{"id":3688,"date":"2017-09-20T07:32:32","date_gmt":"2017-09-20T07:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3688"},"modified":"2017-09-20T13:55:19","modified_gmt":"2017-09-20T13:55:19","slug":"3688","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3688","title":{"rendered":"sch\u00f6pfen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3695\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_154033-244x300.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_154033-244x300.jpg 244w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_154033-768x943.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_154033-834x1024.jpg 834w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_154033.jpg 917w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3689\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_083008-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_083008-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_083008-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_083008-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170920_083008.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<h5>Was die Politik betrifft, so ist es interessant, dass man hier auf \u00f6ffentlicher und globaler Ebene zuschauen kann, wie Dinge sich anbahnen und letztendlich dann auch geschehen, oder auch nicht geschehen. Eine verbreitete Unruhe ist durchaus angebracht, wenn man sieht, dass Donald Trump z.B. keinerlei Einsch\u00e4tzung hat von der realen Gefahr, die von einem perversen Geist wie dem des nordkoreanischen Machthabers ausgeht, dem es Spa\u00df macht, den blonden Dummkopf zu reizen, und dem es zusagt, sich als Ausl\u00f6ser h\u00f6chster Alarmstufen zu erleben. Dass Menschen sich immer wieder in den Auswirkungen egozentrischen Irrsinns bewegen m\u00fcssen, ist ein Ph\u00e4nomen des Menschseins. Dass kultivierte Zust\u00e4nde und Ordnungen im menschlichen Geist auf dieser Ebene f\u00fcr die jeweils Ohnm\u00e4chtigen eine Hilfe sein konnten, h\u00f6rt man auch manchmal, aber es widerstrebt einfach dem selbst\u00e4ndigen Denken, dass es zumindest vom \u00e4u\u00dferen Bild her so scheint, als w\u00e4re das Dumme sehr m\u00e4chtig, und vor allem sehr gef\u00e4hrlich. &#8211;\u00a0 Die Bilder oben zeigen Linien in einer Sandmaterie, die ich gestern in einem Laden f\u00fcr Kunstmaterialien gekauft habe. Der Sand war bereits im Laden ausgelegt, damit man\u00a0 Erfahrung damit machen kann, den &#8222;kinetischen&#8220; Sand, wie er genannt wird, also ersp\u00fcren. Man ersp\u00fcrt auch, es ist etwas unheimlich. Z\u00e4h flie\u00dft einem wie in Zeitlupe der Sch\u00f6pfungsstoff durch die Finger. Ich kann dieses Mal nicht widerstehen und nehme das kleinere Paket mit, teuer fand ich es auch. Zuhause wird nat\u00fcrlich von mir damit geformt Zuerst war die Sch\u00f6pferfreude angeregt, es braucht nur eine kleine Bewegung, und die Masse bewegt sich wie von selbst, eine Art fl\u00fcssiger Urmaterie, wo man gern w\u00fcsste, was man eigentlich jetzt, wo man sie hat, erschaffen m\u00f6chte. Das Irritierende ist, dass es zwar bildet, was man m\u00f6chte, aber es zerflie\u00dft auch ganz schnell und zerdehnt sich auf geisterhafte\u00a0 Weise. Ich musste an die Erfindung des Schaumgummis denken, die einem puren Zufall zu verdanken war, sozusagen einer Verlegenheitsl\u00f6sung. Ich hole also eine antik anmutende Tonschale herbei und lasse die Masse sich darin ausbreiten. Dann hebe ich aus dem Sand mit den Fingern das eine oder das andere hervor. Ich beobachte, was sich ergibt. Wenn das Konstrukt zu hoch ist, l\u00f6st es sich auf, indem winzige Teile sich langsam herunterbewegen und mich an Ground Zero\u00a0 erinnern und an einige der unvorstellbaren Schreckensbilder. Ich habe dann die beiden Photos oben gemacht vom fl\u00fcchtig Entstandenen und wieder Verwehten. Man m\u00f6chte nicht, dass sich das, was man als festgef\u00fcgt angenommen und gesehen hat, so m\u00fchelos aufl\u00f6st vor den Augen. Wir wissen ja, dass die Materie durchl\u00e4ssiger ist, als wir gemeinhin denken. Aber die Aufl\u00f6sung des mit dem Materieblick Umfassten ist unheimlich. Wie ein Zeitraffer, der das Dagewesene vor Augen f\u00fchrt, als w\u00e4re es einfach gekommen und wieder verschwunden, was es ja auch ist. So lernen wir \u00fcber die Materie u.a. das Ausgesetztsein im Ungewissen und die\u00a0 Aufl\u00f6sung dessen, was ist und was war.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was die Politik betrifft, so ist es interessant, dass man hier auf \u00f6ffentlicher und globaler Ebene zuschauen kann, wie Dinge sich anbahnen und letztendlich dann auch geschehen, oder auch nicht geschehen. 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