{"id":4131,"date":"2017-12-07T03:05:27","date_gmt":"2017-12-07T03:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4131"},"modified":"2017-12-07T03:08:17","modified_gmt":"2017-12-07T03:08:17","slug":"trotzdem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=4131","title":{"rendered":"trotzdem"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4146\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171207_072436-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"94\" height=\"153\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171207_072436-184x300.jpg 184w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171207_072436-768x1253.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171207_072436-627x1024.jpg 627w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171207_072436.jpg 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 94px) 100vw, 94px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4133\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171204_101309-300x186.png\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"154\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171204_101309-300x186.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171204_101309-768x477.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171204_101309-1024x636.png 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171204_101309.png 1588w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/h5>\n<h5>Das kleine Bild vorne zeigt den Ausblick aus meinem Fenster am dritten Tag ohne den geringsten Sonnenstrahl, und das schwarze Viereck darauf in der Mitte zeigt die \u00dcberreste der Badenden, die im November Vollmond, der besonders heilig ist und eine gute Million Pilger lockt, hier gebadet haben. Ich muss das nochmal kurz revidieren, dass Glauben nicht (mehr) selig machen kann, denn offensichtlich kann er noch. Ja, der Cyclone &#8222;Ockhi&#8220; st\u00fcrmt durchs Land und bringt kalte Winde mit sich, die wir hier zu sp\u00fcren bekommen. Es ist ja nicht so, als k\u00f6nnte man einfach die Zentralheizung einschalten, denn es gibt sie nicht. Lali, deren Familie ein Restaurant betreibt, kocht dann schon mal auf einem kleinen Kohle\u00f6vchen, wo man warten muss, bis alles gl\u00fcht, sonst stirbt man leicht durch den Wunsch, sich warm zu halten. Wer es sich leisten kann, macht einen nicht minder gef\u00e4hrlichen Heizk\u00f6rper an, der den im hei\u00dfen Sommer gesch\u00e4tzten Marmor etwas abmildert, vor allem aber die elektrischen Kosten hochschie\u00dfen l\u00e4sst. Bei so einem Wetter muss man sich auch h\u00fcten, nicht in die F\u00e4nge der Kollektivpsyche zu geraten, die man f\u00fcr bet\u00e4ubt gehalten hat, die nun im gemeinsamen Ertragen aber wieder aufbl\u00fcht. Wer was auf sich h\u00e4lt, tut so, als w\u00e4r&#8216; nichts, was nat\u00fcrlich besser ist, als zu klagen, was man eh aushalten muss. Rahul Gandhi, der gerade hochgeboxt wird vom Vizepr\u00e4sidenten zum Pr\u00e4sidenten der Kongress Partei, hat wegen Ockhi seine Touren f\u00fcr ein paar Tage abgesagt. Sein Schicksal \u00e4hnelt dem von Charles aus England, denn irgendwas will einfach nicht klappen. Sonia Gandhi, seine Mutter, war und ist zwar hochgesch\u00e4tzt, aber auch bei ihr waren die Thronbohrer schon unterwegs und wollten sie immer mal wieder durch ihr italienisches Blut zum St\u00fcrzen bringen. Nun wird Rahul, der sich durch einen Bart der Weichei-H\u00e4me zu entziehen versucht, angezweifelt, ob er als ein wahrer Hindu gelten darf. Da k\u00f6nnte man schon manchmal einen Schrei der Verzweiflung aussto\u00dfen. Eigentlich hassen die Inder die Gandhi-Dynastie, aber meiner Meinung nach sind sie weniger gef\u00e4hrlich als Narendra Modi, in dessen geheimen Gehirnwindungen sich Schwaden von hinduistischem Fanatismus (noch) verbergen k\u00f6nnen, und da er die Weltmacht anstrebt, w\u00e4hrend Kim jong un und Donald Trump den Weltfrieden gef\u00e4hrden, kann er die heiligen Triebe immer wieder kontrollieren. Die Demonetisierung, mit der wir letztes Jahr unterwegs waren, hat auch nicht geklappt. Nicht nur werden st\u00e4ndig Falschgeldhersteller verhaftet, sondern die Preise sind derart gestiegen, dass Unmut sich breitmacht. Und das f\u00fcr Gem\u00fcse zum Beispiel, um das keiner herumkommt, und das nur noch, zumindest in meinem Haushalt, durch westliche Gew\u00fcrzmischungen in kleinen T\u00fcten, die ich mitgebracht habe, zu einem aufgewerteten Geschmack kommt. Und klar, was soll schon in dem Gem\u00fcse stecken, wenn man selbst mit einem m\u00fcden Blick drauf schaut, nein, nicht nur man selbst, alle! Deshalb muss man sich h\u00fcten vor dem erm\u00fcdeten Blick, so berechtigt er auch manchmal erscheinen mag, denn er vernebelt das potentielle Licht im Blick, das ja auch vorhanden ist. Daher habe ich an den vernebelten Ausblick oben im Bild die Pinselei angelegt, die mit einem Pfeil in die offene Zukunft weist und das m\u00fcde Auge einfach mit tr\u00e4gt und es dadurch zweifellos erfrischt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das kleine Bild vorne zeigt den Ausblick aus meinem Fenster am dritten Tag ohne den geringsten Sonnenstrahl, und das schwarze Viereck darauf in der Mitte zeigt die \u00dcberreste der Badenden, die im November Vollmond, der besonders heilig ist und eine gute Million Pilger lockt, hier gebadet haben. 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