{"id":4354,"date":"2018-01-08T05:04:40","date_gmt":"2018-01-08T05:04:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4354"},"modified":"2018-01-08T05:16:38","modified_gmt":"2018-01-08T05:16:38","slug":"news-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4354","title":{"rendered":"News"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4355\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180108_070910-300x253.png\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180108_070910-300x253.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180108_070910-768x648.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180108_070910.png 939w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/p>\n<h5>Da ich heute in der &#8222;Times of India&#8220; auch (zwei?) gute Nachrichten entdeckt habe, wage ich mich mal wieder an die eher lokale als globale Newsfront.<\/h5>\n<h5>Zwei mit unvorstellbar gro\u00dfen Turbanen bekleidete M\u00e4nner beklagen sich auf der Frontpage dar\u00fcber, dass die Engl\u00e4nder und die Mogulen Indien geistig und materiell gepl\u00fcndert haben und sie, die Hindus, haben glauben lassen, sie seien schwach usw., und vor allem die Jugend solle bedenken, dass Indien noch nie ein anderes Land angegriffen hat. (!!!) M\u00f6ge es so bleiben, kann ich nur sagen.<\/h5>\n<h5>Auf derselben Seite unten wird eine Bauersfrau gezeigt, die von airbnb geh\u00f6rt und daraufhin ihren Stall ausgebaut hat, und nun in einem Monat mehr Geld verdient (45 000 Rupien, ungef\u00e4hr 700 Euro allein im Dezember) als sonst mit der Farmarbeit im ganzen Jahr. Sie hat auch ihre Schwester zum Ausbau des Vorhandenen angeregt, die auch die hei\u00dfe Kohle gescheffelt hat und nun hofft, dass ihre drei S\u00f6hne keine niedrigen Dienste annehmen m\u00fcssen. Nat\u00fcrlich ist zu f\u00fcrchten, dass es bald nur noch airbnb gibt und die Hotels noch leerer sind als jetzt schon.<\/h5>\n<h5>Ganz oben auf der Hauptzeile das schon z u vertraute Photo von Donald Trump. Es hat sich sicherlich schon herumgesprochen, dass er die Welt von seinem stabilen Genius hat wissen lassen. Man m\u00f6chte gerne lachen, aber es gelingt nicht recht. Was da am Werke ist, kann man nicht erhellen, auch wenn Psychologen der Erde um Analysen ringen, denn ein Narzisst solchen Ausma\u00dfes wird ja nur gef\u00fcttert durch die herausgekitzelte Aufmerksamkeit.<\/h5>\n<h5>Auf einem der Miniflecken f\u00fcr Weisheiten wird Sigmund Freud zitiert mit &#8222;Liebe und Arbeit &#8211; das ist alles.&#8220; Tief.<\/h5>\n<h5>Dann: Nachforschungen der &#8222;Computer Emergency Response&#8220; haben ergeben, dass Zusammenh\u00e4nge zwischen zahlreichen Selbstmorden von Kindern, die alle das &#8222;Blue-Whale-Challenge \u00a0gespielt haben, und dem Spiel selbst nicht bewiesen werden konnten.<\/h5>\n<h5>Ach ja, die guten Nachrichten. Aktivisten in Indien haben eine Kampagne in Bewegung gebracht gegen Hass und Gewalt. Sie reisen in alle Gebiete und besuchen Orte, wo Gewalttaten gemeldet wurden, undsoweiter undsoweiter, aber immerhin bewegt sich was.<\/h5>\n<h5>In Nainital gab es wohl solch einen beunruhigenden Anstieg von Kindesvergewaltigungen, dass das Gericht beschlossen hat, f\u00fcr verhaftete Kindesvergewaltiger die Todesstrafe einzuf\u00fchren wie bereits in drei anderen Gebieten. Das ist auch nicht gerade beruhigend. Allein in Nainital, einer Hillstation, gab es im vergangenen Jahr 676 solcher registrierten Verbrechen.<\/h5>\n<h5>In Udaipur hat der Panchayat (eine entscheidungstreffende M\u00e4nnergruppe der jeweiligen Gegend) sich entschieden, Alkohol zu verbieten. Man kann nur ahnen, was alles passiert sein muss, um so eine Entscheidung rechtskr\u00e4ftig zu machen, was nichts aussagt \u00fcber die Schwarzm\u00e4rkte hinter dem Schwarzmarkt.<\/h5>\n<h5>Ah! Hier ein Artikel \u00fcber die Kunst und Entwicklung des Geschichtenerz\u00e4hlens, &#8222;Dastangoi&#8220; genannt. Die erste historische Bezugnahme zu der Kunst wird um 1570 gesehen an den Deccan H\u00f6fen, wohin ein Erz\u00e4hler, Haji Qissakhani Hamdani, aus dem Iran kam. Akbar war so begeistert von diesen &#8222;dastans&#8220;, Erz\u00e4hlungen, \u00a0dass er 140 Illustrationen in Auftrag gab zu den Geschichten. Die Kunst nahm Wind auf und wurde hochbeliebt bei Reich und Arm. Der letzte bekannte Dastango, Mir Bakar Ali, der Delhi begeisterte mit seiner Brillianz, starb 1928. Jetzt gibt es neue Formen, denn man wei\u00df gar nicht mehr, wie das damals alles vor sich ging. Die einzige glaubw\u00fcrdige Information eines Zeitgenossen von Akbar, Abdul Nabi Fakhr-i-Zamani, dar\u00fcber ist, dass es beim Erz\u00e4hlen keine dramatischen K\u00f6rperbewegungen oder Gesten geben soll und der Geschichtenerz\u00e4hler aufrecht und rigide sitzen und sich nur berufen soll auf seinen Gesichtsausdruck und die Kraft seiner Stimme. Und dass das Lesen von Texten nicht dastangoi ist, welches aus der Kunst des Webens besteht, und wenn man sich die Geschichten zueigen macht.<\/h5>\n<h5><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich heute in der &#8222;Times of India&#8220; auch (zwei?) gute Nachrichten entdeckt habe, wage ich mich mal wieder an die eher lokale als globale Newsfront. 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