nnte sich gut und gerne ein kleines Wunder vorstellen, wo auf einmal alle in fremden Sprachen sprechen, beziehungsweise sich alle verstehen trotz der fremden Sprachen, und \u00fcber die Unterst\u00fctzung des Geistes zu einer verst\u00e4ndlichen L\u00f6sung des Konfliktes kommen. Man muss das Gegebene nur in Anspruch nehmen, denn auch der Geist ist immer noch da. Unentwegt str\u00f6mt es oder er oder sie durch alles hindurch und man kann sich dieser Pr\u00e4senz widmen, wenn das Sp\u00fcrbare, aber doch auch Geheimnisvolle der Anwesenheit des Geistes einen anspricht. Der Mangel an geistigem Reichtum ist sicherlich zu beklagen, wenn man bedenkt, dass es sich hier um eine Art\u00a0 Substanz dreht, die, wenn auch &#8222;nur&#8220; als geistige Materie, doch allen zur Verf\u00fcgung steht. Das einfache Dasitzen kann ein Vorgang sein, bei dem man sich \u00fcber diese Tatsache bewusst wird, allerdings nur, wenn das Bewusstsein eine gewisse Schulung durchlaufen hat, die einen zur Aufnahme des Daseienden auf eine f\u00fcr uns und Andere f\u00f6rderliche Weise bef\u00e4higt. Ganz sicher aber kommt es auf die Einstellungen an, die man sich selbst erzeugt hat, und f\u00fcr deren Wirksamkeit man die Unterst\u00fctzung des geistigen Raumes braucht. Was den Pfingstmontag betrifft, so wollte ich noch einmal wissen, was er eigentlich bedeutet und war \u00fcberrascht, dass er eigentlich gar keine Bedeutung hat. Er ist sozusagen ein angeh\u00e4ngter Feiertag, der in verschiedenen Gegenden mit eigenen Ideen gef\u00fcllt wurde. Er bietet sich also als ein freier Tag an, um mit eigenen Ideen gef\u00fcllt zu werden, und da das Wetter auf erfreulichste Weise mitspielt, kann man sich die Welt in kriegs-und diktatorenfreien L\u00e4ndern auch mal als einen paradiesischen Garten vorstellen, in dem Frieden herrscht, weil genug Menschen sich bem\u00fchen, Verantwortung f\u00fcr ihr eigenes Tun zu \u00fcbernehmen. Und da wir inzwischen wissen, dass Frieden nur sein kann, wenn ich gelernt habe, so wenig Schaden anzurichten, wie es mir m\u00f6glich ist, kommt es auch an sogenannten freien Tagen auf die Bem\u00fchungen an, zu denen ich bereit bin, was die kreative Gestaltung des Tages betrifft. Auf meiner Pfingstzeichnung sieht man einen Geist-Trinker. Gut, es ist keine flammende Zunge, die herniederkommt, sondern eher ein kosmisches Ei (I), dessen Bedeutung sich sicherlich noch enth\u00fcllen wird, da einem so ein bedeutungsloser Feiertag ja die M\u00f6glichkeit gibt, dem lebendigen Vorgang unerm\u00fcdliche Aufmerksamkeit zu schenken.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sollen ja flammende Zungen gewesen sein, die sich herniedersenkten auf die J\u00fcnger und Apostel am j\u00fcdischen Fest Shawuot, als sie in Jerusalem versammelt waren. 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