{"id":3943,"date":"2017-10-28T08:38:38","date_gmt":"2017-10-28T08:38:38","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3943"},"modified":"2017-10-29T09:06:44","modified_gmt":"2017-10-29T09:06:44","slug":"kosmetisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3943","title":{"rendered":"kosmetisch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3944\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171028_095011-300x284.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171028_095011-300x284.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171028_095011-768x726.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171028_095011.jpg 923w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Im Bild sieht man den ersten spontanen Logo-Entwurf einer zukunftstr\u00e4chtigen Einrichtung. (Gold-Trog e.V. unltd.), der hinweist auf Samstage, an denen, meist online, auf die Produktion sinnfreier Produkte aufmerksam gemacht wird, die eben gerade durch ihre Sinnfreiheit selbst Zugang bilden zu wild Inerpretierbarem, dem in letzter Konsequenz doch eine Manifestationschance zugestanden werden muss und kann. Man darf mit R\u00e4tseln beginnen: ist es (im Bild) eine M\u00fcnze, gar ein Dirham aus alter Zeit, oder ist es ein misslungenes Emoji, oder ist es ein Warnruf aus gesch\u00fcrztem Munde vor der Macht und dem Sog des Goldes, oder einfach nur der Vollmond auf seiner Bahn, der kind\u00e4hnlich\u00a0 durch das Eigenlicht streift? Wir wissen es nicht, denn auch die Dinge geh\u00f6ren sich selbst, und dann erst den Betrachtern. Da es sehr, sehr viele Dinge gibt, muss man wachsam sein nicht nur beim Kauf, sondern auch bei der Sch\u00f6pfung. &#8222;Gold-Trog&#8220; bedeutet, wo h\u00f6chster Qualit\u00e4tsanspruch mit kosmischem Humor zusammentrifft. Man schaut sich um. Tage liegen hinter einem, wo viel Sein besprochen wurde, was Sein sei zum Beispiel, und was es nicht sei, und was es niemals sein kann, es aber dann doch kann. Das zeugt von einer Sehnsucht, die Produkt-Creatorn einfl\u00f6\u00dft, dass hier eindeutig nach au\u00dfen eine Form gebraucht wird. Ein Balsam, der wohltut. Man kam auf eine genderfreie Creme, ein hochwertiges Gemisch aus Aloe, Mandelsahne, Kokosfeinschmelzung und weiteren globalen Geheimnissen, das kann man ja bei sich zuhause variieren. Fakt ist, dass diese Substanz einen Seinszustand erzeugen muss, der eine beruhigende Wirkung auf die Gehirnwindungen aus\u00fcben kann, also kein &#8222;aha&#8220;-Effekt, sondern ein tiefes Mmmmmhhh-Gef\u00fchl. Man l\u00e4sst ein paar entsprechende Gef\u00e4\u00dfe anfertigen (Porzellan mit eingelegter Goldschrift ?), und weil es sich um etwas Wunderbares dreht, nennt man es &#8222;Simsalabim&#8220; und l\u00e4sst nat\u00fcrlich das &#8222;Bambasaladusaladim&#8220; weg, damit es die Kunden und Kundinnen nicht \u00fcberfordert. &#8222;Simsalabim, der &#8222;Seinsbalsam&#8220; f\u00fcr die genderfreie Haut. Wenn man jemanden kennt, der fl\u00fcssige Materie bespricht, kann man das auch als Verst\u00e4rker nehmen. Jede\/r kann in die Substanz d a s hineinhauchen, was er oder sie unter Seinsqualit\u00e4t versteht. Diese Variationen k\u00f6nnen dann jeweils unter dem Produktnamen stehen als Aussagen \u00fcber die Resonanzm\u00f6glichkeiten. Zum Beispiel &#8222;\u00c4therschwade&#8220; oder &#8222;Celestial Soothing&#8220;, eben wie man m\u00f6chte.\u00a0 Gold-Trog e.V. lebt von den Prozenten.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bild sieht man den ersten spontanen Logo-Entwurf einer zukunftstr\u00e4chtigen Einrichtung. (Gold-Trog e.V. unltd.), der hinweist auf Samstage, an denen, meist online, auf die Produktion sinnfreier Produkte aufmerksam gemacht wird, die eben gerade durch ihre Sinnfreiheit selbst Zugang bilden zu wild Inerpretierbarem, dem in letzter Konsequenz doch eine Manifestationschance zugestanden werden muss und kann. 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