{"id":4553,"date":"2018-02-08T05:53:44","date_gmt":"2018-02-08T05:53:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4553"},"modified":"2018-02-08T15:18:14","modified_gmt":"2018-02-08T15:18:14","slug":"tierisch-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4553","title":{"rendered":"tierisch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4554\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180207_174248-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180207_174248-227x300.jpg 227w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180207_174248.jpg 246w\" sizes=\"auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><\/p>\n<h5>Die Einstellung zu Tieren ist ja meist, dass sie &#8222;unschuldig&#8220; sind, bzw. sie wissen schon, was sie tun, n\u00e4mlich das, was ihr Wesen ausmacht, und dass sie kein Bewusstsein haben dar\u00fcber. Sie folgen ihren nat\u00fcrlichen Trieben und kennen kein Schuld-oder Schamgef\u00fchl wegen ihres Handelns, was man ja gerne vom Menschen erwartet, weil man ihn f\u00fcr bewusstseinsf\u00e4hig h\u00e4lt. Nun habe ich an Lalis Mutter und ihren in v\u00f6lliger Bewusstlosigkeit ausge\u00fcbten Grausamkeiten beobachten k\u00f6nnen , dass ein Mensch, der die eigenen, in uns allen vorhandenen Anlagen nicht gelernt hat zu erkennen und kein Interesse zeigt, sie zu reflektieren, dem Tier doch sehr \u00e4hnlich ist, allerdings ohne das beliebte Pr\u00e4dikat &#8222;unschuldig&#8220;. Zwischen grausam und dumm ist wenig Abstand. Nicht, dass entwickelte Intelligenz nicht besonders grausam sein kann, und das ist es ja wohl, was den deutschen Geist so lange besch\u00e4ftigt hat, hielt man sich doch weitgehend f\u00fcr \u00fcbermenschlich. Auf manche dringlichen Fragen gab es auch keine Antworten. Auch eine Idee wie &#8222;Ahimsa&#8220;, der Gewaltlosigkeit, wichtigste Idee im Hinduismus (&#8222;das Untersagen des T\u00f6tens und Verletzens von Lebewesen, auf ein unumg\u00e4ngliches Minimum beschr\u00e4nkt.&#8220;), habe ich oft genug verletzt gesehen, zB. wenn Hindus gnadenlos auf Tiere einschlagen, die ihnen im Wege stehen. Was sie zuhause mit Menschen anstellen, sieht man ja oft nicht, h\u00f6rt aber zur Zeit mehr davon, da vor allem Frauen langsam eine Sprache suchen und finden. Hier wieder: wenn ich unrecht Getanes durch mich selbst nicht erkenne (und das mir Zugef\u00fcgte von Anderen), wei\u00df ich auch nicht, wie viel Arbeit hier zu leisten ist, einmal an sich selbst, dann in der Erkenntnis, dass Menschen, die mich schlecht oder grausam behandeln, nicht die sein k\u00f6nnen, die mich lieben. Gestern hat Krishna, ein angenehmer und wacher Mensch, mir erz\u00e4hlt, dass ihm mal jemand als Medizin ein winziges St\u00fcck Bang (Marihuana) gegeben hat, und er ist davon v\u00f6llig ausgeklinkt. Er hat Gl\u00e4ser und Tonkr\u00fcge zertr\u00fcmmert, St\u00fchle aus dem Haus geworfen und!!! seine Frau heftig geschlagen. Wie bitte!!!?, sage ich ungl\u00e4ubig und schaue zu seiner Frau hin, die nickt. F\u00fcr ihn war das ledigleich ein Hinweis, dass die Medizin nicht wirkt. Aber hallo! Was versteckt sich nich0t alles hinter einem netten L\u00e4cheln. Das kann man nicht ansprechen, es g\u00e4be zu viel Verwirrung, wenn man fragen w\u00fcrde, wo all diese Gewalt wohl herr\u00fchrt. Die meisten Geschichten sind ja eh nur Heldensagen. Nicht umsonst ist Sherlock Holmes so beliebt, weil sein Trieb ihn zum Herausfinden treibt. In den Anf\u00e4ngen des indischen Fernsehens waren Tierfilme die beliebtesten Programme. Wenn ich mal mitgeschaut habe, ging es immer um wilde, k\u00f6nigliche Tiere, die auf der Lauer liegen, um ein anderes Tier zu rei\u00dfen, zu zerfleischen und zu fressen. Ist ja schlie\u00dflich ihre Natur. Dann folgten im Fernsehen die emotionsgeladenen Serien, wo dasselbe auf &#8222;menschlich&#8220; stattfand und alle sich heimlich wiederfinden konnten, scheinbar in den sogenannten Guten, aber tats\u00e4chlich in den viel reizvolleren b\u00f6sen Gestalten, die dem Ganzen W\u00fcrze geben. Jetzt sind so gut wie alle Hemmschwellen gesenkt mit all dem drin, was Lali &#8222;out of human&#8220; nennt. Vielleicht ist noch nicht ganz gekl\u00e4rt, was &#8222;human&#8220; ist und man h\u00e4lt die ganze Palette daf\u00fcr. Wer m\u00f6chte schon als im Unmenschlichen verankert gesehen werden, obwohl es immer wieder in Menschen einen Reiz ausl\u00f6st, eben das Hakenkreuz in die andere Richtung zu drehen. Es wird auch hier in Indien ein Wissen entwickelt werden m\u00fcssen, das die St\u00f6rzonen im Dahinter wirkungsvoll belichten hilft. Gestern wurde einem Mann von einem anderen Mann der Penis abgeschnitten, ein kleiner Artikel an der Seite, auf den ich nur aufmerksam wurde, weil er ein englisches Wort benutzte, das ich nicht kannte. Ein Wort f\u00fcr Penisabschneiden. Das Fatale war, dass der T\u00e4ter den Penis mitgenommen hat, sodass man nicht versuchen konnte, ihn wieder anzun\u00e4hen. Die Hochzeit des Opfers sollte am 17. Februar stattfinden. Die Familie des M\u00e4dchens l\u00f6ste daraufhin die arrangierte Hochzeit auf, wof\u00fcr die Eltern des Mannes Verst\u00e4ndnis zeigten. Klar, arrangiert mit einem Fremden, und dann auch noch das. \u00dcber den Antrieb des Verbrechens und seine Hintergr\u00fcnde wurde nichts erw\u00e4hnt.<\/h5>\n<h5>Das Photo habe ich gestern gemacht und war davon ber\u00fchrt, weil ich gerade noch sehen konnte, wie die Taube den letzten Atemzug \u00a0machte und dann die Augen schloss, w\u00e4hrend die Raben schon in der Wunde w\u00fchlten mit gierigen Schn\u00e4beln.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Einstellung zu Tieren ist ja meist, dass sie &#8222;unschuldig&#8220; sind, bzw. sie wissen schon, was sie tun, n\u00e4mlich das, was ihr Wesen ausmacht, und dass sie kein Bewusstsein haben dar\u00fcber. 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