{"id":5281,"date":"2018-05-17T09:21:07","date_gmt":"2018-05-17T09:21:07","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5281"},"modified":"2018-05-17T09:25:16","modified_gmt":"2018-05-17T09:25:16","slug":"aufgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5281","title":{"rendered":"Aufgaben"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5283\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105325-175x300.png\" alt=\"\" width=\"175\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105325-175x300.png 175w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105325-768x1317.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105325-597x1024.png 597w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105325.png 1075w\" sizes=\"auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5284\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105054-300x248.png\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105054-300x248.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105054-768x635.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105054-1024x847.png 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180517_105054.png 1251w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5>In der &#8222;Zeit&#8220;, die wir abonniert haben, gibt es in jeder Ausgabe eine bestimmte Seite, bei der ich schnell weiterbl\u00e4ttre, weil das, was ich da (fl\u00fcchtig) erfasse, mich verstimmt. Es ist das gro\u00dfe Photo eines Tieres, unter dem der unver\u00e4nderte Text hei\u00dft: &#8222;Du siehst aus, wie ich mich f\u00fchle.&#8220; Was soll das, denke ich. Alles in der Welt Sichtbare kann und wird auch f\u00fcr eigene Zwecke benutzt, und hier wird das Tier benutzt, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob ich mich manchmal so f\u00fchle. Gut, nett gemeint, vielleicht bin ich kleinlich an dieser Stelle, aber so vieles ist nett gemeint, ohne seine dunklen Keller zu offenbaren. Und was ist hier gemeint? Nur an oberfl\u00e4chlichster Stelle kann jemand so aussehen, wie ich mich f\u00fchle. Ja, wie f\u00fchle ich mich denn? Die Frage muss erst einmal hervorgeholt werden mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, will man nicht von selbstverst\u00e4ndlichem Nichtwissen ausgehen. Das Gehirn kann dann die Suchscheinwerfer einschalten, ohne die man sich in den inneren Gew\u00f6lben nicht zurechtfindet. Man kennt die Bilder von Eremiten mit Laternen, nun entwickelt zu einem Laser-Stab, obwohl auch der unsterbliche Satz &#8222;be a lamp unto yourself&#8220;, also &#8222;sei dir selbst eine Lampe&#8220;, kaum zu \u00fcbertreffen ist in seiner schlichten Anweisung. Wohin leuchtet&#8217;s? Ach ja, das Gef\u00fchl. Ich denke also nicht, zum Beispiel, dass die Katze so aussieht, wie ich mich f\u00fchle, sondern ich schaue nach, was meine Gef\u00fchle sind, ohne die Katze als Projektionsfl\u00e4che zu nehmen. Oder Menschen, die st\u00e4ndig sich spiegelnden und sich vergleichenden Wesen, wir, die wir die planetarische Architektur durch unsere Projektionen erst erschaffen, k\u00f6nnen auch erst Verantwortung \u00fcbernehmen, wenn wir uns klar werden \u00fcber das Ausma\u00df unserer Projektionssucht, mit der wir st\u00e4ndig unterwegs sind, so, als k\u00f6nnte jeder von uns isoliert vom Anderen leben und gleichzeitig den eigenen Augen trauen, die das Gesehene dem Gehirn mit schnellen Kommentaren zuf\u00fchren. Die Isolation ist ja das Gesch\u00e4digte, das einem manchmal zu einem erschreckenden Bild f\u00fchren kann, wenn man ein ganzes Volk, um es mal eingeschr\u00e4nkt zu nennen, als ein Volk von Traumatisierten sieht. Bei allem Wahrheitsgehalt kann auch das nur ein Blickwinkel sein, wenn auch ein tiefer, der nicht \u00fcbersehen werden darf, will man tats\u00e4chlich die Arbeit auf sich nehmen, aus dem Weg zu r\u00e4umen, was einem den Weg blockiert..zu was? Ich, als Fan des Weltendramas, finde es ja gro\u00dfartig, dass alle sich die Gef\u00fchle leisten k\u00f6nnen, zu denen sie in der Lage sind, sonst g\u00e4be es ja weder Rumpelstilzchen noch den K\u00f6nig von Sibirien, denn jeder ist besch\u00e4ftigt mit dem, was er kann. Aber wer sagt, es g\u00e4be unendlich viele Gef\u00fchle, die jeder beliebig loslassen kann, ohne zu schaden? Vielleicht gibt es nur eines, das wohltuende Wirkung hat und hinter dem alle her sind, und das vielleicht nie zu einem gekommen ist und nie erfahren wurde, oder zu wenig, oder nicht genug, oder was auch immer das Muster ist, das in den Teppich gewebt wird, der einen tragen muss \u00fcber die Zwiebelt\u00fcrme hinweg. Vielleicht hat ja das Sein tats\u00e4chlich nur eine Quelle, und jede\/r ist ihr Ausdruck, verbunden mit dieser geradezu ungeheuren Freiheit\u00a0 die sich als Verantwortung entpuppt, deren Spiel-Raum der innere Vorgang ist, der nein, nicht (nur) abh\u00e4ngt vom sogenannten guten Schicksal und den oft als mehr oder weniger g\u00fcnstig gesehenen Bedingungen, sondern jede\/r hat das innere Spielfeld zur Verf\u00fcgung und kann die ihm oder ihr eigenen K\u00fcnste und Fertigkeiten entfalten f\u00fcr den jeweiligen Umgang mit dem Vorgefundenen. Alle Geschichten sind unendlich lang, bis man da angekommen ist, wo man herumsteht oder herumsitzt. Dann gibt es neue, spannende Aufgaben.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn ich, veranlasst durch was auch immer, hinuntergehe in die dunklen Gew\u00f6lbe des Traumhaften<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der &#8222;Zeit&#8220;, die wir abonniert haben, gibt es in jeder Ausgabe eine bestimmte Seite, bei der ich schnell weiterbl\u00e4ttre, weil das, was ich da (fl\u00fcchtig) erfasse, mich verstimmt. Es ist das gro\u00dfe Photo eines Tieres, unter dem der unver\u00e4nderte Text hei\u00dft: &#8222;Du siehst aus, wie ich mich f\u00fchle.&#8220; Was soll das, denke ich. 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