{"id":3906,"date":"2017-10-21T09:21:59","date_gmt":"2017-10-21T09:21:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3906"},"modified":"2017-10-21T09:47:54","modified_gmt":"2017-10-21T09:47:54","slug":"praktisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3906","title":{"rendered":"praktisch"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3907\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171021_102807-204x300.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"404\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171021_102807-204x300.jpg 204w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171021_102807-768x1131.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171021_102807-695x1024.jpg 695w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171021_102807.jpg 1061w\" sizes=\"auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/h5>\n<h5>Ja!, es ist Samstag, sinnfreier Marktl\u00fcckenerforschungs-Thinktank-Tag. Ich sehe nat\u00fcrlich nicht nur die T\u00fccken einer mit hohem Anspruch behafteten Sinnfreiheit, sondern es formt sich durch eine gewisse Kontinuit\u00e4t des Gedankens und des Tuns das Positive Falle-Syndrom, an dem vor allem geistig rege Menschen leiden. Es naht eine Idee, man nimmt sie auf, gibt Nahrung und Aufenthaltsgenehmigung, und schon entsteht ein gewisser Zugzwang, so als w\u00fcrden einen die G\u00f6tter strafen, wenn man nicht die geschenkte Idee zu einem gewissen Ausma\u00df f\u00fchrt, das erkenntlich macht, worum es geht. Aber das ist ja alles pure Theorie, w\u00e4hrend es uns Forscherinnen zur Praxis dr\u00e4ngt. Wo fehlt Praxis!!? Denn \u00fcberall, wo etwas fehlt, ist automatisch eine L\u00fccke, die man erforschen kann. Die Forschung versichert vor allem, dass die L\u00fccke ge\u00f6ffnet bleibt, d.h. besetzt, und dann macht man sich ans Br\u00fcten. Das geht schneller als fr\u00fcher, als man noch nicht sicher war, ob Henne und Ei wirklich dasselbe sind, weil sich zwischen\u00a0 dem Zuerst und dem\u00a0 Zuletzt\u00a0 kein Bindungsmittel fand. Das verlorene Geheimnis wurde durchdefiniert. Millionen von durchdefinierten Menschen kamen vor Jahren nach Indien, wo sie auf das grunds\u00e4tzlich Undefinierte stie\u00dfen. Es wurde als spirituelles Wunder wahrgenommen, und wahrlich!, es war eins. Ein solches Ausma\u00df an abwesender Selbst-Reflektion , und das bei so viel Wissen! Da wir Tiefes und Hohes wissen wollten, erinnerten wir die Lehrer an das Einstige. Wir wurmten es aus ihnen heraus und machten ihnen klar, wie viel sie wussten. Nicht \u00fcber sich selbst, wohl aber \u00fcber das Wissen. Das Wissen wurde klarer und klarer, als man es letztendlich den nimmerwissensm\u00fcden Westerners erkl\u00e4ren musste, obwohl man sie jahrelang gelehrt hatte, nicht &#8222;warum&#8220; zu fragen. Dann kamen die vielen Teppiche, auf denen alle herumsa\u00dfen. Diese Marktl\u00fccke ist bereits besetzt mit Baumwollkissen, ein rei\u00dfender Absatz im Westen. \u00dcberhaupt! Yoga! So in der Mitte des Volkes angekommen wie T\u00e4towierung und Neoprenanzug. Der oder die L\u00fcckenorientierte l\u00e4sst den L\u00fcckenersp\u00e4hungsblick kreisen, und siehe da: eine prachtvolle L\u00fccke tut sich auf. Der innere Computer, unschlagbar schnell, rast durch die neuen und modernen Namen der As-you-like-it-Yogas. Gymnastik-und Turn\u00fcbungen sind auch mit dabei, aber irgendwie scheint vom Urgrund etwas verloren gegangen, aber wer wei\u00df noch was. Hier schaltet sich entschlossen der L\u00fcckenblick ein. Aufhorchen! Wir n\u00e4hern uns dem Goldtrog! Wir entern die L\u00fccke mit einem neuen Wort: &#8222;Prayog&#8220;. Nat\u00fcrlich muss man auch hier mit ein paar Leuten zusammen kommen, man kann ein paar Abende anbieten und erkl\u00e4ren, was jetzt ge\u00fcbt wird: PRAKTISCHES YOGA, eben Prayog. Das Prayog befasst sich vor allem mit dem Zustand, nachdem man den Teppich verlassen hat, denn auch beim Yoga kann man nicht ewig auf dem Teppich bleiben, denn wir wissen, dass es den Leuten auch in den Kl\u00f6stern nicht besser ging. Da praktisches Yoga \u00fcberall ge\u00fcbt werden kann, muss man sich was einfallen lassen, was das ganze zusammenh\u00e4lt. Man arrangiert zum Beispiel eine j\u00e4hrliche Reise nach Prayag, ein sch\u00f6ner geheiligter Fleck in Indien, nennt es aber Prayog und erfindet eine epische Anekdote, wie z.B.eine tiefsch\u00fcrfende Yogini dort allen Bel\u00e4stigungen zum Trotz zu sich kam und dieses Beisichsein &#8222;Prayog&#8220; nannte, praktisches Yoga. Mit dem Gold, das in dieser Idee liegt, kann sich jemand, der m\u00f6chte, besch\u00e4ftigen. Sicher ist, dass es Millionen gibt, die wissen m\u00f6chten, wie Yoga aussieht, nachdem man davon aufgestanden ist. Volle Fahrt voraus!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja!, es ist Samstag, sinnfreier Marktl\u00fcckenerforschungs-Thinktank-Tag. Ich sehe nat\u00fcrlich nicht nur die T\u00fccken einer mit hohem Anspruch behafteten Sinnfreiheit, sondern es formt sich durch eine gewisse Kontinuit\u00e4t des Gedankens und des Tuns das Positive Falle-Syndrom, an dem vor allem geistig rege Menschen leiden. 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