{"id":4856,"date":"2018-03-16T04:08:40","date_gmt":"2018-03-16T04:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4856"},"modified":"2018-03-16T04:08:40","modified_gmt":"2018-03-16T04:08:40","slug":"ueberraschend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4856","title":{"rendered":"\u00fcberraschend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4857\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0728371-133x300.jpg\" alt=\"\" width=\"133\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0728371-133x300.jpg 133w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0728371-768x1729.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0728371-455x1024.jpg 455w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0728371.jpg 842w\" sizes=\"auto, (max-width: 133px) 100vw, 133px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4858\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0727321-181x300.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0727321-181x300.jpg 181w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0727321-768x1274.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0727321-617x1024.jpg 617w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0727321.jpg 1078w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-4860\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0841011-300x171.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"181\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0841011-300x171.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0841011-768x437.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0841011-1024x583.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180316_0841011.jpg 1896w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/p>\n<h5>Heute sind mir \u00fcberraschend zwei Wesen begegnet, denen ich immer Aufmerksamkeit schenke, weil sie mich ber\u00fchren. Auf dem linken Photo sieht man den professionellen Shiva f\u00fcr eine Familie posieren, und ich muss sagen, er macht das wirklich gut. Er hat jede erkenntliche Geste des Gottes, wie man ihn \u00fcberall auf Plakaten, auf Waren, auf Gem\u00e4lden und von Filmen her kennt, einverleibt und stellt sich ernsthaft und nicht von der Rolle abweichend zur Verf\u00fcgung. Da ich ihn diesmal mitten im Markt treffe, kann ich auch etwas n\u00e4herkommen und das aufwendige Make-up betrachten, sehr sorgf\u00e4ltig und einfallsreich gestaltet, alle Achtung. Da es sein Beruf ist, will er auch bezahlt werden, klar, steigt aber auch daf\u00fcr nicht aus dem Rahmen und \u00fcberl\u00e4sst einen dem Staunen. Es gibt in jedem Metier, auch unter Gauklern, solche, die wirklich beeindrucken. Es ist immer eine Mischung aus Ernsthaftigkeit der Aus\u00fcbung gegen\u00fcber, und der Tragik des schicksalsgebundenen Vorgangs an sich. Wer steckt dahinter? Und wie viele, die vielleicht irgendwo ern\u00e4hrt werden m\u00fcssen&#8230; Dann war ich wieder einmal hocherfreut, auf meiner Runde am Morgen nach Wochen des Ausschauens nach ihr die braune Affenmutter mit dem Kleinen zu sehen (oben, rechtes Bild, wo ich sie nur einmal kurz zusammen erwischen konnte). Immer noch waren sie Teil des silberhaarigen Stamnmes. Das Kleine scheint es geschafft zu haben, auch mit den kleinen Lemurenkindern spielerisch umzugehen, aber immer nur kurz, dann sind sie wieder einerseits isoliert, andrerseits Teil des Stammes. Faszinierend, wie klar das vor sich gegangen ist.\u00a0 Als sie mit dem Stammesoberhaupt noch allein liiert war, war sie eine dominierende Kraft und wurde respektiert. Seit sie Mutter ist, wirkt sie eher geduldet, der Vater ist selten zu sehen. Sie kann auch den Stamm nicht wechseln, weil ihre eigene Rasse sie nicht mehr akzeptiert, ja, sie bek\u00e4mpfen sie, wenn sie sie treffen. Man k\u00f6nnte sagen, das ist so menschlich, aber vielleicht sind \u00e4hnliche Vorkommnisse unter Menschen eher tierisch. Dann bin ich, nach Jahren mal wieder, einen bestimmten Ausgang zum Bazaar hoch gegangen und habe mir nochmal die beiden Krokodile angeschaut, die da reichlich verstaubt rumliegen, seit ich im Dorf angekommen bin. Es gab diese Zeit, noch vor meiner Zeit, da sind die Priester nur mit langen St\u00f6cken ins Wasser, um die vielen Krokodile (und Leguane)\u00a0 zu vertreiben, dann erst durften die Pilger einen Schritt ins Wasser machen. Man sagt auch, dass das Wasser damals so sauber und klar war, weil sie mit ihren Schw\u00e4nzen den Sandboden bewegt haben. Es gab zu dieser Zeit auch noch leere Gr\u00fcnfl\u00e4chen am Ufer, wo sie lagern konnten. Dann wurde ein englischer Offizier gebissen, und weg waren sie. Photographieren am See war strengstens verboten und verp\u00f6nt wegen der Geste des Wegnehmens. Daher gibt es kaum Bilder.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute sind mir \u00fcberraschend zwei Wesen begegnet, denen ich immer Aufmerksamkeit schenke, weil sie mich ber\u00fchren. Auf dem linken Photo sieht man den professionellen Shiva f\u00fcr eine Familie posieren, und ich muss sagen, er macht das wirklich gut. 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