{"id":4635,"date":"2018-02-19T04:45:23","date_gmt":"2018-02-19T04:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4635"},"modified":"2018-02-19T06:30:13","modified_gmt":"2018-02-19T06:30:13","slug":"einmal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4635","title":{"rendered":"einmal"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4642\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_074209-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"634\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_074209-168x300.jpg 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_074209-768x1373.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_074209-573x1024.jpg 573w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_074209.jpg 1069w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4638\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_155550-140x300.jpg\" alt=\"\" width=\"156\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_155550-140x300.jpg 140w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_155550-479x1024.jpg 479w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180218_155550.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 156px) 100vw, 156px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4641\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_073625-171x300.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_073625-171x300.jpg 171w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180219_073625.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><\/li>\n<\/ul>\n<h5>Zuerst habe ich beim \u00dcberqueren des Bazaars nur den Einen entdeckt. Es war schon ungew\u00f6hnlich genug, auf der Bazaarstra\u00dfe einen so leeren Fleck zu sichten, fl\u00fcchtig nat\u00fcrlich, aber immerhin lang genug, um (mir) ein Bild zu machen. Was ist das denn, fragte ich mich, das ist doch kein Streuner, der muss jemand geh\u00f6ren. Wahrscheinlich dem Besitzer eines Standes mit \u00f6ltriefenden Essgebilden, denn er konnte sich vor Masse kaum bewegen. Allerdings konnte man es auch als ein Rasseexemplar wahrnehmen. Auf einmal, ich traute meinen Augen, kam ein Zweiter von irgendwoher dazu, und in meinem Geist meldetetn sich wie von selbst die Worte &#8222;doppelt gemoppelt&#8220;. Ich musste jetzt warten, bis der Fleck, auf dem sie sich niederlie\u00dfen, wieder frei war und wusste nun, dass im Bazaar freie Flecken entstehen k\u00f6nnen. Auch kamen junge M\u00e4dchen in Gruppen vorbei, die wollten alle die Beiden streicheln und viele Selfies mit ihnen machen, das dauerte auch so seine Zeit, bis die Gesch\u00f6pfe bei allem gen\u00fcsslichen W\u00e4lzen wieder zu sich zur\u00fcckkehren konnten. Viele Motorradfahrer mussten ihnen ausweichen und gleichzeitig staunen. \u00dcber sowas klagt hier nie jemand, was ich auch gerne lernen m\u00f6chte. Die Inder lernen sehr fr\u00fch, vielem auszuweichen: Fahrzeugen, Tieren, Hochzeiten und Hochzeitsz\u00fcgen, Familienmitgliedern und \u00fcberhaupt: Menschen. Der lineare Weg hatte und hat in Indien wenig Chancen. Alles dreht sich im Kreis, verschwindet, kommt wieder, zeigt sich jedem jenseits des Wortes als holistisches Sein, in dem es keine Behinderung gibt f\u00fcr das Unvorstellbare. Auch wenn ich den Verpfleger der beiden Schwergewichte ausmachen kann, \u00e4ndert sich dadurch nichts an der Einzigartigkeit des Verharrens im Raum, denn wir sehen die Dinge immer nur einmal, obwohl wir die Gewohnheit haben, es anders zu denken.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 Zuerst habe ich beim \u00dcberqueren des Bazaars nur den Einen entdeckt. Es war schon ungew\u00f6hnlich genug, auf der Bazaarstra\u00dfe einen so leeren Fleck zu sichten, fl\u00fcchtig nat\u00fcrlich, aber immerhin lang genug, um (mir) ein Bild zu machen. Was ist das denn, fragte ich mich, das ist doch kein Streuner, der muss jemand geh\u00f6ren. 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