{"id":5133,"date":"2018-04-26T08:20:31","date_gmt":"2018-04-26T08:20:31","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5133"},"modified":"2018-04-26T08:20:31","modified_gmt":"2018-04-26T08:20:31","slug":"dankbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5133","title":{"rendered":"dankbar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5135\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202455-69x300.png\" alt=\"\" width=\"69\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5134\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202815-248x300.png\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202815-248x300.png 248w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202815.png 580w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5136\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202634-67x300.png\" alt=\"\" width=\"67\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202634-67x300.png 67w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_202634.png 131w\" sizes=\"auto, (max-width: 67px) 100vw, 67px\" \/><\/p>\n<h5>Es ist sch\u00f6n, wenn es einem erm\u00f6glicht wird zu sehen, wie viel Liebe eine einzige Person in einem ausl\u00f6sen kann, und da ist die Liebe wohl einzigartig in dem Gl\u00fccksgef\u00fchl, wenn eine bestimmte Resonanz auf die eigene trifft. Liebe ist von Natur aus nicht abh\u00e4ngig vom Anderen. Sie ist aber ansteckend, unterhaltend und lebendig, auch daraus besteht ihre Unwiderstehlichkeit, wie gesagt, vor allem, wenn der Ton auch Musik machen kann f\u00fcr die empfindlichen Ohren. Schon die Tatsache, dass unentwegt durch die Menschheitsgeschichte dar\u00fcber nachgegr\u00fcbelt wurde und wird, zeigt, dass es eine verl\u00e4ssliche Aussage dar\u00fcber nicht gibt. Was, wenn jemand (z.B. wie ich) den ganzen erfassbaren Raum um uns herum als den Wohnort der Liebe an sich deklarieren w\u00fcrde, der Planet also mit seinen Herausforderungen vor allem ein Weg, um wieder eines sch\u00f6nen Tages den Blick in den kosmischen Raum als die R\u00fcckkehr in den nat\u00fcrlichen\u00a0 Zustand der Liebe wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Oder, um ihn mal einen Moment woanders hinzulenken und weg von der Idee, dass Liebe notgedrungenerweise ausgel\u00f6st werden muss von einem oder einer Anderen. Sehr wohl erweckt aber der\/die Andere das oft in Verbannung geratene, gest\u00f6rte oder noch verborgene Potential der Liebesf\u00e4higkeit und erzeugt zu Recht eine tiefe Dankbarkeit, kennt man doch nun besser den Unterschied zwischen Denken und Sein. Was gegen den Zustand der Verliebtheit spricht, ist einzig und allein ihre Kurzlebigkeit, bevor sich das Verkl\u00e4rte in die Klarheit bewegt und der Erfahrungsschatz menschlichen Gr\u00fcbelns und Leidens entdeckt und erforscht werden kann. Die Macht der Liebe ist ihre F\u00e4higkeit, in Ohnmacht zu versetzen, keine bannende und erschreckende Ohnmacht, sondern eine freiwillig entwaffnete Entkr\u00e4ftigung, die man auch in\u00a0 Martial Arts Filmen bewundern kann,\u00a0 wenn die Heldin, fit wie ein Raubtier, ihren tiefsten Seinsgefilden erliegt. Und dann die Arbeit. Die Liebe macht sehr viel Arbeit, die man freiwillig nicht unbedingt auf sich nehmen w\u00fcrde. Auf der einen Seite ist man befreiter als vorher, und auf der anderen Seite ist man auf einmal ernsthaft an die eigene Skala gebunden. Vor diesen anderen, aufmerksamen Augen m\u00f6chte man nicht unbedingt herumgaukeln, so als h\u00e4tte man die hohe Anwaltschaft exklusiv f\u00fcr sich selbst \u00fcbernommen und k\u00f6nnte dann und dar\u00fcber hinaus letztendliche Aussagen machen. Meine Erfahrung ist, dass es Jahre dauert, bis man, unter dem Schutzschirm des Willens, unterscheiden kann zwischen H\u00f6ren und H\u00f6ren, zum Beispiel. Und wie schnell wird klar, dass die Welt immer mitspielt. Da versteht man, wie selten dann doch der liebende Blick ist, wenn man einmal das Wahrgenommensein durch eine\/n Anderen erfahren hat. Sein ist Wahrgenommensein &#8211; und beruht ganz sicherlich auf Gegenseitigkeit, wenn es zur Aktivit\u00e4t des Liebens kommt. Zum Wunsch des Zusammenseins, in welchem Konstrukt auch immer, und zum befruchtenden Gespr\u00e4ch als einer unerl\u00e4sslichen Ebene. Denn ohne die Kooperation des Wortes kann auch der K\u00f6rper seine Sprache nicht wirklich verstehen. Das ist nat\u00fcrlich (m)eine ganz pers\u00f6nliche Meinung.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Es ist sch\u00f6n, wenn es einem erm\u00f6glicht wird zu sehen, wie viel Liebe eine einzige Person in einem ausl\u00f6sen kann, und da ist die Liebe wohl einzigartig in dem Gl\u00fccksgef\u00fchl, wenn eine bestimmte Resonanz auf die eigene trifft. Liebe ist von Natur aus nicht abh\u00e4ngig vom Anderen. 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