{"id":4818,"date":"2018-03-12T01:16:56","date_gmt":"2018-03-12T01:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4818"},"modified":"2018-03-12T01:20:14","modified_gmt":"2018-03-12T01:20:14","slug":"so-langsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4818","title":{"rendered":"so langsam"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4819\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1028161-210x300.png\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1028161-210x300.png 210w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1028161.png 458w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4820\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1029021-300x215.png\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1029021-300x215.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1029021-768x551.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1029021-1024x734.png 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180310_1029021.png 1396w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/h5>\n<h5>Noch zwei Wochen, aber schon schleicht es sich langsam herein, das j\u00e4hrliche Abschiednehmen, einerseits ge\u00fcbt, andrerseits immer mit aktueller Frische geladen. Es ist genau in diesen Tagen, wenn aus der Morgenluft alle K\u00e4lte verschwunden ist, der Geist sich pudelwohl im Ausgewogenen tummelt und bereit ist, am Morgen und Abend Fr\u00fchling zu spielen, und w\u00e4hrend des Tages den Brutofen zu durchqueren, da kann man sich weder vorstellen, zu gehen, noch erinnert man sich, wie man auf die Idee kam, nicht mehr an diesen Ort kommen zu wollen. Man (das &#8222;man&#8220; bezieht sich hier auf eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl Menschen, die schon jahrelang hier auftauchen), man hat also die Ersch\u00fctterungen bew\u00e4ltigt (oder nicht), hat die eigenen Grundfesten wieder in lockerem Gef\u00fcge stabilisiert, ist zu grunds\u00e4tzlicher Offenheit bereit, ohne was Bestimmtes zu fixieren, merkt, dass sich die bereits vorhandene Dankbarkeit in einem noch etwas gedehnt hat, und l\u00e4sst der Freude ihren verf\u00fcgbaren Spielraum. Gestern fragte mich ein junger Traveller, der gerade angekommen war und bei Lali, deren Familie ein Pilger-Restaurant betreibt,\u00a0 Essen bestellte, was mir an diesem Ort so gef\u00e4llt. Ich musste herzlich lachen, als sich gleichzeitig aus meinen Archiven so viel Material herausl\u00f6ste und downloadete, dass meine innere Festplatte implodierte und eine wohlige Leere zur\u00fccklie\u00df, so, als w\u00e4ren alle Programme endg\u00fcltig gel\u00f6scht, und ich w\u00e4re froh und frei, einfach wohlgemut Schritt f\u00fcr Schritt und Nu f\u00fcr Nu weiter zu gehen. So ist es ja auch. Und es ist auch nicht so, dass mein Auge sich nicht liebevoll auf die andere Seite richtet, zum Westen hin, der ohne den Osten nicht ganz voll wird, wie der Osten, der ohne den Westen nicht ganz voll wird. (oder ganz leer, wie man&#8217;s nimmt). Im Wechsel der beiden Kulturen, und mit gen\u00fcgend Intensit\u00e4t und ernsthaft erworbener Erfahrung, kann man erleben, was ein Zauberkreis ist. Der Zauberkreis hat die Eigenschaft, \u00d6ffnung zu sein, er ist Offenheit an sich. Sein Instrument und Werkzeug ist das Spiel. Wohl dem oder der also, die oder der gut und gerne spielt.<\/h5>\n<p>Das erste Bild zeigt einen auf Sand gebauten Fleck f\u00fcr eine famili\u00e4re Zeremonie (Puja), das zweite Bild zeigt die neuen T\u00e4towierungen von Susanne, einer Yogalehrerin aus Berlin, die ich in ein Photo bannen konnte, als sie vor einiger Zeit zu Besuch war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Noch zwei Wochen, aber schon schleicht es sich langsam herein, das j\u00e4hrliche Abschiednehmen, einerseits ge\u00fcbt, andrerseits immer mit aktueller Frische geladen. 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