{"id":5239,"date":"2018-05-12T09:24:00","date_gmt":"2018-05-12T09:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5239"},"modified":"2018-05-13T09:21:08","modified_gmt":"2018-05-13T09:21:08","slug":"5239","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5239","title":{"rendered":"Quelle"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5242\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111346-266x300.jpg\" alt=\"\" width=\"87\" height=\"98\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111346-266x300.jpg 266w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111346-768x865.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111346-909x1024.jpg 909w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111346.jpg 959w\" sizes=\"auto, (max-width: 87px) 100vw, 87px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5243\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-252x300.png\" alt=\"\" width=\"162\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-252x300.png 252w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-768x914.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-861x1024.png 861w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455.png 880w\" sizes=\"auto, (max-width: 162px) 100vw, 162px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5243\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-252x300.png\" alt=\"\" width=\"252\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-252x300.png 252w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-768x914.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455-861x1024.png 861w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180512_111455.png 880w\" sizes=\"auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/><\/h5>\n<h5>Gestern war ein Teil der afghanischen Familie bei uns, mit der wir seit einigen Jahren befreundet sind, und Hamid, der jetzt im Juni sechs Jahre alt wird und schon von seinem Geburtstag schw\u00e4rmte, der (von ihm) (wahrscheinlich) (?) unbemerkt hinter Ramadan geschoben wird, da man w\u00e4hrend des Ramadan, wo heftig gefastet wird, nachmittags keinen Geburtstagskuchen mit Sahne servieren kann. F\u00fcr mich ist sein Geburtstag auch deswegen bedeutsam, weil ich mich einige Tage vor seinem vierten Lebensjahr entschlossen hatte, diesen Blog zu beginnen, und den Anfang zusammenlegte mit Hamids Geburts-Datum. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich mich zwei Jahre lang, und das immer mehr, dem furchterregenden Moment aussetzen w\u00fcrde, den gespeicherten Archiven meiner Lebenserfahrungen so ein Zutrauen entgegen zu bringen, dass sie mich wissen lassen, welche Worte daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehen.\u00a0 Man k\u00f6nnte nun nachfragen (bei sich selbst), was daran furcherregend ist. Nun ja, man wei\u00df ja lange nicht, wo man die eigene Quelle orten kann. Ganze Heerscharen selten im Get\u00fcmmel des Marktes angetroffene Gesch\u00f6pfe haben sich durch die Zeiten hindurch auf ihre Weisen darum bem\u00fcht, der Sache n\u00e4her zu kommen. Je n\u00e4her man kommt, desto komplexer wird es. Wer Quelle, wo Quelle? Au\u00dfen Quelle, innen Quelle? Unten am unterk\u00fchlten, tropfsteindurchzogenen Urgrund, oder ganz oben in den \u00e4therdurchtr\u00e4nkten Kosmo-Konstrukten, von denen die Religionen ihre verf\u00fchrerische Nahrung nehmen, damit die ganz besondere Beute ausgeworfen werden kann, die den potentiellen Schafen tr\u00f6stlicher ist als der schicksalsgeschulterte Einzelgang. Und ja, das wiederhole ich gerne, der Geist , der so freiz\u00fcgig durch die Sph\u00e4ren weht und offensichtlich keine Probleme damit hat, sich dem Willen der anwesenden Geister zu beugen, sieht sie, die Beschenkten, offensichtlich nicht mit dem Auge der Unterscheidung oder des Vergleiches, sondern ist auch als FormwandlerIn t\u00e4tig. Das &#8222;In&#8220; ist hier wichtig, denn wer sagt, dass er m\u00e4nnlich ist, der Geist. Und h\u00e4tte er m\u00e4nnliche Eigenschaften, so k\u00f6nnte ich ihn in eine hohe Konzentration bringen (ich meinen\u00a0 Geist, wohl bemerkt!), und ihn hineinsenken in das Rund meiner weiblichen Sph\u00e4re. Man kann auch den Geist in seiner erotischen Lebendigkeit nicht genug wertsch\u00e4tzen. Wer sich auf die Erotik des Sch\u00f6pfungsvorganges nicht einlassen kann, wird seine unermessliche und grenzenlose F\u00fclle nicht sch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Manche Worte, die in der Welt durch Missbrauch geschunden wurden, muss man zu sich zur\u00fcckholen und sie ans Herz nehmen und sie heilen lassen, bis sie wieder sich selbst sind und mit ihrem Ursprung verbunden. Eben, der Quelle. Wer soll einem das Verstehen von sich selbst schenken? F\u00fcr die Freir\u00e4ume, die ben\u00f6tigt werden, um bestimmte Aufgaben zu erf\u00fcllen, muss man sich k\u00fcmmern. Schon gibt es Oasen, in denen sich das Komplexe aufl\u00f6st und sich verwandelt in nachvollziehbare Einfachheit. Das sind Vorg\u00e4nge, die man einem Computer nicht vermitteln kann. Nein, niemals! Den ganzen Tag tue ich (vor allem simple) Dinge, die er nie tun k\u00f6nnen wird, und mein inneres Erleben wird er niemals erfassen, weil ich selbst im Seinsvorgang nichts anderes bin als lebendig, st\u00e4ndig mich wandelnd und st\u00e4ndig neu, auch wenn das ganze Gebilde ich-m\u00e4\u00dfig begrenzt erscheint, ich aber durchaus der Vielfalt meines eigenen Ausdrucks verpflichtet bin.<\/h5>\n<p>(Mit dem Bild zu meinem gestrigen Beitrag war ich so unzufrieden, dass ich es, durch Fortunas Anwesenheit, heute mit einem Original austauschen konnte. Man kann\u00a0 dort jetzt das Photo eines Gem\u00e4ldes von Henrike Robert sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war ein Teil der afghanischen Familie bei uns, mit der wir seit einigen Jahren befreundet sind, und Hamid, der jetzt im Juni sechs Jahre alt wird und schon von seinem Geburtstag schw\u00e4rmte, der (von ihm) (wahrscheinlich) (?) unbemerkt hinter Ramadan geschoben wird, da man w\u00e4hrend des Ramadan, wo heftig gefastet wird, nachmittags keinen Geburtstagskuchen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5239","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5239"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5239\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5264,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5239\/revisions\/5264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}