{"id":4231,"date":"2017-12-20T04:41:51","date_gmt":"2017-12-20T04:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4231"},"modified":"2017-12-20T04:42:39","modified_gmt":"2017-12-20T04:42:39","slug":"spreu-und-weizen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4231","title":{"rendered":"Spreu (und Weizen)(?)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4232\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171220_074420-190x300.jpg\" alt=\"\" width=\"314\" height=\"496\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171220_074420-190x300.jpg 190w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171220_074420-768x1212.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171220_074420-649x1024.jpg 649w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171220_074420.jpg 1077w\" sizes=\"auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/p>\n<h5>Das droht ja, eine Serie \u00fcber Affenliebe zu werden. Die braune Dame, die sich oben im Bild, das braune Kleine auf dem R\u00fccken, gleich auf dem Fluchtweg an der Wand herunterlassen wird, ist eben, oder sind beide unterwegs im stolzen, silbernen Lemurenstamm, mehr oder weniger geduldet wegen der Beziehung zum Anf\u00fchrer. Da ich sie nicht mehr so oft sehe, aber \u00f6fters Ausschau halte nach ihnen, ist mir dieses Bild durch das Gitter meiner T\u00fcr gelungen, eine Komposition in den Farben, mit denen ich grad am liebsten pinsle. Ja, nat\u00fcrlich ist die Welt auch weiterhin voller Wunder. Auch wenn der Mensch an sich selbst und seinen Produkten ersticken wird, ist auch das ein Wunder. Das Wunder h\u00f6ret nimmer auf. Es ist ja auch, von mir aus in jeder kommenden und gehenden Generation das Ausma\u00df des jeweils menschlichen Ausdrucks, mit dem der oder die Lebende umgehen muss. und die Haltungen, die dazu zu finden sind, will man das Ganze nicht als vollkommen ichbezogene Einheit einfach (versuchen zu) ignorieren. Sich selbst als mitspielendes Teilchen wird man dabei trotzdem nicht los. Und es sind nicht nur die Philosophen, die den gerade stattfindenden Quantensprung des Bewusstseins, vorausblickend durch die logischen Zusammenh\u00e4nge, kontempliert haben, sondern dieses Bewusstsein beinhaltet eine starke Spaltungsgefahr, etwa so, wie die Entscheidung zwischen Spreu und Weizen. Wie gesagt, wenn die neuen Jungen locker mit anderen Wegen der Kommunikation aufwachsen, das ist ja bereits das neue &#8222;Normale&#8220;, aber da bleibt ja bekanntlich der Druck und die Gier nach neuer Ware nicht stehen. In diesem enormen Zwiespalt, der sich st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfert, geht es doch nur noch um die Frage nach dem Menschen, und ob er das ist und bleiben wird, oder ob es im Reich der Roboter \u00fcberhaupt noch n\u00f6tig sein wird, sich an das einst Menschliche zu erinnern. Ich finde es, ehrlich gesagt, ziemlich interessant, hier als Zeugin unterwegs zu sein, das ist eine gewaltige Zeit, in der die Erde und ihre Fl\u00e4chen verkauft werden an Meistbietende. In den W\u00fcsten und Dschungeln entstehen Oasen und Lichtungen. Wo die Sonne noch durch den Smog dringt, leuchten die Dinge der Welt auf, auch Schatten und Nebel sind angenehm. Vielleicht beides akzeptieren, wie es ist, die Spreu und den Weizen. Warum sollte man dadurch die innere Freiheit verlieren? Aber dass das sogenannte &#8222;Eiserne Zeitalter&#8220; sein soll wie alle Zeiten, das kann ich nicht sehen, denn es ist die Entwicklung der technischen Ger\u00e4te, die direkt in den Strom des nat\u00fcrlichen Lebens eingreift und in keinster Weise darauf ausgerichtet ist, den Menschen in seinem Beisichselbstsein zu f\u00f6rdern. Sich nach drau\u00dfen erweitern war immer schon ratsam, aber f\u00f6rderlich ist im Umgang mit allem, wenn die Verbindung mit dem eigenen Sein stattgefunden hat. Die Antworten auf die ewigen Fragen k\u00f6nnen auch immer offen bleiben&#8230;<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das droht ja, eine Serie \u00fcber Affenliebe zu werden. Die braune Dame, die sich oben im Bild, das braune Kleine auf dem R\u00fccken, gleich auf dem Fluchtweg an der Wand herunterlassen wird, ist eben, oder sind beide unterwegs im stolzen, silbernen Lemurenstamm, mehr oder weniger geduldet wegen der Beziehung zum Anf\u00fchrer. 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