{"id":4157,"date":"2017-12-09T04:38:01","date_gmt":"2017-12-09T04:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4157"},"modified":"2017-12-09T04:38:01","modified_gmt":"2017-12-09T04:38:01","slug":"wieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4157","title":{"rendered":"wieder"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4158\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071334-181x300.jpg\" alt=\"\" width=\"108\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071334-181x300.jpg 181w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071334-768x1274.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071334-617x1024.jpg 617w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071334.jpg 1050w\" sizes=\"auto, (max-width: 108px) 100vw, 108px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4159\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071420-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"101\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071420-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071420-768x1363.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071420-577x1024.jpg 577w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071420.jpg 1076w\" sizes=\"auto, (max-width: 101px) 100vw, 101px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4160\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071453-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"99\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071453-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071453-768x1366.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071453-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_071453.jpg 1060w\" sizes=\"auto, (max-width: 99px) 100vw, 99px\" \/><\/p>\n<h5>Ja!, die Sonne ist wieder da, man l\u00e4chelt einander verst\u00e4ndnisvoll zu, zeigt gen Himmel, wo alles herunterkommt, und bewegt sich wieder gerne mal woanders hin, \u00a0Cyclone Ockhi war gestern. Die drei Photos habe ich auf dem Weg zu Krishna gemacht, Brahmane und B\u00e4cker, das muss man lobend zusammen nennen, denn oft finden die von der oberen Schicht keine simplen Berufe, in denen sie sich wohlf\u00fchlen, und nicht jeder kann herumpriestern. Ich hole dort also Brot von der &#8222;German Bakery&#8220;, wie gutes Brotmachen hier genannt wird, denn es muss einen Deutschen gegeben haben, der es mal jemand beigebracht hat. W\u00e4hrend ich mit seiner Frau und den S\u00f6hnen Tee trinke, macht Krishna seine Puja (religi\u00f6ses Ritual), was man auf dem dritten Bild sehen kann, denn das ist er, unter dem Tuch. Es ist ein typisches Bild von einem Hausaltar, der irgendwie in die Mitte des Ganzen eingebastelt wird, und da murmelt er ein gutes St\u00fcndchen vor sich hin. So fern man auch davon innerlich sein mag, von den Gottesp\u00fcppchen z.B., wie sie im ersten Bild h\u00fcbsch zu sehen sind, von den aufwendigen Ritualen, so kann ich doch auch sehen, was f\u00fcr eine Kraft es in das anstrengende Leben tr\u00e4gt, und wie schwer es durch irgendwas zu ersetzen ist, dieses Licht, das da t\u00e4glich brennt und an etwas M\u00e4chtigeres erinnert, das \u00fcber uns hinausreicht. Nur im Angesicht sehr erschreckender Realit\u00e4ten, deren schmerzhafte Kunde sich auch langsam im Lande durchsetzt, kann mich diese Neigung, ein Kind zu sein vor dem Herrn, nicht mehr wirklich ber\u00fchren. Sie haben sich durch allerlei Ideen, meist in g\u00f6ttlichem Kontext, ins Kindliche eingebettet. Da f\u00e4llt mir eine Geschichte ein, die vor ein paar Tagen in der Times auf dritter Seite stand. Nat\u00fcrlich eine wahre Geschichte von einem lebenden Priester, der in einem Tempel in Ayodhya schon seit vielen Jahren Dienst macht und hingehen darf, wo sonst keiner hingehen darf, n\u00e4mlich in den Raum, wo Lord Ram Geburt genommen haben soll. Ram ist nicht nur im indischen Geist einmal K\u00f6nig, ein andermal Gott, sondern er wird einmal als Erwachsener, und ein andermal als Kleinkind dargestellt und verehrt. Das ist sogar mit Shiva gemacht worden, na sowas! Hier im Ram Tempel h\u00fctet der Erlesene also die Kleinform von Ram, eine, wie er sagt, beneidenswerte Pflicht, die ihn ganz stolz und erf\u00fcllt gemacht hat. Er ist der Einzige, dem es erlaubt ist, die Statue des Kleinen, der liebevoll &#8222;RamLalla&#8220; genannt wird, eben KleinRam, zu baden, zu f\u00fcttern und anzuziehen. Ich \u00fcbersetze locker aus dem Artikel. Da steht auch, dass der Platz im Tempel, wo alle hind\u00fcrfen, t\u00e4glich von 10.000 Pilgern besucht wird. Der Priester \u00f6ffnet den Tempel um 5 Uhr fr\u00fch und weckt die Gottheit, deren Kleidung gem\u00e4\u00df vedischer Rituale t\u00e4glich gewechselt werden muss, jeden Tag einer anderen Farbe entsprechend. Jaja, so erzeugen sich alle Menschen \u00fcberall viel Tun, und wenn es zufrieden macht und keinem schadet, und wenn auch die Leute in so Spezialberufen wie Priester z.B. auch keinem schaden, was sollte man dagegen einwenden. Als ich mal einen Lama in Kathmandu fragte, ob es nicht ein bisschen einf\u00e4ltig machen w\u00fcrde, st\u00e4ndig um den Tempel herumzugehen und die Gebetstrommel zu drehen, da meinte er, es k\u00e4me darauf an, wie man es macht, und es w\u00e4re oft besser, als herumzustehen und \u00fcber Nachbarn zu tratschen. Das kann gut sein. Ich bin da eher f\u00fcr Herausforderungen an das jeweilige menschliche Potential, aber Gesagtes kann durchaus einleuchten, auch wenn es nichts mit einem zu tun hat.<\/h5>\n<h5>Ach ja, das Bild in der Mitte habe ich von der Br\u00fccke aus photographiert mit ein paar der 37 G\u00e4nse, die ich gez\u00e4hlt habe. Es war sch\u00f6n, das Licht wieder im Wasser gespiegelt zu sehen nach den d\u00fcsteren Tagen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja!, die Sonne ist wieder da, man l\u00e4chelt einander verst\u00e4ndnisvoll zu, zeigt gen Himmel, wo alles herunterkommt, und bewegt sich wieder gerne mal woanders hin, \u00a0Cyclone Ockhi war gestern. 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