{"id":3956,"date":"2017-10-30T08:54:54","date_gmt":"2017-10-30T08:54:54","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3956"},"modified":"2017-10-30T08:54:54","modified_gmt":"2017-10-30T08:54:54","slug":"ansprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3956","title":{"rendered":"ansprechen"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3958\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171029_174518-300x289.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171029_174518-300x289.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171029_174518-768x739.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171029_174518.jpg 993w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h5>\n<h5>Eine Idee, der ich in Indien begegnet bin, fand ich immer einleuchtend, und zwar, dass die Seinsweise per se als zwei Grundpfade gesehen wurde, und zwar der Familienpfad und der Pfad derer, die aus irgendwelchem Grund ein Einzelschicksal gew\u00e4hlt haben wie M\u00f6nche und Nonnen, \u00fcberhaupt ernsthaft spirituell Suchende, denen man viele M\u00f6glichkeiten erschaffen hatte, um die gew\u00e4hlte Praxis auszu\u00fcben. Auch der Familienpfad wurde als ein Weg des Suchens und Findens beschrieben, nur unter vollkommen anderen Bedingungen, die allen einleuchten. Nun scheinen mir aber die Pfade zusammengewachsen zu sein, oder vielmehr ist &#8222;das Wissen&#8220; in offenem Raum angekommen und kann praktisch von jedem\/r Interessierten gelernt und umgesetzt werden. Vor allem im Westen kam dazu, dass wir uns alle um Lebensunterhalte-und Unterhaltungen k\u00fcmmern mussten und m\u00fcssen, w\u00e4hrend InderInnen, die sich z.B. an geistige Lehrorte\u00a0 begeben, meist keine freie Wahl mehr haben, denn es gibt kein Zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich gibt es immer ein Zur\u00fcck und auch ein Vorw\u00e4rts und auch ein Seitw\u00e4rts, wo man ein-und aussteigen kann, aber alles ist erst einmal an Bedingungen gekn\u00fcpft, die es zu knacken gilt. Man versteht Therapie durch Therapie und Yoga durch Yoga und Stille durch Stille. Dann kommt es noch auf die Tiefe des Interesses an, das einen manchmal weiterbringen kann auch w\u00e4hrend der Erm\u00fcdungsphasen. Aber die Dinge ergeben sich nicht einfach so. Sie m\u00fcssen kontempliert, reflektiert, und letztendlich wieder frei gelassen werden, wenn es klar wird, dass z.B. die ungeheure und umwerfende Einsicht \u00fcberw\u00e4ltigen kann, dass wirklich alles Menschenfabrizierte und Gedachte nur ein Konstrukt ist, mit dem allerdings allerhand angefangen und manchmal auch gut zu Ende gebracht werden kann. Wenn einem langsam aber sicher die Spielregeln sich erschlie\u00dfen und man sich wiederfindet, etwa in der Freude, und nat\u00fcrlich im Trotzdem. Manchmal l\u00e4sst man den Blick schweifen und sieht nur Wunder, ich meine: dass wir das alles haben, was uns zur Verf\u00fcgung steht. Die notwendigen Materialien, um das Geh\u00e4use so einzurichten, dass man guten Mutes ein-und ausgehen kann. Die Tiere, darf ich feststellen, sind auch eine gro\u00dfe Bereicherung. Der Mensch tut sich schwer, Andere zuzulassen oder sich selbst, w\u00e4hrend das Tier eine lebensdirekte Souver\u00e4nit\u00e4t besitzt und einen begl\u00fccken kann mit selbstverst\u00e4ndlicher Nutzung von Freiheit bei tiefem Ausdruck von Verbindung. Nein, die Pfade sind nicht mehr getrennt, und keinem ist wirklich etwas verwehrt. Aber die Bedingungen bleiben (nicht viele, aber dennoch!), weil sie universellen Gesetzen unterliegen. Es ist die Radikalit\u00e4t des Universums, die mich anspricht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Idee, der ich in Indien begegnet bin, fand ich immer einleuchtend, und zwar, dass die Seinsweise per se als zwei Grundpfade gesehen wurde, und zwar der Familienpfad und der Pfad derer, die aus irgendwelchem Grund ein Einzelschicksal gew\u00e4hlt haben wie M\u00f6nche und Nonnen, \u00fcberhaupt ernsthaft spirituell Suchende, denen man viele M\u00f6glichkeiten erschaffen hatte, um [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3956","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3956"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3956\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3960,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3956\/revisions\/3960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}