{"id":3178,"date":"2017-07-11T09:00:09","date_gmt":"2017-07-11T09:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3178"},"modified":"2017-07-11T18:37:33","modified_gmt":"2017-07-11T18:37:33","slug":"pictures","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3178","title":{"rendered":"pictures"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3181\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103531-202x300.png\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103531-202x300.png 202w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103531-768x1142.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103531-689x1024.png 689w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103531.png 1061w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3183\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103846-228x300.png\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103846-228x300.png 228w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103846.png 533w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/p>\n<p>Es ist ja jetzt f\u00fcr niemanden auf dem Planeten mehr etwas Neues, dass Smartphones nicht nur allgegenw\u00e4rtig sind in der Allzeitbereitschaft, kontaktiert oder &#8222;aufgenommen&#8220; zu werden, sondern sie haben es in der Tat ph\u00e4nomenal leicht gemacht, eigenes Leben vom jeweiligen Standort aus direkt weiterzugeben. Auffallend ist auch, dass die meisten Menschen, die ich zum Beispiel auch in Portugal beobachten konnte, gar nicht mehr wirklich zuerst auf das Original schauen, sondern sie halten einfach so ziemlich alles fest in der offensichtlichen \u00dcberzeugung, die Erfahrung, die ja gar nicht stattgefunden hat, in der Tasche zu haben. Also unkreativ und hemmungslos photographierte Sachen zum Beispiel von einem Urlaub sind vielleicht so interessant wie die Alben, die ich \u00f6fters mal in Indien durchstehen muss, wenn mal wieder eine Tochter oder ein Sohn geheiratet hat, und alle davon ausgehen, dass ich aus der Bewunderung der irren Pracht gar nicht mehr herauskomme. Ehrlichkeit kann ja sehr schmerzhaft sein, man l\u00e4sst das dann lieber, wenn es nicht so wichtig ist und konzentriert sich eher darauf, durchzuhalten nach dem unsterblichen Motto &#8222;This, too, shall pass&#8220;. Ich habe mich schon auch mal gefragt, was die Leute denn dann so alles machen mit den immer mehr werdenden Momentaufnahmen, da alle Anderen ja auch nicht m\u00fc\u00dfig waren. In den Anf\u00e4ngen meines Indienaufenthaltes wurde mir von Indern das Verbot des Photographierens an heiligen Pl\u00e4tzen oft so erkl\u00e4rt, dass mit einem Photo etwas vom Original &#8222;genommen&#8220; wird, was dann zum Verschwinden der Substanz f\u00fchrt. Auch das muss leider nur eine Idee gewesen sein, denn sonst w\u00e4re vieles nicht mehr \u00fcbrig, was man noch wegphotographieren kann. Und dann wiederum gibt es bestimmte Augen hinter der Kamera von K\u00fcnstlern der Sicht, die dem Original noch etwas hinzuf\u00fcgen, n\u00e4mlich ihre eigene Wahrnehmung der Dinge, das kann schon sehr beeindruckend sein. Sie haben noch ein schwierigeres Problem zu bew\u00e4ltigen, denn wenn so viele der Aufnahmen einfach gut sind und andere Menschen sie sehen sollten, dann hat der\/diejenige weitere Schritte zu bedenken, die m\u00f6glicherweise anstehen. Jede\/r hat wahrscheinlich eine andere Art, mit dem Aufgenommenen umzugehen. Seit ich diesen Blog mache, steigt meine Freude am &#8222;Bilderhinzuf\u00fcgen&#8220;. Ich f\u00fchle mich nicht mehr so frei wie am Anfang, als es mir wichtig war, keinen Zusammenhang herzustellen zwischen Text und Bild. Das ist jetzt vorbei, aber die Komposition ist doch immer spannend, und f\u00fcr mich muss sie ziemlich m\u00fchelos sein. Mir geht es nicht so sehr um gute Photos, sondern um etwas, was sich f\u00fcr mich als &#8222;stimmig&#8220; zeigt, auch gern mal im Kontrastprogramm. Ich finde diese handlichen Smartphones f\u00fcr Bilder auch ganz gut. Wenn man die Kamera nur z\u00fcckt, wenn man in eine Ber\u00fchrung mit was kommt, werden es auch nicht so viele. Man lernt was von sich. Zum Beispiel habe ich in der letzten Wohnung in Portugal ein paar Dinge photographiert, die mich entz\u00fcckt haben. Vielleicht war es mehr so ein graphischer Blick, der hier hantierte, aber es war auch etwas Portugiesisches, was durch diese Photos f\u00fcr mich sp\u00fcrbar wurde. In meinem gestrigen Beitrag, als ich nach der &#8222;Schublade&#8220; suchte, die in derselben Wohnung war, habe ich nochmal die anderen gesehen und mich erfreut. Hier sind noch zwei aus dem portugiesischen Damals:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3182\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103615-167x300.png\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103615-167x300.png 167w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103615-768x1383.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103615-569x1024.png 569w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103615.png 1057w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3180\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103456-300x257.png\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103456-300x257.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103456-768x658.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103456-1024x877.png 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170711_103456.png 1182w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>Im ersten sieht man den Lichtschalter, das andere ist die Bedienstetenklingel.<br \/>\nRechts ein kleines marmornes Waschbecken zum H\u00e4ndewaschen in der K\u00fcche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ja jetzt f\u00fcr niemanden auf dem Planeten mehr etwas Neues, dass Smartphones nicht nur allgegenw\u00e4rtig sind in der Allzeitbereitschaft, kontaktiert oder &#8222;aufgenommen&#8220; zu werden, sondern sie haben es in der Tat ph\u00e4nomenal leicht gemacht, eigenes Leben vom jeweiligen Standort aus direkt weiterzugeben. 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