{"id":3683,"date":"2017-09-19T07:29:16","date_gmt":"2017-09-19T07:29:16","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3683"},"modified":"2017-09-19T07:43:33","modified_gmt":"2017-09-19T07:43:33","slug":"beitragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3683","title":{"rendered":"beitragen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3684\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170919_084301-264x300.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170919_084301-264x300.jpg 264w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170919_084301-768x872.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170919_084301-902x1024.jpg 902w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170919_084301.jpg 1075w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/p>\n<h5>Im Bild sieht man ein von mir beigetragenes Wahlplakat, klar, etwas sp\u00e4t, aber ich werbe ja auch nicht f\u00fcr eine Partei, sondern f\u00fcr eine Art der Gelassenheit im Angesicht des Unvermeidlichen. Es ist ein meinungsfreier Beitrag. Nicht, dass ich\u00a0 nicht auch mal dar\u00fcber nachdenke, warum die Gr\u00fcnen von uns jahrelang auf gr\u00fcn Ausgerichteten nicht mehr gew\u00e4hlt werden wollen,\u00a0 jaja, &#8222;verde, que te quiero, verde&#8220;(Gr\u00fcn, wie ich dich liebe, gr\u00fcn (Lorca), das ist lange her, und der unmutige Finger dr\u00fcckt dann doch CDU, weil der dazugeh\u00f6rige Kopf eigentlich nichts Schlechtes sehen kann an einer Zeit, wo das Land in guten H\u00e4nden ist, nicht nur Merkels, sondern Sch\u00e4ubles und Steinmeier etc, und ein exzellenter Regierungssprecher haben H\u00e4nde im Spiel, echt. Aber gut, die rumorenden Stimmen k\u00f6nnen auch verstanden werden, letztendlich kann so vieles scheinbar verstanden werden, sodass es Zeiten gibt, wo man gar nicht so viel verstehen will, bzw. man schaut schon hin und l\u00e4sst wirken, ohne zu viel Meinung draus zu basteln. Mein Wahlplakat oben zeigt eine zugegebenerma\u00dfen ziemlich seltsame, aber genderoffene Figur beim Kontemplieren w\u00e4hrend der Wahlwoche, oder auch schon vorher, und danach auch. Das Fenster zeigt genug Himmel, um zu wissen, dass drau\u00dfen alles weitergeht, und auch die Sonne ihre Ferien und Auftritte hat. Was man dann auch bedenken kann ist, wie geradezu unheimlich gut es uns allen geht, sodass automatisch N\u00f6rglerstimmen auftauchen, die denken, wenn es den Menschen zu lange zu gut geht, fangen sie an zu klagen und brauchen eine Opposition, eine Ersch\u00fctterung, die die Erde, auf der sie friedlich leben, mal so richtig durchackert. Aber wenn man selbst beobachtet, sieht man gar nicht so viel Ackern, das ja auch in friedlichen Zeiten m\u00f6glich ist, doch nun ist es wohl eher so, dass viele alles haben, was ihr Wunschprogramm aufgerufen hat, und jedes Verlangen hat am Anfang und am Ende eine Grenze, es ist die Natur des desirabelten Habens, dass es den Geist schw\u00e4cht, der nicht auf ein Weiterleben vorbereitet war. Ich meine jetzt ein Weiterleben mit sich, denn das ist ja nochmal etwas anderes als mit den Dingen. Da kann es dann passieren, dass man erkennt, dass man sich aus den Augen verloren hat und ist froh, dass man an eine Wahlurne zitiert wird als verantwortungsvoller W\u00e4hler, der dadurch wieder daran erinnert wird, dass er eigentlich frei ist und w\u00e4hlen kann. Und die Ignoranz-Schelte hat man auch schon hinter sich und wei\u00df, dass man \u00fcber einen halbtoten Menschen nicht achtlos steigen sollte, denn das wird teuer. Ja also meine Gedanken f\u00fcr eine Partei, die es nicht gibt, w\u00e4ren eine gelassene Grundstimmung, in der man, wie das W\u00e4hlerwesen auf meinem Plakat,\u00a0 schon gedankenorientiert ist. Wie will ich leben? Und lebe ich so, wie ich m\u00f6chte?, k\u00f6nnten zum Beispiel die Fragen lauten. Zugegeben, auch nicht so spannend, oder vielleicht doch. Derweil regiert Angela Merkel, die engelsgleiche Hochdiplomatin, das erstaunlicherweise doch sehr gesundheitlich angeschlagene deutsche Volk, wie wild unterwegs zu Yogakursen und Yudo\u00fcbungen und Rehabilitationszentren, sodass man gar nicht mehr wei\u00df, warum alle so krank sind, wo der Frieden doch gesund sein soll. Ja also Frau Merkel f\u00fchrt das oft elendlich klagende Volk der alles Besitzenden als Landesmutter durch die Seelenkrise. Das Ding ist eben, dass wir die &#8222;gute&#8220; Zeit kreativ oder wie auch immer nutzen k\u00f6nnen. Who knows, was kommt, es sitzt uns ja schon seit Jahren im Nacken, und der Frieden ist erstaunlich lang und anhaltend. Ja also ich w\u00fcrde dann, im Ernstfall interviewt, doch auch die Partei des bedingungslosen Grundeinkommens w\u00e4hlen und bei der Stimmensammlung mithelfen, und das w\u00e4re doch auf der b\u00fcrokratischen Ebene chaotisch und aufw\u00fchlend genug, bis es klappt. Da k\u00f6nnten alle lamentieren was das Zeug h\u00e4lt, aber viele w\u00e4ren auch ziemlich zufrieden mit dieser Revolution, und alle w\u00fcssten auf einmal, dass sie keiner zwingt, kein Gott und kein Boss, auf den Stra\u00dfen und in den Staus der Welt ihr Leben zu genie\u00dfen, oder auch nicht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bild sieht man ein von mir beigetragenes Wahlplakat, klar, etwas sp\u00e4t, aber ich werbe ja auch nicht f\u00fcr eine Partei, sondern f\u00fcr eine Art der Gelassenheit im Angesicht des Unvermeidlichen. Es ist ein meinungsfreier Beitrag. 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