{"id":3072,"date":"2017-06-30T08:52:04","date_gmt":"2017-06-30T08:52:04","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3072"},"modified":"2017-06-30T09:54:23","modified_gmt":"2017-06-30T09:54:23","slug":"dann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3072","title":{"rendered":"nun"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3073\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100219-169x300.png\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100219-169x300.png 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100219-768x1365.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100219-576x1024.png 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100219.png 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3074\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_094836-300x282.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_094836-300x282.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_094836-768x723.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_094836.jpg 993w\" sizes=\"auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3075\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100325-156x300.png\" alt=\"\" width=\"156\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100325-156x300.png 156w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100325-768x1481.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100325-531x1024.png 531w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170630_100325.png 972w\" sizes=\"auto, (max-width: 156px) 100vw, 156px\" \/><\/p>\n<p>Nun muss man die Instrumente nat\u00fcrlich neu justieren und die Tr\u00e4ume, die sich in fremder Umgebung gestaltet haben, nicht mit vergangenem Erleben vermischen, jetzt meerlos und keinen Zugang mehr zur Metro in Lissabon. Ich wusste, als ich da stand, dass das einmalig sein w\u00fcrde, auch wenn ich nochmal in Lissabon landen sollte. Alles ist einmalig, auch wenn man sich an alles gew\u00f6hnen kann. Zehn Tage, meine G\u00fcte, das ist ja nicht lang. Die meisten Fremden, die sich im Sommer in sonnigen L\u00e4ndern bewegen, sind wochenlang irgendwo. Wenn man Kinder hat, neigt man eher dazu, den Aufenthalt &#8222;Ferien&#8220; zu nennen, ich habe diese Gewohnheit nicht gez\u00fcchtet. War ich in Ferien? Es wird von einem selbst erwartet, dass in solchen &#8222;freien&#8220; Tagen alles anders ist. Klar, man macht und sieht andere Dinge und schlendert in der Gegend herum und ist auch jemand, der ungern als Fremdling wahrgenommen wird, dabei ist man nicht nur in Portugal Fremdling, sondern navigiert \u00fcberall im Ungewissen und freut sich nat\u00fcrlich auch, wenn einem die Erde Urvertrautes schenkt wie die St\u00f6rche, die man wohl als Kind kannte, aber als ausgestorben vermutet hat. Wieder zuhause, schaut man sich um und schaltet den Wiedererkennungsmodus ein. Wo liebevolle Verbindung gelingt, geht es dem Fremdling gut. Wo Liebe sich klar ausdr\u00fcckt, erf\u00e4hrt man durch Resonanz letztendlich das, was man wirklich erlebt hat, denn nun hat man die n\u00f6tige Distanz der Betrachtung und die direkte Erfahrung der Reflektion. Durch langsames Umschalten erf\u00e4hrt man auch, was mit den Menschen hier so alles geschehen ist und vertieft sich in die verrinnenden Nus. Beim Einkaufen des N\u00f6tigsten h\u00f6re ich Nachrichten, die Hand schaltet automatisch WDR5 ein, da kann ich kurz einen Einblick bekommen, was die politische und menschliche Welt grad besch\u00e4ftigt, obwohl wir nat\u00fcrlich auch in Portugal nachgeschaut haben, was so l\u00e4uft. Wer auf Staunen eingestellt ist, braucht damit nicht aufh\u00f6ren. Es wird zur Zeit wohl viel darum gerangelt, dass alle bald alle heiraten d\u00fcrfen. Ich stelle mir die B\u00fcrger &#8211; und B\u00fcrgerinnen vor, wie sie alle tief dar\u00fcber nachdenken. Gerade mit einem Kollektiv-Fu\u00df den unvorstellbaren Grausamkeiten menschlicher Taten entstiegen, ist nun Raum f\u00fcr Gendergro\u00dfz\u00fcgigkeiten? Vor kurzem wurden Homosexuelle in diesem Land noch an die Wand gestellt, jetzt darf ich mir vorstellen, dass alle liebevoll auf sich Liebende schauen, auch wenn es neue Genderpr\u00e4zisionsverweigerung gibt? Ich bin, nicht dass es jemand interessieren muss, ja nicht f\u00fcr Heirat, sehe aber die praktischen Vorteile. Wenn Menschen bewusst Ferien machen, sieht das Verheiratetsein oft nicht nach etwas aus, was man auch gerne h\u00e4tte. Mir sind aber V\u00e4ter aufgefallen, die mit Kindern in sehr sch\u00f6nem Kontakt waren, das freut einen dann doch und man m\u00f6chte jedem Kind w\u00fcnschen, dass er lange bleibt und unterst\u00fctzt, was das Kind vorhat. In Portugal konnte man viele gleichgeschlechtlichen Paare wahrnehmen, es ist ein Land, das bekannt ist f\u00fcr seine Offenheit und Wertsch\u00e4tzung aller Arten des Seins. Nun gab es gleichgeschlechtliche Liebe auch schon im antiken Griechenland bzw \u00fcberall, und man kann mal wieder feststellen, dass der Pfad vom Gesetz zu den Herzen vermutlich l\u00e4nger ist, als man denken m\u00f6chte. Vielleicht gibt es ihn auch gar nicht, und man muss stets um eigene Antworten ringen, wenn man Fragen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun muss man die Instrumente nat\u00fcrlich neu justieren und die Tr\u00e4ume, die sich in fremder Umgebung gestaltet haben, nicht mit vergangenem Erleben vermischen, jetzt meerlos und keinen Zugang mehr zur Metro in Lissabon. 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