{"id":3428,"date":"2017-08-12T09:25:37","date_gmt":"2017-08-12T09:25:37","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3428"},"modified":"2017-08-12T09:30:49","modified_gmt":"2017-08-12T09:30:49","slug":"umgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3428","title":{"rendered":"umgehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3429\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841-300x300.png\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841-300x300.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841-150x150.png 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841-768x770.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841.png 1021w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841-365x365.png 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170812_111841-500x500.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/p>\n<h5>Mein Denkapparat hat wirklich lange gebraucht, bis sich einige Erfahrungen und Einstellungen zu dem Erkennen der Tatsache geb\u00fcndelt hatten, dass es tats\u00e4chlich die &#8222;St\u00f6rungen&#8220; zwischen Menschen sind, die, bekommen sie Raum, durch Auseinander-Setzung zu den jeweiligen Klarheiten f\u00fchren k\u00f6nnen, die zum Verst\u00e4ndnis eigenen Verhaltens notwendig sind. Was hei\u00dft Klarheiten. Und was hei\u00dft &#8222;St\u00f6rungen&#8220;? Dass tats\u00e4chlich jeder Mensch, der auf diesem Planeten erscheint, auch gleichzeitig in einem ganz bestimmten Schicksalsforum ankommt, ist deutlich. Aber die Einzigartigkeit eines Wesens resonniert auch auf es umgebende Einfl\u00fcsse in dem Versuch, die eigene Wirkung zu entfalten und damit auch im Umfeld anzukommen. Da sich Katastrophen von Anfang an in jeglicher Variation vorfinden, geht es eigentlich sofort darum, sich mit eigener Wesensart durchzusetzen, soweit es das Feld erlaubt. Schon in der Kindheit darf der Mensch ja oft schon gar nicht sein, wer er ist, sondern wird bestimmt vom Sollen und Wollen der Anderen. Ich denke, das sogenannte&#8220;Leben&#8220; geht oft darum, wie ich einen Umgang finde mit dem Brocken, den ich wohl oder \u00fcbel als &#8222;mein Schicksal&#8220; erkennen muss, bevor ich mich aufmache, dar\u00fcber nachzudenken, wie ich meinen Weg freischaufle. Nun will nicht jeder schaufeln, denn das Ger\u00f6ll kullert aus allen Richtungen herbei und kann jederzeit meine Existenz bedrohen. Die Welt ist u.a. auch eine Ablenkungsshow, in der letztendlich jedem erm\u00f6glicht wird, das zu tun, was ihm oder ihr einf\u00e4llt, wenn man die jeweiligen Gesetze einigerma\u00dfen im Auge beh\u00e4lt. In vielen L\u00e4ndern kann man auch Schmiergeld zahlen. Unser Nachbar sagte gestern zu mir, dass man in dieser Welt nichts umsonst bekommt, und dass jedes Ding seinen Preis hat. Er meinte, dass man flei\u00dfig sein muss, um seine Existenz zu verdienen. Ich habe gemerkt, dass mir die Formulierung nicht gef\u00e4llt, obwohl ich verstehen konnte, was er meint. Ob nun das Universum selbst von einer Businessmentalit\u00e4t gepr\u00e4gt ist, konnte ich aber noch nicht feststellen. Ich bin radikaler in meinem Freiheitsanspruch. Mir geht es darum, dass der Mensch genug Raum bekommt, um d a s Leben zu gestalten, was f\u00fcr ihn oder sie stimmig ist. Daf\u00fcr muss ich aber wissen, dass ich eine Wahl habe, und ich muss wissen, was ich mit mir und meinem Leben in der verbleibenden Zeit anfangen will. Wenn ich in Indien jemanden im Dorf auf eine aus jeglichem Rahmen fallende Absurdit\u00e4t aufmerksam mache, h\u00f6re ich oft den klassischen Satz: that&#8217;s life, Kalima, so, als w\u00e4re mir das noch nicht aufgefallen. Nein, sage ich dann, das isses vielleicht f\u00fcr dich, aber nicht f\u00fcr mich. Wenn ich anfange, es ok zu finden, dass ich mit dem Geld von Pilgern meine Drogen finanziere, dann habe ich, bzw der Brahmane hat dann die bestehende Ordnung durchbrochen, und ja, klar, hat das einen Preis. Man muss sich auch einer bestehemden Ordnung nicht unbedingt f\u00fcgen. Wo jermanns\/ und fraus Freiheit lebendig ist, ist die Verantwortung der Einzelnen f\u00fcr Taten, Wort und Gestaltung des eigenen Daseins. Dass man auch den Blick des Gegen\u00fcbers braucht, um sich selbst wahrnehmen zu k\u00f6nnen, ist der Kern der Sache, denn durch mein eigenes Verhalten erschaffe ich auch das Verhalten des Gegen\u00fcbers. Schaue ich von der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Freiheit meines eigenen Fensters aus auf das Andere, kann ich w\u00e4hlen, welches Verhalten mir angemessen erscheint und ob es mir gelingt, das umzusetzen, was ich unter Menschen f\u00fcr m\u00f6glich halte&#8230;&#8230;.(&#8230;&#8230;wir k\u00f6nnen froh sein, wenn in dieser Schweigsamkeit Wesen uns wohlgesinnt sind, wenn lebendige Lichter brennen, wenn die Liebe aufgehoben ist vom Staub ihrer Knechtschaft, und das Herz in sich ruht ohne Fremdheit&#8230;.)<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Bild zeigt einen Schicksalsbrocken<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Denkapparat hat wirklich lange gebraucht, bis sich einige Erfahrungen und Einstellungen zu dem Erkennen der Tatsache geb\u00fcndelt hatten, dass es tats\u00e4chlich die &#8222;St\u00f6rungen&#8220; zwischen Menschen sind, die, bekommen sie Raum, durch Auseinander-Setzung zu den jeweiligen Klarheiten f\u00fchren k\u00f6nnen, die zum Verst\u00e4ndnis eigenen Verhaltens notwendig sind. 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