{"id":2844,"date":"2017-06-05T08:52:06","date_gmt":"2017-06-05T08:52:06","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2844"},"modified":"2017-06-05T08:52:06","modified_gmt":"2017-06-05T08:52:06","slug":"pentecoste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2844","title":{"rendered":"Pentecoste"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2845\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170603_140040-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"568\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170603_140040-168x300.jpg 168w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170603_140040-768x1373.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170603_140040-573x1024.jpg 573w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/20170603_140040.jpg 1073w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/p>\n<p>Auf meinem Pentecoste-Bild, das ich mal anl\u00e4sslich eines anderen Pfingst-Events gemacht habe, sieht man den Geist sich auf einer Zunge niederlassen. Oft wird der Geist ja in den Religionen als etwas grunds\u00e4tzlich Lichtes angesehen, wobei es auch ziemlich schreckliche geistige Eingebungen gibt. Wenn man sich in den Religionen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unbeschwert herumbewegen kann, ist es einfacher, ab und zu mal ein gewisses Interesse daran zu vertiefen, ohne den Geschichten und Ritualen verpflichtet zu sein. Auch die mit uns befreundete, junge Afghanin fand es nicht schwierig zu sagen, dass sie Ramadan macht, um abzunehmen. Auch in Indien beherrscht das gro\u00dfe &#8222;Um-zu&#8220; viele der religi\u00f6sen Gesten. Oft geht es darum, in den verschiedenen Himmelreichen gute Karten zu haben. Mich hat der Hinduismus auch deshalb angesprochen, weil er mir von Anfang an nicht als eine Religion vermittelt wurde, sondern als eine Lebensweise&#8230;.&#8220; a way to be&#8220;. Wenn man genauer hinschaut, sieht man einen bl\u00fchenden Anarchismus, der mit vielerlei Lebensk\u00fcnsten t\u00e4glich neu gewebt wird und zu beliebten indischen Volksaussagen f\u00fchrt wie: &#8222;In India all is possible&#8220;. Das ist auch genau, was man erlebt, n\u00e4mlich, dass alles m\u00f6glich ist, daher das Auge wachsam. Und wenn unbedingt ein Name f\u00fcr das Gebilde her muss, dann nennt man es mal eine Monarchie, mal eine Demokratie, in der man sich dann wie\u00a0 in einer Monarchie verh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Heute ist also Pfingsten, das Wunder des grenz\u00fcberschreitenden Verstehens, ein sehr sch\u00f6ner Gedanke. Sie konnten sich auf einmal alle verstehen. Leider wieder nur ein bestimmtes Gr\u00fcppchen, das entfernt mir den Gedanken wieder vom Herzen. Schluss mit Auserw\u00e4hlten. Jetzt sind wir erst einmal von sehr vielen Sprachen umgeben, die wir gar nicht verstehen. Schon Englisch und Franz\u00f6sisch sind hilfreich, aber dann was ist mit Farsi und Serbo-Kroatisch usw.? Es ist die Sternstunde der Dolmetscher, und mit den Sternstunden tauchen auch neue Marktl\u00fccken auf. Die Ramadan-Durchhalter zB kaufen Di\u00e4tpillen, um trotz des Fastens und abendlicher Gelage\u00a0 in Form zu bleiben, und dann gibt es heute noch den &#8222;Weltumweltstag&#8220;, also zwei Mal Welt auf einmal. Ohne Google-Info w\u00fcsste man oft solche Sachen nicht. Das Zweimalwelt-Thema erinnert mich an eine weitere Marktl\u00fccke, die gerade in Japan aus der Wiege gehoben wird, wodurch ich bef\u00e4higt werde, davon zu berichten. Dort gibt es nun einen aufsteigenden Beruf f\u00fcr M\u00e4nner, das M\u00e4nner-Weinen. Es gibt bereits einen Landes-Meister in der Kunst, der schon sehr ausgebucht ist, aber das wird schon. 2 590 Yen f\u00fcr zweimal Aufweinen. Sehr viele Frauen m\u00f6chten das erleben und freuen sich schon darauf. Die Wein-Profis sind gutaussehende, junge M\u00e4nner, die Berufsgruppe hei\u00dft Ikemeso-Danshi. Gef\u00fchls-Stau sei nicht gesund, sagt Hiroki Terai. Das sehe ich auch so und w\u00fcnsche den Japanern alles Gute. Das sollten die JapanerInnen am besten alle jetzt machen, bevor es riesig teuer wird. Noch kann man f\u00fcr nur 20 Euro weinen. Denn es ist eine Kunst. Die Heul-Gesichter sollen \u00e4sthetisch sein, und das Weinen soll von innen herausbrechen., meinte ein Kampfrichter beim &#8222;Grand Prix flennender M\u00e4nner&#8220;. (&#8230;ob deutsche M\u00e4nner (und Frauen) auch&#8230;&#8230;? Aber erst mal die marktl\u00fccken-und rasenm\u00e4herlose Pentecoste-Stille genie\u00dfen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"154-DIv1m\" class=\"anker\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf meinem Pentecoste-Bild, das ich mal anl\u00e4sslich eines anderen Pfingst-Events gemacht habe, sieht man den Geist sich auf einer Zunge niederlassen. 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