{"id":4836,"date":"2018-03-14T05:29:24","date_gmt":"2018-03-14T05:29:24","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4836"},"modified":"2018-03-14T05:29:24","modified_gmt":"2018-03-14T05:29:24","slug":"times","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4836","title":{"rendered":"Times"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4837\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0720551-182x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"303\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0720551-182x300.jpg 182w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0720551-768x1268.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0720551-620x1024.jpg 620w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0720551.jpg 1062w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4840\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0950581-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0950581-168x300.jpg 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0950581-768x1369.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0950581-574x1024.jpg 574w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_0950581.jpg 1055w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4841\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_1001421-103x300.png\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_1001421-103x300.png 103w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180314_1001421.png 291w\" sizes=\"auto, (max-width: 103px) 100vw, 103px\" \/><\/p>\n<h5>Um das erste Bild gleich freiwillig zu entr\u00e4tseln: es ist eine Steinplatte, an der ein Einkaufsbeutel h\u00e4ngen geblieben ist und noch etwas dazu. Da kann dann ein neuer interessanter Eindruck entstehen, der einem zeigt, was man so alles sehen kann. Die Welt und ihre Bilder, die man selbst sieht, sind ja frei, und f\u00fcr mich ist das vor allem in Indien so, dass, wenn der Tag schon so anf\u00e4ngt, ich aufpassen muss, was ich sonst noch alles sehe, denn \u00fcberall tummeln sich Geister und G\u00f6tter in grenzenlosen Formationen. Ist ein Gott mal etwas angeschlagen, k\u00fcmmert sich eh keiner mehr darum, und wenn einem in dem g\u00f6ttlichen Tr\u00fcmmerfeld etwas zusagt, kann man es auch mitnehmen. Es gibt auch Junkies, bei denen sich herumgesprochen hat, dass wir Foreigners nicht so etepetete sind, und so haben sie eifrig gesammelt und irgendwo im Chaishop an Gutgl\u00e4ubige verkaufen k\u00f6nnen, um den n\u00e4chsten hit zu finanzieren. Auch deswegen wird es am Rand des Wassers immer leerer. Am stabilsten sind die Lingams (Phallus\/Phallen?) von Shiva, immer aus pr\u00e4chtigem Stein gemei\u00dfelt, die man auch manchmal auf dem ausgebreiteten Tuch von Stra\u00dfenh\u00e4ndlern entdecken kann. Das zweite Bild zeigt eine der letzten Ecken von beeindruckendem G\u00f6tter-Statuen-Chaos (GSC), viele aus Marmor und sehr schwer, obwohl man aus dem Ganzen doch noch einen passablen Ausschnitt holen kann (drittes Bild). Gut, da wollte ich eigentlich gar nicht landen und es kommt davon, wenn man dem Tag trotz aller Vorgegebenheiten seinen spontanen Lauf l\u00e4sst. Eigentlich wollte ich mal wieder mit etwas konzentrierterem Blick in die Times schauen nach einigen Wochen minderstarkem Interesse, die indische Politik zu durchforsten ohne die Erl\u00e4uterungen eines Abk\u00fcrzelungsw\u00f6rterbuches, und die Times an sich ein Paradies f\u00fcr LegasthenikerInnen und korrekturfreudigen SprachliebhaberInnen, all das nur eine Phantasiewolke&#8230;bl\u00e4tter bl\u00e4tter&#8230;Man schaut ein bisschen ange\u00f6det weg und prallt prompt auf die sich h\u00e4ufenden Morde, die schon auf mehrere Seiten verteilt werden m\u00fcssen, oder werden mal unten an der Seite hingeh\u00e4ngt, ach sieh mal, da hat die Frau mal den Mann umgebracht mit einem K\u00fcchenmesser, und die beauftragten Schreiberlinge m\u00fcssen sich den Kopf zermartern nach Worten, um die gruselige Tat zu beschreiben. Ich frage rum, ob es auch Anderen auff\u00e4llt, wie viel hier zur Zeit gemordet und gruppenvergewaltigt wird mit der dazugeh\u00f6rigen Frage, ob das wohl vorher gedeckelt worden war oder es Neuerscheinungen in einer entfesselten Kultur sind. Bei mir melden sich gleich zwei Dinge, einmal Kain und Abel, immer ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie fr\u00fch das alles dazu geh\u00f6rte. In den indischen Epen sieht es auch nicht viel anders aus. Immer war Mord. Auch das Gute und Edle war immer, aber eben auch Mord und Vergewaltigung. Der zweite Einfall war die mir einmal vermittelte Aussage eines Mentors, dass Liebe der Verzicht auf Mord sei. Liebe ist der Verzicht auf Mord. So. Auf den harmloseren Seiten dr\u00fcckt sich Radhika Vaz, eine humorvolle Schreiberin, eine Woche nach dem Frauentag mit ihrer Ansicht dar\u00fcber aus. Sie meint, dass ein Tag doch nun wahrlich zu mickrig w\u00e4re f\u00fcr Wesen, die aus eigener Kraft Menschen hervorbringen k\u00f6nnen. Dann dankt sie den M\u00e4nnerspendern f\u00fcr das vorhandene Sperma, das nun von der Frauen\u00e4rztin eingesenkt werden kann mit einer geschlechtsneutralen Test-R\u00f6hre, und dass dadurch der relevanteste M\u00e4nnerjob am Entschwinden sei. Und f\u00fcr diese gro\u00dfformatige Magie, meint sie, soll es nur einen Tag geben!!!???<\/h5>\n<h5>Oh, ich sehe gerade, Stephen Hawking ist tot. Ich dachte, er sei unsterblich. Das wurde vermutlich auch von Sokrates gedacht, und er hat es tats\u00e4chlich geschafft. Doch es gibt keine Garantie.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 Um das erste Bild gleich freiwillig zu entr\u00e4tseln: es ist eine Steinplatte, an der ein Einkaufsbeutel h\u00e4ngen geblieben ist und noch etwas dazu. Da kann dann ein neuer interessanter Eindruck entstehen, der einem zeigt, was man so alles sehen kann. 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