{"id":4651,"date":"2018-02-21T04:59:32","date_gmt":"2018-02-21T04:59:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4651"},"modified":"2018-02-21T05:19:04","modified_gmt":"2018-02-21T05:19:04","slug":"wedding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4651","title":{"rendered":"wedding"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4652\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180220_072437-154x300.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180220_072437-154x300.png 154w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180220_072437.png 376w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4653\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_065211-131x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_065211-131x300.jpg 131w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_065211-768x1760.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_065211-447x1024.jpg 447w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_065211.jpg 835w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<h5>Astrologisch g\u00fcnstige Tage scheinen sich wieder mal zu ballen f\u00fcr die arrangierten Lebensverbindungsorgien, denn unentwegt rattert und bl\u00e4st es durch riesige Lautsprecher, die die life Musik der Bands transportieren. An einem Tag, wo es so unertr\u00e4glich laut wurde, dass einige Touristen die Flucht ergriffen haben, prallten unentwegt Hochzeitsz\u00fcge aufeinander und mussten sich mit komplexen Navigationsk\u00fcnsten aneinander vorbeilavieren. Wenn man an so einem Tag unterwegs ist, kann man auch leicht von Traumsequenzen ergriffen werden: ist das nicht derselbe Prinz auf dem selben wei\u00dfen Pferd, den ich gerade schon einige Male gesehen habe, aber nein, da kommt noch einer, und hier gleich noch einer, und viele Frauen in riesigen Gruppen und teuren Gew\u00e4ndern, die das alles auch schon hinter sich haben und wissen, wie sie laufen, die langen Tage der Rituale, bis das Unaussprechbare hinter der T\u00fcr stattfindet. Da der Druck dieser immensen Ausgaben immer gr\u00f6\u00dfer wird, spreche ich mit Indern dar\u00fcber, ob man nicht einiges davon wieder einschr\u00e4nken kann. Kann man nicht. Hier wirkt der kollektive Druck am st\u00e4rksten. Was immer war, muss sein, und was dazu kommt, muss auch sein. Der Whisky zum Beispiel, der hier eigentlich verboten ist, muss sein, und eine Aussteuer, die sich kaum jemand leisten kann, muss auch sein, was zur Folge hat, dass das Leben statt den hohen fr\u00fcheren Idealen von nun an den Kreditanstalten geweiht ist. Bist du auch auf so einem Pferd durch die Gegend geritten, frage ich einen Freund aus Bombay, der einige Tage im Dorf ist mit seiner Frau. Ja klar, sagt er. Seit er 17 Jahre alt ist, haben seine Eltern M\u00e4dchen f\u00fcr ihn eingeladen. Er sch\u00e4tzt, dass er ungef\u00e4hr 100 getroffen hat, bis er das von ihm gew\u00fcnschte Heiratsalter hatte und zu ihren W\u00fcnschen &#8222;ja&#8220; sagte. In fast allen &#8222;F\u00e4llen&#8220;, die ich selber kenne, m\u00fcssen vor allem die Eltern zufrieden sein, dann kommt etwas Entspannung ins Spiel, vor allem f\u00fcr die M\u00e4nner, denen drau\u00dfen weiterhin die Welt geh\u00f6rt, w\u00e4hrend die Frauen drinnen sich mit den &#8222;susrals&#8220;, den Schwiegereltern, zurechtfinden m\u00fcssen, da die Frau ja in die Familie des Sohnes zieht. Es ist immer wieder doch sehr gesund, mit Dingen konfrontiert zu sein, die man sich nicht vorstellen kann. An diesen astrologisch g\u00fcnstigen Daten gibt es in der Zeitung \u00a0t\u00e4glich Nachrichten von sehr viel Leid. Vieles geht schrecklich schief. Total \u00fcberf\u00fcllte Hochzeitsfahrzeuge kippen um, eine Braut vergisst die Ringe, kehrt um und rast gegen einen Baum. Gestern hat ein 83-j\u00e4hriger Mann eine 30-j\u00e4hrige Frau, die zuf\u00e4llig noch frei war, geheiratet, weil er unbedingt noch einen Sohn wollte, der sich um seinen Besitz k\u00fcmmert. Ein Ingenieur, stand auf der Titelseite, der an seinem Hochzeitstag (gestern) noch schnell mal telefonieren wollte, wurde gesehen, wie er in der N\u00e4he von Gleisen links telefonierte und rechts Mails durchcheckte und den anfahrenden Zug nicht bemerkte. Die Frau, (die zum Gl\u00fcck noch nicht Witwe war und den Fremden nicht kennenlernen konnte) war untr\u00f6stlich, stand da. Der Zeitungs-Artikel-Entscheider fand die Trag\u00e4die mit dem Ingenieur vermutlich auch deshalb so titelseitentr\u00e4chtig, weil er mit der Information einer Studie abschlie\u00dfen konnte, wie ich jetzt, dass Indien in der Welt f\u00fchrend ist in Toden, die durch Smartphones verursacht werden. &#8230;..<\/h5>\n<p>.Naresh Pal Gangwar<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4655\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_095809-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"262\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_095809-300x198.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_095809-768x506.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_095809-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180221_095809.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><\/p>\n<p>Das erste Bild oben ist von einer extra Hochzeitszeremonie, die man haben kann, wenn man von einem Priester am See gesegnet werden m\u00f6chte. Daneben habe ich das Photo eines Zuges nur deswegen gemacht, weil die Lampen auf fahrbahren Elefantenskulpturen angebracht waren, die mit viel Stress hantiert werden mussten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Astrologisch g\u00fcnstige Tage scheinen sich wieder mal zu ballen f\u00fcr die arrangierten Lebensverbindungsorgien, denn unentwegt rattert und bl\u00e4st es durch riesige Lautsprecher, die die life Musik der Bands transportieren. 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