{"id":3924,"date":"2017-10-24T08:23:33","date_gmt":"2017-10-24T08:23:33","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3924"},"modified":"2017-10-24T09:48:18","modified_gmt":"2017-10-24T09:48:18","slug":"3924","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3924","title":{"rendered":"beteiligt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3925\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171024_094259-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171024_094259-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171024_094259-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171024_094259-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171024_094259.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/p>\n<h5>Ich erinnere mich sehr wohl an die Zeit, wo ich \u00fcberzeugt davon war, dass, wenn innen ein Erkenntnislicht anging, es sich auch automatisch auswirken w\u00fcrde auf das einen Umgebende. Das wurde dann schon klar mit der Zeit, dass das nicht wirklich funktioniert. Au\u00dferdem muss man an bestimmten Punkten des Weges auch erstaunt wahrnehmen (wollen), was einem so alles einleuchtend vorkam in bestimmten R\u00e4umen oder Einrichtungen oder Schulungsorten, wo man, wenn man Gl\u00fcck hatte, nicht nur darauf aufmerksam gemacht wurde, alles selbst zu bedenken, sondern auch dazu in der Lage war. Als Humbertio Maturanas Buch zu mir kam mit dem Titel &#8222;Vom Sein zum Tun&#8220;, \u00fcberlegte ich, warum er wohl diesen einleuchtenden Titel gew\u00e4hlt hatte mit dem feinen Hinweis, erst einmal zu kl\u00e4ren, was man als Sein empfindet, und von da aus zum Tun zu gelangen. Von innen nach au\u00dfen. Es hat sich auch gezeigt, dass zu viel der Innenschau auch das Au\u00dfen abschotten kann, und zu viel Au\u00dfenschau das Innen. Jahrelang schien es auch gar nicht so wichtig, sich in analytischen Pr\u00e4zisionen zu verfangen. Vor allem, wenn man vom Orient her geschult worden war: wie man aus den Verstrickungen des Denkens und unreflektierten Handelns herausfinden kann, zu sich selbst, klaro. Dann die endlosen, notwendigen Definitionen und Reflektionen \u00fcber das Ich, das Selbst und das Ego, und das verunsicherte Herumtraben am Tellerrand mit der dr\u00e4ngenden Frage, wie man sich von den Karotten befreit, die man zum Aufbau der Identit\u00e4t(en) gez\u00fcchtet hat. Das sind die ewigen Themen um Delphi herum, und da, wo sich Menschen sammeln, um Gleichgesinnte zu treffen, geht es meist \u00e4hnlich her. Man muss unbedingt wissen, dass andere auch auf der Wanderschaft sind. Klar, da f\u00e4llt einem vieles auf, was zu ergr\u00fcnden ist, und dass man lernt sich zu wehren, wenn jemand einem die Welt erkl\u00e4rt, die man gar nicht so kennt und sieht, obwohl sich darin scheinbar so viele \u00fcber so viel Unverst\u00e4ndliches einig sind. Und dann die Widerspr\u00fcche verstehen und annehmen. Auch ein Zu-sich-zur\u00fcck ist ein Vorw\u00e4rts, denn genau in dem Nu, den es braucht f\u00fcr den mutigen Schritt oder Sprung, zeigt sich die Angst dem Haltlosen gegen\u00fcber. Dabei ist es ganz anders. Man landet im eigenen Sein. Das wird uns besch\u00e4ftigen bis an das eigene oder der Welt Ende: bis eine Seinsqualit\u00e4t sich uns ergibt und sich zeigt, von der wir sagen k\u00f6nnen, dass wir sie weder alleine erschaffen haben noch an ihrer Existenz unbeteiligt waren.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich erinnere mich sehr wohl an die Zeit, wo ich \u00fcberzeugt davon war, dass, wenn innen ein Erkenntnislicht anging, es sich auch automatisch auswirken w\u00fcrde auf das einen Umgebende. Das wurde dann schon klar mit der Zeit, dass das nicht wirklich funktioniert. 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