{"id":4532,"date":"2018-02-06T04:43:53","date_gmt":"2018-02-06T04:43:53","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4532"},"modified":"2018-02-06T04:52:41","modified_gmt":"2018-02-06T04:52:41","slug":"tamtam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4532","title":{"rendered":"TamTam"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4534\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070944-166x300.jpg\" alt=\"\" width=\"148\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070944-166x300.jpg 166w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070944-768x1386.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070944-567x1024.jpg 567w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070944.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 148px) 100vw, 148px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4533\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070852-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070852-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070852-768x1362.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070852-577x1024.jpg 577w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_070852.jpg 1050w\" sizes=\"auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4535\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_071023-170x300.jpg\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_071023-170x300.jpg 170w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_071023-768x1358.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_071023-579x1024.jpg 579w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180206_071023.jpg 1072w\" sizes=\"auto, (max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><\/p>\n<h5>Kennt man sich in Indien ein bisschen aus, h\u00e4lt man unter anderem nicht mehr nach jedem Tamtam Ausschau, denn oft wei\u00df man, was dem Auge geboten wird, so aufwendig es auch immer sein mag. Auch \u00e4hnelt sich ja im Festlichen vieles, z.B. die sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlten Outfits, die VIP&#8217;s oder Heldengestalten, um die es (kurz) mal m\u00e4chtig geht, die Blumenorgien, die auf Lebende und Tote niedergeregnet werden, und die vielen, vielen Randfiguren, mit deren Aufmerksamkeit jede\/r ProzessionsteilnehmerIn rechnen kann, denn sie sind dankbar f\u00fcr extra Unterhaltung, an der sie als Zeugen umsonst teilnehmen k\u00f6nnen. Als ich gestern dann in der Familie gegen\u00fcber einen Kaffee getrunken habe, kam von drau\u00dfen so ein Get\u00f6se, dass ich zum Nachschauen ging, und siehe, das war dann doch sehens-bzw. gr\u00fcbelnswert. Da streckte sich eine phantastische Prozession vor meinen Augen aus, und als ich endlich vom Chargen meines Phones zur\u00fcckkam, war schon einiges vor\u00fcbergetrabt an kostbar Geschm\u00fccktem: schneewei\u00dfe Pferde mit rot-goldenen T\u00fcchern bedeckt, Kamele im festlichen Gewand, dann irgendwann ein Elefant (Entgegenkommende mussten ausweichen in den engen Gassen des Bazaars), und dann der offensichtliche Kern des Ganzen: in einer goldenen, dann einer silbernen Kutsche sa\u00dfen die Herren, um die es ging, schlicht gekleidet und bem\u00fcht, Haltung zu wahren, gar nicht so einfach, wenn das Volk nicht wei\u00df, wer der K\u00f6nig ist, der vorbeif\u00e4hrt. Man ahnte hier bereits, dass es um irgendwas Heiliges und seine Vertreter ging, und war geduldig, es bis nachmittags herauszufinden. Hinter all dem tierischen Voranschreiten und dem von Pferden gezogenen Kutschenget\u00f6se kamen dann die Brahmanenj\u00fcnglinge zu Fu\u00df, alle im selben Dress und an braver Ausstrahlung kaum zu \u00fcberbieten. Hinter ihnen, ja wer schaut da schon hin, ich offensichtlich, liefen die Frauen, sozusagen als Staub der Erde. \u00a0Man sagt ihnen, was sie tun sollen, und sie tun es. Das ist jetzt wieder ein sehr volumin\u00f6ses Thema, dessen L\u00f6sung auf unbetretbaren Himmelsebenen der Besprechung unter Au\u00dferirdischen \u00a0harrt. Auch m\u00f6chte ich nicht wissen, was die, die man in die silberne Kutsche verfrachtet hatte, von denen dachten, die mal wieder in der goldenen sa\u00dfen. Auf jeden Fall wusste ich dann ein bisschen mehr am Nachmittag. Der ganze Zirkus wurde von einem reichen Mann finanziert, ein Anh\u00e4nger oder Follower dieser Gruppe, von denen die Kutschensitzer nun sieben Tage in einem Zelt die Bhagavad Gita lesen \u00a0und interpretieren werden. Das ist ja ein sehr sch\u00f6ner Gedanke \u00a0und die Gelegenheit wird vor allem von Frauen gerne wahrgenommen, einfach mal nur so rumsitzen zu k\u00f6nnen, nat\u00fcrlich angebunden an etwas, das eventuell den guten Ruf festigt. Manchmal interessieren einen auch nur die platten Zahlen: wieviel hat dat Janze denn gekostet!!?? Vor ein paar Tagen ist bei der Vorbereitung f\u00fcr ein Hochzeitszelt wegen einem Kurzschluss die Dekoration niedergebrannt, sie kostete zwei Millionen, durften wir erfahren. In Dekoration wird gerne viel gesteckt, und letztendlich, let&#8216; s face it, wer w\u00fcrde nicht lieber auf einer Royal Enfield durch die W\u00fcste donnern, als in Gummichappals (Bade -und Herumgehschlappen) ins l\u00e4hmend langweilige Zuhause wandern&#8230;..(?!?)<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Kennt man sich in Indien ein bisschen aus, h\u00e4lt man unter anderem nicht mehr nach jedem Tamtam Ausschau, denn oft wei\u00df man, was dem Auge geboten wird, so aufwendig es auch immer sein mag. 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