{"id":3396,"date":"2017-08-08T08:45:13","date_gmt":"2017-08-08T08:45:13","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3396"},"modified":"2017-08-08T13:51:07","modified_gmt":"2017-08-08T13:51:07","slug":"skandaloso","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3396","title":{"rendered":"skandaloso"},"content":{"rendered":"<h5>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3398\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093205-167x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093205-167x300.jpg 167w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093205-768x1377.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093205-571x1024.jpg 571w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093205.jpg 1049w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3397\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093115-167x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093115-167x300.jpg 167w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093115-768x1379.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093115-570x1024.jpg 570w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_093115.jpg 1060w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3399\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_092457-167x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_092457-167x300.jpg 167w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_092457-768x1379.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_092457-570x1024.jpg 570w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170808_092457.jpg 1065w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/> &#8222;Skandale und ihre Brut&#8220;\u00a0\u00a0\u00a0 *<\/h5>\n<h5>Das\u00a0 Gute an Skandalen, wenn man diese beiden Begriffe zur Abwechslung mal positiv verbinden kann ist ja, dass, h\u00e4ufen sich die Schreckensnachrichten und der schmerzhafte Tropfen nackter Wahrheiten\u00a0 langsam, aber stetig in die Volksadern hinabsickert, dieser dort ein Unbehagen ausl\u00f6st, das von &#8222;oben&#8220; schwer einzusch\u00e4tzen ist, da man dort an Gehorsam und Gl\u00e4ubigkeit gewohnt ist und nach Belieben damit herumhantiert. So kann es geschehen, dass zuerst etwas stirbt, und dann etwas erwacht. Jetzt ist damit nicht Reinkarnation gemeint, sondern Resinnation, ein neues Wort, das ich gerade erfunden habe.\u00a0 Ich vertrete schlie\u00dflich das Wortfindungsamt, und Resinnation bedeutet also in diesem Kontext, dass ein gr\u00f6\u00dferer Teil der Nation wieder zur Besinnung kommt, weil ja jeder diese undefinierbare Masse, die man &#8222;Volk&#8220; nennt, mal \u00fcbersch\u00e4tzt und mal untersch\u00e4tzt. Das sogenannte Volk l\u00e4sst sich bekanntlich gerne leiten und l\u00e4sst sich gerne nieder abends zu Ablenkungsman\u00f6vern, die nach den Nachrichten oft auch dringend n\u00f6tig sind als Verdr\u00e4ngungstechnik, weil sonst die untrainierte Verdauungsmaschine einsetzen w\u00fcrde. Das aber braucht Zeit, das braucht Ruhe, beides hat man nicht. Und eines Tages gallopieren die neuen Spieler an einem vorbei, denn man hat sich gar nicht entschieden, mit welcher Mannschaft man spielt, sondern man hat sich flei\u00dfig unterhalten lassen. Das ist ja auch nicht ungef\u00e4hrlich, seit wirklich niemand mehr nachvollziehen kann, wer sich in den dunklen Kan\u00e4len alles r\u00fcstet zum (Wahl) Kampf, oder zur Volksoptimierung oder zur Robotmenschenangleichung und zur Mutterschaft ohne V\u00e4ter oder zur R\u00fcckf\u00fchrung von Fliehenden in ihre Folterkammern. Gut, man muss ja nicht immer gleich d\u00fcster werden. Also gar nicht informiert sein geht ja nicht, sorry. Man muss ja nicht regressiven. (wortsch\u00f6pferisch unterwegs)\u00a0 Aber man muss in der Tat ganz sch\u00f6n viel entscheiden, was einen nun was angeht und was nicht. Jede skandal\u00f6se Politnummer kann allerdings auch in einem den rechtschaffenen Zweifel an den Machenschaften der Regierungsvertreter\/innen wecken, ja, einen durch Wachsein so richtig bei sich landen und wirklich die letzten blutigen Spuren einer unangebrachten Autorit\u00e4tsh\u00f6rigkeit in sich verenden lassen. Das ist ein gro\u00dfer Tod, der unbedingt ist. Bedingungslos. Dieser Tod hat keine Bedingungen, er stellt keine Bedingungen. Warum? Weil diese Erkenntnis, keiner &#8222;Autorit\u00e4t&#8220; mehr Vorrang zu der eigenen Wahrnehmung zu geben, auf Freiheit beruht und keineswegs ausschlie\u00dft, dass angemessene Formen der Autorit\u00e4t den\u00a0 Rahmen verlassen oder sprengen m\u00fcssen. Es ist das ganz und garige Annehmen eigener Verantwortung f\u00fcr Wort und Tat und Umsetzung pers\u00f6nlicher Werte, die den &#8220; Tod&#8220; der Ablademechanismen herbeif\u00fchren. Wenn man unbedingt Autorit\u00e4t braucht, kann man immer noch Liebe als h\u00f6chste Autorit\u00e4t einsetzen. Dann hat man erst mal viel zu tun, um auch da wieder von Fernsehserien und Romanen und Facebookposts und Volksklischees usw \u00fcber das Thema loszuwerden und zu erkennen, dass man hier nicht nur Gespenster gegen sich hat wie Gef\u00e4hrder, User, Eivergifter, Optimizer, Influencer und Schattenspieler, sondern die ganze Menschheitsgeschichte. Denn nicht nur Sokrates musste sich eine Frau ausdenken, die einen Monolog \u00fcber die Liebe h\u00e4lt, auch hier nur von Plato reported, sondern allen Menschen f\u00e4llt es schwer zu wissen, was man nur wissen kann, wenn man Risiken und Gefahren mutig und letztendlich heiter und entschlossen ins Auge blickt. &#8222;Manchmal besuche ich mich&#8220;, sagte ein tiefsinniger Kom\u00f6diant (K.Valentin?). &#8222;Mal schauen, ob ich heute zuhause bin&#8220;. Zuhause, wenn man da Zeit hat, und nicht zu eingespannt ist in das innere und \u00e4u\u00dfere Drama,\u00a0 kann man durchaus zu dem werden, wer man ist.\u00a0 Bei diesem Satz zu landen, macht mich ja jetzt echt heiter. Es ist wie wenn man morgens einen Rundgang durch den Wald macht und auf einmal wei\u00df, wie man sich f\u00fchlt.<\/h5>\n<p>Die beiden Bilder sind von U. G\u00fcdelh\u00f6fer und haben nicht wirklich diesen Titel. Aber nun haben sie einen, nur heute, hier, und d\u00fcrfen in den neuen Kontexten gl\u00e4nzen. Das mit den Skandalen hatte ich schon im Kopf, aber die Bilder sind, wie man so sch\u00f6n sagt, beim Vor\u00fcbergehen &#8222;ins Auge gefallen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 &#8222;Skandale und ihre Brut&#8220;\u00a0\u00a0\u00a0 * Das\u00a0 Gute an Skandalen, wenn man diese beiden Begriffe zur Abwechslung mal positiv verbinden kann ist ja, dass, h\u00e4ufen sich die Schreckensnachrichten und der schmerzhafte Tropfen nackter Wahrheiten\u00a0 langsam, aber stetig in die Volksadern hinabsickert, dieser dort ein Unbehagen ausl\u00f6st, das von &#8222;oben&#8220; schwer einzusch\u00e4tzen ist, da man dort [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3396","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3396"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3396\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3408,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3396\/revisions\/3408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}