{"id":3067,"date":"2017-06-29T09:27:13","date_gmt":"2017-06-29T09:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3067"},"modified":"2017-06-29T09:27:13","modified_gmt":"2017-06-29T09:27:13","slug":"und-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=3067","title":{"rendered":"&#8230;und zur\u00fcck&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-3068\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170629_104603-179x300.png\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"496\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170629_104603-179x300.png 179w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170629_104603.png 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/p>\n<p>Ach, was ist das angenehm, auf einer \u00fcberschaubaren Tastatur zu schreiben und die Einfingerfertigkeit hinter mir lassen zu k\u00f6nnen. Auf dem Bild wurde ich erfasst, als wir am letzten Tag noch eine interessante Ausstellung portugiesischer Surrealisten gesehen haben in einem wahrhaft wunderbaren Museum mit alten Holzdecken und hellen, weiten R\u00e4umen. Viel Anlehnung an Dali und Magritte und Max Ernst, aber auch sehr Eigenes, das einen portugiesischen Esprit zeigt, der mich wiederum an Indien erinnert hat, wo Dali auch bis auf die Tiefen der Teetassen vorgedrungen ist. Auch hier, im portugiesischen Museum, viel Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Poesie, leider nur auf Portugiesisch, was wir bei einer jungen Frau beklagt haben, die dann behilflich war, einen der Texte zu \u00fcbersetzen. Sie f\u00fchrte uns auch aus, wie wichtig der poetische Blick sei, denn er sieht dasselbe, was alle sehen, dann doch noch mal auf andere Weise. In einem naheliegenden Caf\u00e9 gab es dann noch eine weitere \u00dcberraschung, denn in der Tiefe des Kellers konnte man exzellente moderne Kunst sehen, eine Malerin, die ber\u00fchrt und \u00fcberrascht hat mit gro\u00dffl\u00e4chig gemalten und sehr lebendigen Faunen&#8230;Es war in der Tat gut, auch das zu erleben, die Weiterentwicklung durch die Kunst und die Poesie.<\/p>\n<p>Im Flugzeug sa\u00df dann ein Portugiese neben uns, der hin und zur\u00fcckf\u00e4hrt zwischen Deutschland und Portugal, aber mit seiner Familie hier in Deutschland lebt. So ein erfreulicher Mensch, offen und erz\u00e4hlbereit, und bald konnten wir auch auf Bildern seine Kinder und Enkel bewundern, und die reichhaltigen Obstberge aus eigenen G\u00e4rten, die bei einem Fest im portugiesischen Zuhause aufgetischt worden waren.<\/p>\n<p>So sinkt langsam alles ein in der leise sich umstellenden Freude der R\u00fcckkehr&#8230;die Str\u00e4nde und die St\u00f6rche und die Feigen und die Orangen, und die Steine und die Menschen, und die G\u00e4rten und die T\u00f6rtchen, und die Metro in Lissabon, und die Pflastersteine, und die Kacheln&#8230;.und das Meer und das Mehr, was Reisen als Rahmen des eigenen inneren Aufenthalts so\u00a0 mit sich bringt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach, was ist das angenehm, auf einer \u00fcberschaubaren Tastatur zu schreiben und die Einfingerfertigkeit hinter mir lassen zu k\u00f6nnen. 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