{"id":3340,"date":"2017-08-01T09:11:16","date_gmt":"2017-08-01T09:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3340"},"modified":"2017-08-01T15:38:41","modified_gmt":"2017-08-01T15:38:41","slug":"info","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3340","title":{"rendered":"info @?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3341\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170801_071047-288x300.png\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170801_071047-288x300.png 288w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170801_071047-768x799.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170801_071047-984x1024.png 984w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20170801_071047.png 1069w\" sizes=\"auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/p>\n<h5>Immer wieder geschieht es, dass sich in Gespr\u00e4chen Meinungen oder Wahrnehmungen oder Reflektionen dar\u00fcber bilden, welche Haltung zum &#8222;Weltgeschehen&#8220; nun f\u00fcr jede\/n angemessen erscheint. F\u00fcr alle derzeit Lebenden bedeutet Weltgeschehen u.a. ja auch, dass das Geschehen, das in d e r Zeit, in der wir durch sie hindurchgehen, uns alle mitpr\u00e4gt, seien wir auch noch so individuell besch\u00e4ftigt mit den Vorg\u00e4ngen und der pers\u00f6nlichen Sph\u00e4re. Die erfordert wahrlich genug Aufmerksamkeit, will man sich dem Erzeugten so redlich wie m\u00f6glich stellen. F\u00fcr mich geht es nicht so sehr darum, sich als politisch oder sozial engagiert oder vegetarisch ausgerichtet usw. zu deklarieren, sondern ich merke, dass ich f\u00fcr offene und flie\u00dfende Grenzen bin. Nat\u00fcrlich kann ich nicht jedem geschundenen H\u00fchnchen hinterher trauern, ganz zu schweigen von den geschundenen Menschen. Zu viel Geschundenes hat sich hier breit gemacht und berechtigte \u00dcberforderung und Abwehr erschaffen. Dass sich das alles nun durch die unheimliche digitale Vernetzung ins Unermessliche steigert, \u00e4ndert nichts an der Tatsache, dass die Menschheitsgeschichte durchweg auch von Gr\u00e4ueltaten gezeichnet ist. Alle forschenden Geister kamen nicht umhin, diesen ihnen als Irrsinn erscheinenden Abarten menschlichen Verhaltens ein selbst\u00e4ndiges Denken\u00a0 entgegenzusetzen, das zumindest das Licht im eigenen Umkreis nicht zum Erl\u00f6schen bringt. Der Planet ist nicht nur Raumschiff, sondern auch geistiges und praktisches \u00dcbungszentrum. Hier findet Spiel statt und Trag\u00f6die zugleich. Auch durch meine Einstellung zum &#8222;Drau\u00dfen&#8220; werden Konsequenzen ausgel\u00f6st. Wie will ich sie vermeiden? Ihre Probleme interessieren mich nicht? Sie lauern schon an der Ecke. &#8222;Unsere&#8220; Freude soll nur bei uns sein?\u00a0 Ich denke auch manchmal: Super, wir Deutschen haben den Abgrund schon hinter uns, da kann es nur aufw\u00e4rts gehen. Wir leben ja im Aufw\u00e4rts, aber die H\u00f6lle sind trotzden nicht nur die Anderen. Menschsein ist ein anstrengender Job. Ein bisschen Erm\u00fcden, und schon wird einem flau zumute. Dieses weltregierende Gr\u00fcppchen gef\u00e4hrlicher Psychopathen, die wir zur Zeit an zu vielen Gipfeln herumhantieren sehen gibt einem wahrlich nicht das beruhigende Gef\u00fchl, politisch in guten H\u00e4nden zu sein. Es gibt auch Fragen, die zu oft gestellt wurden und immer in der Ohnmacht landeten, wie: Wusstet Ihr wirklich nichts von den Judenvernichtungspl\u00e4nen!!?? Meine Mutter hat auch immer erz\u00e4hlt, wie sie ziemlich lange im eleganten Abendkleid ausging. Gerade war Rauchen f\u00fcr Frauen schick geworden, mein Vater war Wissenschaftler und trug gern Monokel. Dann wurde es immer gef\u00e4hrlicher, drau\u00dfen zu sagen, was man dachte. Sie hatten ihre Welt und ihr Szenario, wir haben Nordkorea und Putin und Donald Trump. Wir haben die schleichenden neuen Krankheiten wie &#8222;digitale Demenz&#8220;. Muss ich dar\u00fcber nachdenken? Nein, muss ich nicht, das ist wichtig zu wissen. Und wichtig zu wissen ist m.E. auch, wie ich all das, was ich drau\u00dfen beklage, in meinem eigenen Leben bew\u00e4ltige. Man kann den Blick auf die Welt ja auch str\u00f6men lassen und Dinge und Wesen unterschiedlich sehen in all den vielf\u00e4ltigen Kontexten. Aber es gibt keinen Zweifel, das Ganze ist auch ein gro\u00dfes Theater mit Trag\u00f6dien und Kom\u00f6dien. Es ist auch eine ziemlich umfangreiche Universit\u00e4t, wo man sich durchaus den besten Lehrern, tot oder lebendig, zuwenden kann. Es ist auch ein Therapie-Raum, der einem erm\u00f6glicht, die eigenen lichtleeren Brocken in die sichtbare Ebene zu bef\u00f6rdern. Ich sp\u00fcre doch, allm\u00e4hlich immer besser, was mich angeht, und was nicht. Gibt es sie denn wirklich, diese Trennung zwischen Drinnen und Drau\u00dfen???<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<p>Das Bild zeigt den Ausschnitt eines Gem\u00e4ldes von Daniel Richter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder geschieht es, dass sich in Gespr\u00e4chen Meinungen oder Wahrnehmungen oder Reflektionen dar\u00fcber bilden, welche Haltung zum &#8222;Weltgeschehen&#8220; nun f\u00fcr jede\/n angemessen erscheint. 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