{"id":4797,"date":"2018-03-08T05:43:18","date_gmt":"2018-03-08T05:43:18","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4797"},"modified":"2018-03-08T06:04:14","modified_gmt":"2018-03-08T06:04:14","slug":"cool","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4797","title":{"rendered":"cool"},"content":{"rendered":"<h5><a class=\"irc_mil i3597 iqIalw4IN3LQ-zixyDjKkw5M\" tabindex=\"0\" href=\"https:\/\/www.hindustantimes.com\/photos\/punjab\/shitla-mata-procession-at-sukhna-lake\/photo-i8tNJccGzqlU2oDtrGvZnJ.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-noload=\"\" data-ved=\"0ahUKEwi3hMzLytvZAhXEPY8KHeZ2Cg8QjRwIBg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"irc_mi\" src=\"https:\/\/www.hindustantimes.com\/rf\/image_size_800x600\/HT\/p1\/2015\/08\/10\/Incoming\/Pictures\/1378404_Wallpaper2.jpg\" alt=\"Bildergebnis f\u00fcr Shitla Mata\" width=\"471\" height=\"353\" \/><\/a><\/h5>\n<h5>Auf dem Bild tanzt eine junge Frau (im Dorf Sukhna) in einer Prozession der G\u00f6ttin Shitla, der G\u00f6ttin der K\u00fchle, die f\u00fcr das Wegbleiben der hei\u00dfen, gef\u00e4hrlichen Krankheiten sorgen soll, und daf\u00fcr gibt es heute in allen H\u00e4usern, und wirklich allen H\u00e4usern kein Feuer, sondern nur eine bestimmte Art von Nahrung, die einen Tag vorher mit riesigem Aufwand und unessbaren Mengen zubereitet wird und aussieht wie seltsame Schmuckdesigns als Teigteile gebacken. Ich muss jedes Jahr viel davon essen, weil alle es auch wieder loshaben wollen, wenn der Tag vorbei ist, sonst m\u00fcssen vor allem die Kinder noch wochenlang daran knabbern. Heimlich wird nat\u00fcrlich auch schnell mal ein chai gekocht und getrunken, man rechnet hier wie \u00fcblich mit der Gro\u00dfherzigkeit der G\u00f6tter, hier G\u00f6ttin, die ja verstehen kann, dass der Mensch ohne chai in \u00fcble Laune kommt. Schon seit der Herrgottsfr\u00fche rennen Frauen mit Tabletts durch die Gegend und bringen in den wenigen Shitla Mata Tempeln ihre Gaben dar. Auf den Stra\u00dfen wird aus riesigen Frauengruppen heraus viel gesungen. Da ich gerade bei Google gesehen habe, dass au\u00dferdem auch noch Frauentag ist, muss ich mal bei meinem Rundgang gleich schauen, was sich so tut, auf jeden Fall viel weibliche Energie, denn die Frauen haben z.B. kostenlose Fahrt in den Bussen und schieben sich gegenseitig durch die Busfenster zu einem freien Platz hin. Manchmal f\u00fcrchte ich ein bisschen, dass eines Tages ein paar Inder gut genug Deutsch lernen, um meinen Blog zu lesen, dann ist es vermutlich Sense mit dem guten Ruf. Oder es gibt einen Befreiungsschlag durch Lachen, was mir am liebsten w\u00e4re. Gesegnet sei die Muttersprache, das ist mein ganz pers\u00f6nlicher Beitrag zum Frauentag. Zuerst habe ich dann Mohan getroffen. Heute ist ja auch Frauentag, sage ich nach dem gegenseitigen RamRam Gru\u00df. Er nickt: &#8222;women bus free&#8220;, sagt er zufrieden. Drei Worte, die den Tag der Frau aus seiner Sicht beschreiben. Als ich etwas sp\u00e4ter die Frau anrufe, bei der ich zum kalten Delikatessenmahl eingeladen bin und genau wissen wollte wann, war sie mitten in der Shitla Mata Puja. Das Smartphone macht vieles m\u00f6glich. So sind wir alle mit dem besch\u00e4ftigt, was uns erfreut, oder auch mit dem, dem man nicht ausweichen kann. Meine G\u00fcte!, ist das sch\u00f6n jetzt am Morgen! Noch ein Hauch K\u00fchle im leichten Wind, das Wasser in spielerischem T\u00e4nzeln gekr\u00e4uselt, eine tiefe Ruhe im Gro\u00dfraum. Unterwegs treffe ich eine Frau, die auch seit Jahren hierher kommt. Es geht in dem anregenden Gespr\u00e4ch schnell um den Ausdruck einer gewissen Besorgnis \u00fcber die Entwicklungen, zum Beispiel die des letzten Holi Festes, das wohl doch sehr viele Inder, berichtet sie aus ihrem Kreis, als eine bedrohliche Entfremdung ihrer eigenen Kultur empfunden haben. Walle walle! Manche Strecke, dass zum Zwecke Wasser flie\u00dfe.!, und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergie\u00dfe&#8230;&#8230;Und dann: Herr! Die Not ist gro\u00df! Die ich rief die Geister, werd&#8216; ich nun nicht los&#8230;&#8230;.fiel mir da ein. Es ist dasselbe Thema wie &#8222;How to get rid of it&#8220;, wie ich etwas wieder loswerde, was ich eingef\u00e4delt habe, nun aber sehe, dass es doch nicht so g\u00fcnstig war, wie ich dachte. Eine Sch\u00f6pfung, die sich in ung\u00fcnstigem Verlauf\u00a0 selbstst\u00e4ndig gemacht hat Auch wenn man nicht in den Dingen verstrickt ist, kann man sich in dieser Zeit nicht wirklich abschotten. Meines Erachtens geh\u00f6rt es zur Freiheit, die doch f\u00fcr sehr viele Menschen zumindest als ein Angebot auftaucht, alles immer sehr fein abzustimmen zu einer Art offenem Balanceakt, damit man nicht zu lange in irgendeinem Feld steckenbleibt und dem Gedanken verf\u00e4llt, da sei man geistig zuhause. Auch in &#8222;Frau Bus frei&#8220; steckt ein praktisches K\u00f6rnchen Wahrheit, denn viele nehmen das Angebot wahr und haben eine prima Zeit, wer will st\u00f6ren?<br \/>\nIch w\u00fcnsche allen Frauen eine Chance auf revolution\u00e4res Erwachen, ob durch Trauer, Schmerz, Erkenntnis oder starken Willen etc. und m\u00f6ge das alles zu einer eigenen Sprache f\u00fchren und zu freiem, bewusstem Ausdruck, und zur Freude an unserem Sein, und m\u00f6ge die Liebe die einzige Autorit\u00e4t sein und bleiben. Shakti swarup ki jai ho!*<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*&#8220;Es lebe die Verk\u00f6rperung der weiblichen Kraft&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Bild tanzt eine junge Frau (im Dorf Sukhna) in einer Prozession der G\u00f6ttin Shitla, der G\u00f6ttin der K\u00fchle, die f\u00fcr das Wegbleiben der hei\u00dfen, gef\u00e4hrlichen Krankheiten sorgen soll, und daf\u00fcr gibt es heute in allen H\u00e4usern, und wirklich allen H\u00e4usern kein Feuer, sondern nur eine bestimmte Art von Nahrung, die einen Tag vorher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4797","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4797"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4803,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4797\/revisions\/4803"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}