{"id":3142,"date":"2017-07-07T09:03:48","date_gmt":"2017-07-07T09:03:48","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3142"},"modified":"2017-07-08T07:32:30","modified_gmt":"2017-07-08T07:32:30","slug":"dunkles-hell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3142","title":{"rendered":"dunkles Hell"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-873\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_110009-174x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_110009-174x300.jpg 174w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_110009-768x1326.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_110009-593x1024.jpg 593w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160923_110009.jpg 1017w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3143\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100424-185x300.png\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100424-185x300.png 185w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100424-768x1243.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100424-633x1024.png 633w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100424.png 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n<p>Obwohl sich \u00f6stliche Lehren, vor allem die indischen, extrem unterscheiden k\u00f6nnen (auch nur scheinbar), so kann man doch einige Einstellungen \u00fcberall finden. Zum Beispiel gibt es die Aufforderung, alles aus vergangener Geschichte\u00a0 &#8222;einfach&#8220; zur\u00fcckzulassen und wie frisch und neu in das Angebotene einzusteigen und Nutzen davon zu nehmen f\u00fcr eine ver\u00e4nderte Lebensgestaltung. Bis zu einem gewissen Grade kann so eine Ausrichtung ja auch sehr f\u00f6rderlich sein, wenn man nicht der Neigung verf\u00e4llt, alles f\u00fcr bare M\u00fcnze zu nehmen, sondern den eigenen kritischen Geist mit dem neuen Stoff in kompatibler Ausgewogenheit zu halten vermag. In Wirklichkeit waren die meisten von uns gar nicht in der Lage, rechtzeitig die Gefahren \u00f6stlicher Weisheitslehren richtig einzusch\u00e4tzen, und wer w\u00e4re nicht liebend gern sein &#8222;Ego&#8220;, also das Ich, mit dem er da angetanzt war oder das er hergeschleppt hatte, schnurstracks losgeworden. Die Schulen und Ashrams, die in Indien vor allem wegen heranstr\u00f6menden Westlern zu grenzenloser Bedeutsamkeit hochbl\u00fchten, wurden von Menschen gelenkt, die verbl\u00fcfft vor diesen seltsamen Naivlingen sa\u00dfen, die ihrer Meinung nach nichts anderes im Kopf hatten als unz\u00fcchtiges Denken und \u00fcberhaupt an Unreinheit kaum zu \u00fcbertreffen waren. Sp\u00e4ter, oft sehr viel sp\u00e4ter, konnte man \u00fcberraschende Wendungen sehen, denn die Inder hatten zwar die tiefe Verehrung des G\u00f6ttlichen intus, aber die Westler sa\u00dfen auf einmal auf den &#8222;Gaddis&#8220;, also den ebenfalls hierarchisch hochgestellten Sitzen, und lehrten das Gelernte, bzw lehren es noch heute mit bet\u00e4ubender Vielfalt, die von keinem Menschen mehr eingesch\u00e4tzt werden kann. Jetzt kam es aber dazu, dass einige der immer wieder in den Westen Zur\u00fcckkehrenden feststellen mussten, dass das \u00dcber-die-Schulter-werfen der eigenen pers\u00f6nlichen Geschichte\u00a0 gar nicht gelingen konnte, da unser &#8222;Ego&#8220;, also das westliche Ich, hier im Westen sehr gr\u00fcndlich erforscht wurde und zu ausgezeichneten Ergebnissen kam, wovon die Inder nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen, jetzt, wo die G\u00f6tter immer mehr abr\u00fccken vom Menschenget\u00fcmmel, der Mensch aber gar nicht geschult wurde im Erkennen seines eigenen, pers\u00f6nlichen Lebens. Kann sein, dass wir, die gerade lebenden Generationen, die letzten sein werden, die noch mit Spuren einer Belastung zu tun haben, die Kriege so mit sich bringen, bis man irgendwie gelernt hat, die abgrundtiefe Schw\u00e4rze eines mitschwingenden Bewusstseins umwandeln zu k\u00f6nnen in Bilder und Worte, die ein schwer lagerndes Erbe belichten und das in adequatem Umgang und entsprechender Umgebung zur Sprache, also ins Verst\u00e4ndliche, kommen kann.. Nat\u00fcrlich kann man das auch alles mitlaufen lassen und als ein Drunter und Dr\u00fcber des Lebens deklarieren: that&#8217;s life! Ich bin heute froh, dass Sigmund Freud sich so ehrenhaft abgestrampelt hat mit seinem pr\u00e4zisen Vorgehen in der menschlichen Psyche, auch wenn ihn die Irrt\u00fcmer bald eingeholt haben, und auch er, genau wie die wachen Inder, auf die andere Seite der Welt schielen musste, wo vollkommen andere Wege zum selben Ergebnis f\u00fchrten. So danke ich es trotzdem diesen erschaffenen Wegen, dass sie f\u00fcr einige Zeit hilfreich und begehbar sind, bevor man in der Lage ist, die volle Verantwortung f\u00fcr eigenes Schalten und Walten zu \u00fcbernehmen, und sich dadurch auch in direkter Verbindung zu Anderen findet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Die Zeichnung, oder Pinselei, wie ich sie nenne, stammt aus meiner Arbeit &#8222;war Krieg&#8220;. Die Treppe, hier ein kleines R\u00e4tsel, ja wo ist sie denn, und wer sie erkennt, kriegt nat\u00fcrlich einen Preis, dar\u00fcber muss ich nat\u00fcrlich noch nachdenken. Auch wer sein Ich schon losgeworden ist, soll sich melden. Ich hole dann meinen Kompass.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl sich \u00f6stliche Lehren, vor allem die indischen, extrem unterscheiden k\u00f6nnen (auch nur scheinbar), so kann man doch einige Einstellungen \u00fcberall finden. 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