{"id":3501,"date":"2017-08-24T06:22:15","date_gmt":"2017-08-24T06:22:15","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3501"},"modified":"2017-08-24T06:27:40","modified_gmt":"2017-08-24T06:27:40","slug":"eisern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3501","title":{"rendered":"eisern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3502\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170823_181919-179x300.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"404\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170823_181919-179x300.jpg 179w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170823_181919-768x1288.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170823_181919-611x1024.jpg 611w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170823_181919.jpg 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><\/p>\n<h5>Die endlosen Meinungen dar\u00fcber, ob in der Welt immer schon was war oder ganz neu gekommen ist, das B\u00f6s-und das Gutsein der Menschen zum Beispiel, und so isses nun mal und was kann man tun, die waren auch immer schon irritierend. Dass jeder daseiende Mensch mit dem Vorgefundenen umgehen muss, ist eindeutig und notgedrungen. Nun kann er oder sie tun, was passend erscheint und was die Umst\u00e4nde zulassen. Die jeweilige Gesellschaft ist das Gebilde und das Geb\u00e4ude, aus dem wir alle herauskommen, und in das wir hineingehen, und das uns die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Umsetzung der W\u00fcnsche und des Ehrgeizes und der Talente und der Schulungen\u00a0 etc. bietet. Nun\u00a0 gibt es Zeiten mit Gesellschaften, die ein solches Streben bef\u00fcrworten und die einen Glanz ausstrahlen \u00fcber die Anstrengungen, die mit kreativem Schaffen verbunden sind. Heute sehe ich den Glanz vor allem bei denen, die allein und bei sich ein tieferes Verst\u00e4ndnis des planetarischen Zustandes errungen und eine Entscheidung getroffen haben, in welche Richtung nun navigiert werden soll. Wie gesagt, es gibt immer die schlimmen und die guten Dinge, aber es ist auch nicht zu \u00fcbersehen, dass der Missbrauch des nat\u00fcrlich Vorhandenen (Erde und ihre Ressourcen) zu einem Mangel an Ausgleichung gef\u00fchrt hat. Wer h\u00e4tte sich tr\u00e4umen lassen, welche Wege die Verdunklung sich sucht. Eigentlich w\u00fcrde man denken wollen, dass etwa ein intelligenter Mensch die m\u00f6gliche Bombe eher nicht baut, da er wei\u00df, dass das Erschaffene benutzt werden m\u00f6chte. Das ist sehr teuer und ein Riesenaufwand. Und man kann beobachten, dass das, was eigentlich gar nicht produziert werden sollte, todsicher den Missbrauchern in die\u00a0 H\u00e4nde spielt. Das sogenannte digitale Zeitalter hat das nicht gerade vereinfacht. Was viele ahnten, wissen jetzt die meisten. Die Geschichten\u00a0 von den Katastrophen und den Gr\u00e4ueltaten. Oft fehlen aber die anderen Geschichten: die von der R\u00fcckkehr zu sich, und die von der Freude am selbstst\u00e4ndigen Denken, das nur in geeignetem Raum m\u00f6glich ist. Es gibt keinen Frieden mehr, der nur f\u00fcr sich ist. Das, was durch Verbindung mit sich selbst geschieht, das geht automatisch wieder hinaus in die Welt, ausger\u00fcstet mit einem Kompass, dessen beweglicher Zeiger die Richtungen ersp\u00fcrt. Was kann man noch tun? Was ist angebracht? Was ist ein Beitrag, der ohne Bedienen unliebsamer Gesellschaftsformen auskommt? Ist es zu allen Zeiten das Wichtigste an der Front, immer flei\u00dfig und t\u00fcchtig zu sein? Oder f\u00fchren nicht gerade Flei\u00df und T\u00fcchtigkeit oft zu Verhinder- oder Behinderungen?\u00a0 Die Zeit, die man so gern nicht zu haben scheint f\u00fcr das Wesentliche, die gibt es am Ende ja gar nicht. Das Wesentliche ist gar nicht von der Zeit, sondern es ist das\u00a0 Wesen im eigenen vor\u00fcbergehenden Zeit-Raum. Der ist begrenzt. Nicht an sich, nur f\u00fcr das eigene Sein in dieser Form, in der man sich wahrnimmt. Daher gibt es auch das Ger\u00fccht \u00fcber diese Zeit, n\u00e4mlich dass es g\u00fcnstig ist f\u00fcr Entwicklung. Man muss die Energien gut nutzen und die d\u00fcsteren Felder weder verdr\u00e4ngen, noch an sich ziehen. Da, wo man nicht wirken kann, ist Seinlassen auch meistens ein guter Rat. Um sich selbst fragen zu k\u00f6nnen, wo es langgeht. Ich mochte immer diese Einstellung der Inder zum jetzigen Zeitalter, dem &#8222;Zeitalter des Todes&#8220;, das auch im Westen bekannt war und ist als das &#8222;Eiserne Zeitalter&#8220;. Wenn die lebendige Maschine sich langsam in Eisen umsetzt und das schwere Atmen und Ahnen einsetzt. Wenn der Reiz vorherrscht, das Menschsein mit der Maschine zu optimieren, so als w\u00fcssten wir schon, was Menschsein wirklich ist. Wenn das Leben als abgekartetes Spiel erscheint und die Spieler sich gegenseitig misstrauisch be\u00e4ugen. Wenn wir alle so tun, als w\u00e4ren wir schon, was wir scheinen. Dann ist es Zeit, meinte der Hindu, bevor der gro\u00dfe Schlaf ihn angriff und hinabzog in die Schatzkammer der glitzernden Steine. Ihr wisst es doch, sage ich manchmal tief erschrocken zu ihnen. Von Euch haben wir es doch gelernt! Dass es die Zeit gibt, wo die falschen K\u00f6nige auf den Thronen sitzen. Wo Gier und Neid und Machthunger tats\u00e4chlich herrschen. F\u00fcr diese Gesellschaft muss man kein flei\u00dfiger Baustein mehr sein. Da ist ausgebaut, was wirklich menschlich von Nutzen war. Da kehrt man um. Nicht der Welt den R\u00fccken, sondern heim zu sich. Von da aus schadet man zumindest nicht mehr. Und wenn man mehr tun m\u00f6chte: warum nicht. Alles ist ja noch da. Nur wir selbst sind ver\u00e4ndert.<\/h5>\n<p>Bild: Wie kommt es, dass die Dinge sich zusmmenf\u00fcgen? Manchmal wei\u00df ich es nicht. Der K\u00f6rper der Kali fiel aus einem Heft, der Kopf der Schmerzensreichen lag schon da auf meinem Schreibtisch. Ich hatte keinerlei Impuls, sie zusammen zu kleben. Nur f\u00fcr einen Augenblick f\u00fcgt sich ab und zu im Bild das sonst schwer Beschreibbare.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die endlosen Meinungen dar\u00fcber, ob in der Welt immer schon was war oder ganz neu gekommen ist, das B\u00f6s-und das Gutsein der Menschen zum Beispiel, und so isses nun mal und was kann man tun, die waren auch immer schon irritierend. Dass jeder daseiende Mensch mit dem Vorgefundenen umgehen muss, ist eindeutig und notgedrungen. Nun [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3501","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3501"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3508,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3501\/revisions\/3508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}