{"id":5204,"date":"2018-05-08T08:37:38","date_gmt":"2018-05-08T08:37:38","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5204"},"modified":"2018-05-08T08:45:29","modified_gmt":"2018-05-08T08:45:29","slug":"abstammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5204","title":{"rendered":"abstammen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5207\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092555-269x300.png\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092555-269x300.png 269w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092555-768x858.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092555-917x1024.png 917w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092555.png 1043w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5206\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092521-269x300.png\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092521-269x300.png 269w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092521-768x858.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092521-917x1024.png 917w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092521.png 1043w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5205\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092455-300x269.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092455-300x269.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092455-768x688.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092455-1024x917.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092455.jpg 1165w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5208\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092621-300x269.png\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092621-300x269.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092621-768x688.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092621-1024x917.png 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180508_092621.png 1165w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/p>\n<h5>Heute fr\u00fch kam mir im Kontext eines Fr\u00fchst\u00fccksgespr\u00e4ches diese Geschichte noch einmal in den Sinn, die sich letztes Jahr in Indien um eine gro\u00dfe, \u00f6ffentliche Emp\u00f6rung rankte, und das vor allem in illustren, wissenschaftlichen Kreisen, weil jemand, den man offensichtlich ernst genug nahm, um ihn zum Zentrum einer Debatte zu machen, sich gemeldet hatte mit der Ansicht, man m\u00fcsste Darwins Lehre vom Weg des Affen zum Menschen aus den Schulb\u00fcchern entfernen, weil es einfach nicht sein konnte. Ja, warum denn nicht!!! Ja weil, sagte er, es in unserer Geschichte niemand erz\u00e4hlt hat! Jemand h\u00e4tte davon erz\u00e4hlt. Denn wie sollte das unbemerkt stattgefunden haben, wo doch jeder immer alles sieht und auch davon erz\u00e4hlt. Nicht, dass ich mich dadurch unterst\u00fctzt f\u00fchlte in meiner eigenen Abneigung gegen die Affe-zu-Mensch-Theorie, sondern mir gefiel der schlichte Zugang zu einer, gut, ebenfalls absurden Variante, egal, wie viel \u00fcber die andere schon rumgeforscht wurde, dass man sich gar nicht mehr traut, das Vorhandene infrage zu stellen. Was ist, wenn sich eines Tages auf eben diesen Wegen herausstellt, dass manche von der Kr\u00e4he abstammen und andere vom Ameisenb\u00e4r. Noch ist ja Zeit, herauszufinden, was er eigentlich hier tut, der Mensch, au\u00dfer den scheinbaren Offensichtlichkeiten, die er sich eingeschwei\u00dft hat im Hochofen des psychischen Veranstaltungsortes. Schlie\u00dflich hat man sich schon oft genug dabei ertappt, etwas in der Welt Erblicktes nicht nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Manche Menschen haben sich ihre Unterlippe so gro\u00df wie Teller gedehnt, Andere wiederum haben die F\u00fc\u00dfe ihrer T\u00f6chter gleich nach der Geburt eingebunden, damit sie beim erotischen Spiel in die Achselh\u00f6hlen des zuk\u00fcnftigen Mannes passen. Und ja, der Schmerz hindert das Weglaufen, und vieles davon schmerzt ein Leben lang, so wie sehr hohe Abs\u00e4tze den R\u00fccken verkr\u00fcmmen k\u00f6nnen. Der Mensch experimentiert mit den M\u00f6glichkeiten seiner Ausdehnung. Wenn einem das dann in der eigenen Zeit alles hochinteressant vorkommt, weil man ja irgendwie ahnt, dass da auch eine Quelle der urspr\u00fcnglichen Verbundenheit vorhanden ist, dann kommen einem die Fragen, die man f\u00fcr beantwortet hielt, erneut in den eigenen Sinn. Dieses Wissen, das gesammelt wurde und vorhanden ist aus dem kollektiven Geist, das ist die Kompassnadel, mit der ich, wach und nerv\u00f6s und angeregt, meine F\u00e4hrte ersp\u00fcre, meinen Weg, auf dem ich mich wohlf\u00fchle. Und nicht mit der Freiheit, die alles haben und kaufen kann, was sie will, sondern mit der Freiheit f\u00fcr das, was an Einleuchtendem erfahren und gelernt werden konnte, egal, \u00fcber welche Wege. Hauptsache, die Erfahrungen haben im Bewusstsein eine Spur hinterlassen, die man erkennt als die, die man entweder hinterlassen will oder nicht. Hinterlassen und Lassen. Wie komplex und gefahrenumwoben das Menschsein doch ist. Man ist gefordert, das Beste zu geben. Nur, was ist das Beste, was man geben kann. So viel h\u00e4ngt ab vom Blick allein. Diese Blicke sind nicht austauschbar und auch nicht ansteckend wie ein Virus. Oder wie Liebe, der ultimate Freiheits-Virus. Bei so einem Wort, das ich selbst noch nie gesagt, geschweige denn geschrieben habe, halte ich jetzt einfach ein. Wie kommen die Dinge zu einem, oder muss ich hier fragen: wie kommen die Dinge zu mir?<\/h5>\n<p>Auf den Bildern kann man sehen, wie aus einem simplen Balanceakt ein H\u00f6rvorgang wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute fr\u00fch kam mir im Kontext eines Fr\u00fchst\u00fccksgespr\u00e4ches diese Geschichte noch einmal in den Sinn, die sich letztes Jahr in Indien um eine gro\u00dfe, \u00f6ffentliche Emp\u00f6rung rankte, und das vor allem in illustren, wissenschaftlichen Kreisen, weil jemand, den man offensichtlich ernst genug nahm, um ihn zum Zentrum einer Debatte zu machen, sich gemeldet hatte mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5204","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5204"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5204\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5216,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5204\/revisions\/5216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}