{"id":489,"date":"2016-08-11T08:32:10","date_gmt":"2016-08-11T08:32:10","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=489"},"modified":"2016-08-11T12:54:24","modified_gmt":"2016-08-11T12:54:24","slug":"berlin-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=489","title":{"rendered":"Berlin 6"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-492\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160810_1202491-112x300.png\" alt=\"20160810_120249[1]\" width=\"150\" height=\"402\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160810_1202491-112x300.png 112w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160810_1202491-381x1024.png 381w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160810_1202491.png 701w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<p>Diese &#8222;Kali&#8220; ist die T\u00e4towierung auf dem Arm einer Frau, mit der ich in Berlin angekommen bin, bzw. von meinem Zuhause aus, wo sie mich und uns besucht hat. Wir kennen uns aus Indien und haben uns in einem Tempel in der W\u00fcste Tharr\u00a0 unter ziemlich unseligen Umst\u00e4nden kennen gelernt, dh f\u00fcr sie waren sie unselig, denn ein Brahmane, dem sie vertraut hatte, eine 9-Tage Puja zu zelebrieren, hatte sie bel\u00e4stigt, und die belastende Situation zeigte Wirkung, als ich am 9.Tag dieser Feiertage &#8222;zuf\u00e4llig&#8220; mit einer indischen Freundin\u00a0 dort auftauchte und wir davon erfuhren und sie eingeladen haben zu einem Picknick in einem weiter entfernten Tempelgel\u00e4nde, wo wir die Lage in Ruhe besprechen konnten. Es war der Tag von Kali, daher die Verbindung \u00fcber die Kraft der weiblichen Erscheinung, was wohl auch einst der Ansto\u00df war f\u00fcr die T\u00e4towierung. Faszinierend und irritierend, diese unter Schmerzen hervorgebrachten Bilder auf der Haut der Menschen, die sich hier f\u00fcr ein, wenn auch nicht ewiges, so doch kurzes &#8222;Lebenslang&#8220; entscheiden. Ich pers\u00f6nlich kenne keine Symbolik, mit der ich mich so sicher identifizieren k\u00f6nnte, dass ich es mir auf die Haut gravieren lasse, h\u00f6chstens vielleicht ein paar Worte, aber dann: welche&#8230;&#8230;&#8230;k\u00f6nnten so lange bestehen&#8230;..?Aber auch in dieser K\u00f6rperkunst gibt es kunstvolle Unterschiede, und ausgezeichnete Nadelf\u00fchrung, wie man oben im Bild am (linken) Arm der Freundin gut sehen kann. Hier in Berlin haben wir Kaffee getrunken zusammen und waren gestern auf Empfehlung in dem Film &#8222;Toni Erdmann&#8220; &#8230;.ber\u00fchrend und durchaus empfehlenswert&#8230;&#8230;.Das Thema &#8222;Mensch&#8220; und &#8222;Mensch sein&#8220; scheint auch automatisch an allen Tischen aufzutauchen, wo ich mich im Gespr\u00e4ch befinde. Es ist auch mein vorherrschendes Interesse am Menschsein, dass ich selbst es verstehe und durch mich erlebe, und verstehe nun sehr wohl, dass wir Menschen irgendwie und irgendwann \u00fcber uns hinausgehen m\u00fcssen, was in die dunkle Richtung leichter scheint als in die helle&#8230;Wie &#8222;hell&#8220; kann der Mensch werden, oder vielleicht eher das Grau, das Goethe vorgeschlagen bzw erforscht hat als alle Farben enthaltend? In einer &#8222;Mitte&#8220; sich aufhaltend, wie es empfohlen wird von asiatischen Weisen? Wie bin i c h als Mensch, und ja, genau, wo d\u00fcrfen wir es sein, denn schon gibt es L\u00e4nder, und noch gibt es Kriege, in denen\u00a0 menschliches Verhalten kaum mehr erhofft werden kann&#8230;..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese &#8222;Kali&#8220; ist die T\u00e4towierung auf dem Arm einer Frau, mit der ich in Berlin angekommen bin, bzw. von meinem Zuhause aus, wo sie mich und uns besucht hat. 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