{"id":5044,"date":"2018-04-12T08:16:02","date_gmt":"2018-04-12T08:16:02","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5044"},"modified":"2018-04-12T17:28:21","modified_gmt":"2018-04-12T17:28:21","slug":"gut_gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=5044","title":{"rendered":"gut_gehen"},"content":{"rendered":"<div class=\"irc_mimg irc_hic ivD2MjS3qrBc-lvVgf-rIiHk\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4629\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_094607-221x300.png\" alt=\"\" width=\"294\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_094607-221x300.png 221w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_094607-768x1042.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_094607-755x1024.png 755w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_094607.png 1002w\" sizes=\"auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><\/div>\n<h5>Mit dem Argument, es ginge dieser Welt doch gut, w\u00fcrde man \u00fcberall anecken. Ging es ihr jemals besser? Wir wissen es nicht. Das zyklische Denken, das in Indien als geistiges Gut vorherrscht, geht von einem Kreislauf aus, \u00fcber dessen Phasen reichliches Material vorhanden ist. Man ist gewohnt an einen ger\u00e4umigen Aufenthalt in einer von belichteten Geistern durchreflektierten Struktur, in der man Zeit hat, die unbegrenzten M\u00f6glichkeiten des menschlichen Daseins zu reflektieren, zu erforschen und zu manifestieren. Das kann dauern, so lange es dauert, denn das Kreisl\u00e4ufige h\u00f6ret nimmer auf. Ziel, sofern benannt, ist immer, alles St\u00f6rende an sich selbst zu erkennen und zu durchdringen, bis das, was immer da ist, zum Vorschein kommen kann. Deswegen sind die Inder im allgemeinen nicht so verst\u00f6rt \u00fcber die dramatischen Vorg\u00e4nge auf diesem Planeten, denn sie wussten es ja, eben, dass es dunkel werden w\u00fcrde, sehr dunkel sogar in dieser jetzigen Zeit, die Ignoranz w\u00fcrde herrschen, die falschen K\u00f6nige auf den falschen Thronen sitzen, die Geschlechter aus falschen, n\u00e4mlich finanziellen, Gr\u00fcnden zusammen kommen, \u00fcberhaupt regiert der Mammon, und die Werte versinken im Treibsand, so ist das halt im Eisernen Zeitalter, und der Rat, der sich hier in uralten Schriften den Interessierten anbietet, lautet: schau dich selbst an. Das wurde ja im Kollektiv tierisch ernst umgesetzt in eine manische Volkskrankheit, n\u00e4mlich das scheinbare Erkennen von sich selbst in einem Selfie. Wer schaut wen an? Und welches Selbst. Und \u00fcberhaupt ein Selbst? Oder einst vom Es zum Ich, und nun vom Ich zum Selbst? Oder wohin f\u00fchrt uns ein Quantensprung. Ist etwas da, wo hineingesprungen werden kann? Es muss einem gut gehen, denn die Angst bringt keinen Mut zum Quantensprung hervor. Vielleicht ist da gar nichts. Nicht mal ein schwarzes Loch oder ein Licht am Ende des Tunnels. Was oder wer ist noch da, umgeben vom absolut Ungewissen (!?). Dass man noch da ist, ist als Geschenk und Wunder zu betrachten mit der verf\u00fcgbaren Freiheit, F\u00f6rderliches damit anzufangen. Das lineare Denken hat allerdings auch keine vorgegebene Grenze. Da es in der Lage ist, sich \u00fcber intelligente Gehirne extrem gut zu konzentrieren und die Sachen auf den Punkt zu bringen, (der sich dann allerdings nahezu endlos ausdehnen kann), ist das seine gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke und Schw\u00e4che zugleich. Auf was konzentriert sich ein intelligentes Gehirn, und wer f\u00fchlt sich verantwortlich f\u00fcr ein gesundes Ma\u00df an menschlichem Verhalten? Das Lineare neigt zu Einspurigkeit und tut gut daran, sich mit holistischer Sehweise (oder wie auch immer man es nennen m\u00f6chte), auszubalancieren. Ich sehe aber auf beiden Seiten, wenn auch oft notgedrungen, eine Bewegung zum anderen Pol hin, die geistige Entschlossenheit hier eine logische Konsequenz des Wunsches, sich aus festgefahrenen kulturellen und religi\u00f6sen Strukturen heraus zu bewegen, um durch einen weiteren Blickwinkel bereichert zu werden. Auf beiden Seiten kann man sich bereichern oder bereichern lassen. Ich lasse mich an diesem Punkt gerne (kurz) einsinken in die Vision der sichtbaren und versunkenen Schatztruhen des ozeanischen Weltwissens, die weiterhin unerm\u00fcdlich zu bergen sind.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Argument, es ginge dieser Welt doch gut, w\u00fcrde man \u00fcberall anecken. Ging es ihr jemals besser? Wir wissen es nicht. 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