{"id":4448,"date":"2018-01-24T04:09:25","date_gmt":"2018-01-24T04:09:25","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4448"},"modified":"2018-01-24T04:20:04","modified_gmt":"2018-01-24T04:20:04","slug":"4448","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4448","title":{"rendered":"&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4444\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180123_1352211-289x300.png\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180123_1352211-289x300.png 289w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180123_1352211-768x796.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180123_1352211-987x1024.png 987w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180123_1352211.png 1028w\" sizes=\"auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px\" \/><\/p>\n<h5>Ich fand es doch ziemlich interessant, dass ich dann heute einen Bericht gelesen habe \u00fcber ein wissenschaftliches Researchprogramm, das vor allem \u00fcber die unterschiedlichen Pers\u00f6nlichkeiten von Instragramm Usern anhand ihrer &#8222;Postings&#8220; forschte. Unschwer zu verstehen war, dass vor allem unter denen, die diese Platform ausschlie\u00dflich f\u00fcr ihre Selfies nutzen, ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis \u00a0der narzisstischen Tendenzen zu sehen war, sodass sich sozusagen eine gro\u00dfe Gruppe sich gegenseitig bewundernder Narzissten formieren konnte bzw kann. Was ich erschreckend finde ist, dass ich mir \u00fcberall in den Familien, die ich besuche, nun au\u00dfer den Hochzeitsalben, die anstrengend genug sind, auch noch ganze Heerscharen von Photos mit Frauen und M\u00e4dchen anschauen muss, die alle ihre M\u00fcnder nach vorne in Kussstellung bringen, gesch\u00fcrzte Lippen nennt man das glaube ich, auch ein sch\u00f6nes Wort, weil es an sofortiger Langeweile etwas mit Sch\u00fcrzen gemein hat. Wie kann das sein, dass auf einmal Millionen von Menschen ihre Lippen sch\u00fcrzen. Das sind so Dinge, die ich komplex finde und andere wiederum ganz einfach, deswegen h\u00e4nge ich auch nicht lange dran, bleibe in m\u00e4\u00dfigem Staunen verhangen, erkenne die Natur des Kreisl\u00e4ufigen an, in dem sich alles permanent \u00e4ndert, aber auch permanent wiederholt, auch wenn Hautfarbe und Kost\u00fcme es oft nicht leicht machen, menschliches Verhalten als ein sich wiederholendes Ph\u00e4nomen zu erfassen. Es geh\u00f6rt ja zum zeitlosen Munkeln, dass es einen Ausweg gibt aus der Zwanghaftigkeit dem eigenen Ich \u00a0und seinen Anspr\u00fcchen sich selbst gegen\u00fcber. Ich denke, man muss kapieren, was einen wirklich bewegt, und eigene Kreisl\u00e4ufe in Bewegung setzen, oder auch nicht, es kommt auf die Form des Spielerischen an, wof\u00fcr man geeignet ist. Und bei aller Trostlosigkeit und Tragik, die wir auf dem Planeten mitbekommen, kann doch in jeder Hinsicht, und wie auch immer jemand dort hingelangt, das wertsch\u00e4tzend spielerische Sein ein Anrecht haben auf das &#8222;tat twam asi&#8220;&#8230;..&#8220;das bin ich&#8220;<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich fand es doch ziemlich interessant, dass ich dann heute einen Bericht gelesen habe \u00fcber ein wissenschaftliches Researchprogramm, das vor allem \u00fcber die unterschiedlichen Pers\u00f6nlichkeiten von Instragramm Usern anhand ihrer &#8222;Postings&#8220; forschte. 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