{"id":2784,"date":"2017-05-29T08:04:56","date_gmt":"2017-05-29T08:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2784"},"modified":"2017-05-29T08:30:33","modified_gmt":"2017-05-29T08:30:33","slug":"around","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2784","title":{"rendered":"around"},"content":{"rendered":"<div class=\"irc_mimg irc_hic iReJ8XKV_PCk-lvVgf-rIiHk\"><\/div>\n<div class=\"irc_mimg irc_hic iReJ8XKV_PCk-lvVgf-rIiHk\">\n<div class=\"irc_mimg irc_hic iE7aOwwxrZw4-lvVgf-rIiHk\"><a class=\"irc_mil i3597 iE7aOwwxrZw4-zixyDjKkw5M\" tabindex=\"0\" href=\"https:\/\/speakzeasy.wordpress.com\/tag\/karma\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-noload=\"\" data-ved=\"0ahUKEwjKrtqm1pTUAhVILsAKHd3CD2IQjRwIBw\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"irc_mi\" src=\"https:\/\/speakzeasy.files.wordpress.com\/2014\/11\/tx05.jpg\" alt=\"Bildergebnis f\u00fcr karma symbol\" width=\"293\" height=\"292\" \/><\/a><a class=\"irc_mil i3597 iE7aOwwxrZw4-zixyDjKkw5M\" tabindex=\"0\" href=\"https:\/\/speakzeasy.wordpress.com\/tag\/karma\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-noload=\"\" data-ved=\"0ahUKEwjKrtqm1pTUAhVILsAKHd3CD2IQjRwIBw\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2786\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170529_090847-300x292.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170529_090847-300x292.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170529_090847-768x749.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170529_090847-1024x998.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170529_090847.jpg 1026w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a class=\"irc_mil i3597 iE7aOwwxrZw4-zixyDjKkw5M\" tabindex=\"0\" href=\"https:\/\/speakzeasy.wordpress.com\/tag\/karma\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-noload=\"\" data-ved=\"0ahUKEwjKrtqm1pTUAhVILsAKHd3CD2IQjRwIBw\"><br \/>\n<\/a><\/div>\n<h1 class=\"irc_mimg irc_hic iE7aOwwxrZw4-lvVgf-rIiHk\"><\/h1>\n<div class=\"irc_mimg irc_hic iE7aOwwxrZw4-lvVgf-rIiHk\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"irc_mimg irc_hic iReJ8XKV_PCk-lvVgf-rIiHk\">&#8222;Wir m\u00fcssen jetzt unser Schicksal in die eigene Hand nehmen&#8220;, sagte sie u.a. Das h\u00f6rt man doch gerne und wei\u00df dadurch, dass es auch da, wo hohe Formen der Diplomatie am Werke sind, Grenzen gibt. Es war ja nicht so, als w\u00e4ren in Taormina Schw\u00e4chlinge herumgesessen, aber es waren auch nicht alle, die etwas Wirkungsvolles h\u00e4tten sagen k\u00f6nnen. Wo Auseinandersetzungen unvermeidbar sind, geht es oft um nicht weniger als Vernichtung, bzw. um das Vernichtungspotential im Zaum zu halten. Wenn aber hinter der Im-Zaum-haltung die pure Angst steckt, z.B. einen Unberechenbaren vor den Wirrkopf zu sto\u00dfen, ist es doch angebrachter, Klartext zu reden. Einer der denkw\u00fcrdigsten S\u00e4tze, die mir bisher in meinem Leben begegnet sind, kommt aus Japan und hei\u00dft &#8222;Es gibt Wichtigeres als das Leben&#8220;, und so verstehe ich ihn: manchmal muss man auch den Tod in kauf nehmen, damit man wegen der Angst vor ihm nicht gedem\u00fctigt wird. Erst, wenn man diese Todesangst einmal konfrontiert hat, gibt es weitere Optionen. Alles ist Tor, und \u00d6ffnungen erlauben weiteren Zugang. Nun ist es durchaus beruhigend, wenn man in einem Land lebt, wo die F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit einen solchen Satz sagen kann. Es wird un\u00fcberschaubar sein und bleiben, wie und wieweit\u00a0 diese Erkenntnis bei den einzelnen Individuen ankommt. Haben wir nicht immer unser eigenes Schicksal in der Hand!? Das mag wohl so scheinen, jetzt, wo wir als Land einen der tiefschw\u00e4rzesten Abgr\u00fcnde der Menschheitsgeschichte hinter uns haben, wo 6 Millionen Menschen im Beisein aller Lebenden ihr Schicksal aus der Hand genommen wurde und Vernichtung eine neue Dimension erreichte. Jetzt wissen wir auch, dass alles Zujubeln einen Kern der Gewalt in sich tr\u00e4gt. Nur die Kunst kann (manchmal) auf ungef\u00e4hrliche\u00a0 Weise begeistern, auch wenn sie von Narzissmus keineswegs befreit ist. \u00dcberall, wo Sch\u00f6pfung entsteht, muss gerungen werden um das, was man ist, und ob es einem letztendlich gelingt, die T\u00f6ne zu spielen, die dem eigenen Lied entsprechen. Auch bin ich froh, einmal in meinem Leben eine meditative Praxis ernsthaft durchlaufen und wertgesch\u00e4tzt\u00a0 zu haben, aber die Zeiten \u00e4ndern sich und verlangen andere Instrumentarien, um dem globalen Geschehen mit eigenem Gewahrsam gegen\u00fcberstehen zu k\u00f6nnen. Die Welt ist voll von abgeschotteten R\u00e4umen, in denen mehr oder weniger Unheimliches vor sich geht. Der Reichtum an innerer Freude ist nicht wirklich abh\u00e4ngig von den illusion\u00e4ren Erscheinungen der Welt, ja gut, aber ganz unabh\u00e4ngig davon ist meine innere Freude auch nicht, und mein Wesen ist auch nicht ganz unabh\u00e4ngig von der Unfassbarkeit des Schmerzes und des Schmerzhaften, mit dem wir unter Menschen in Ber\u00fchrung kommen.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir m\u00fcssen jetzt unser Schicksal in die eigene Hand nehmen&#8220;, sagte sie u.a. Das h\u00f6rt man doch gerne und wei\u00df dadurch, dass es auch da, wo hohe Formen der Diplomatie am Werke sind, Grenzen gibt. 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