{"id":2757,"date":"2017-05-26T08:11:45","date_gmt":"2017-05-26T08:11:45","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2757"},"modified":"2017-05-26T08:17:06","modified_gmt":"2017-05-26T08:17:06","slug":"koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2757","title":{"rendered":"k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2758\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091717-242x300.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091717-242x300.jpg 242w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091717-768x953.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091717-826x1024.jpg 826w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091717.jpg 1057w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/>\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2759\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091616-300x292.jpg\" alt=\"\" width=\"307\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091616-300x292.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091616-768x748.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170526_091616.jpg 942w\" sizes=\"auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><\/p>\n<p>Was man auf diesem zwar (auf)ger\u00fcttelten und gesch\u00fcttelten Planeten (noch) so alles kann, ist mehr als erstaunlich, es ist \u00fcberw\u00e4ltigend. Was immer der Mensch wirklich haben wollte und will, konnte und wollte und oft auch kann er es umsetzen. Manche Sachen\u00a0 sind schwieriger als andere. Zum Beispiel scheinen Menschen es schwierig zu finden, mit anderen Menschen gut umzugehen. Das k\u00f6nnen wir nicht so gut, wir Menschen. Das andere Universum, das uns n\u00e4her kommt: ach ja, auch fremd. Die Haare seltsam geb\u00fcndelt, das Wort nicht erlesen (genug). Man kann sehen, dass Donald Trump uns verw\u00f6hnt damit, mal sehen zu k\u00f6nnen, wie so ein richtig narzisstisches Arschloch aussieht. In Br\u00fcssel war f\u00fcr die BeobachterInnen der Reise endlich Entspannung. Man vermisste zuvor die eindeutig peinliche Geste, und konnte den Weltenherrscher dann wieder so sehen, wie man dachte. K a n n man ihn anders sehen, oder ist man schon im Zugzwang der Wahrnehmung, dass die Groteske die Weltlenkung \u00fcbernommen hat, und man hat es nicht wahrnehmen k\u00f6nnen, dass es so viele unzufriedene Menschen gibt auf der Erde. Die sehen a u c h, was man so alles (haben) kann, wenn es einem rechtzeitig erm\u00f6glicht wird, Eigenes zu gestalten. Zu viele Menschen bewegen sich auf dieser Erde, die nicht wissen, wie man da (wieder) hineinkommt in das eigene Leben, w\u00e4hrend permanent Gel\u00fcste produziert werden von all dem, was viele niemals haben werden. Auf der anderen Seite der Achse sieht man, ja wen denn, zum Beispiel Diogenes in der Tonne. Einmal auf einem Spaziergang habe ich eine Villa gesehen, deren Bewohner auf ihrem luxuri\u00f6sen Anwesen ein kleines, tunnelartiges H\u00e4uschen hatten, auf dem &#8222;Diogenes&#8220; stand. Aus einer Tonne heraus unsterblich zu werden ist schon auch eine Leistung. Es muss die Menschen durch die ganze Geschichte hindurch immer wieder begeistert haben, dass er zu Alexander dem &#8222;Gro\u00dfen&#8220; sagen konnte, der solle ihm aus der Sonne gehen. Man m\u00f6chte zu gerne glauben, dass viele Menschen in der Lage sind, zu einer Autorit\u00e4t zu sagen: geh mir aus der Sonne!, aber das ist nicht so, das muss man k\u00f6nnen. Um das sagen zu k\u00f6nnen, braucht man Vorbereitung und Einstellung und Positionierung und Ausbildung und was nicht alles. Und obwohl ich beim Evangelischen Kirchenfest gerne gehabt h\u00e4tte, dass nicht auf christlich rumgelabert wird, bin ich doch froh, mich geirrt zu haben. Sah irgendwie ganz sch\u00f6n aus mit den beiden Menschen da. Und ich habe mich auch gefreut, dass Angela Merkel in Gegegnwart von Barack Obama, den man als &#8222;den vormals m\u00e4chtigsten Mann&#8220; titulierte, bemerkt hat, s i e s\u00e4\u00dfe doch neben ihm, ein kleiner schmunzelnder Hinweis auf die derzeit m\u00e4chtigste Frau der Welt. Vielleicht mag ich sie (auch) deshalb, weil in ihr ein Diogenes steckt, die auch auf der politischen Weltenb\u00fchne weder herumkriechen noch herumgaukeln muss, weil verantwortliches, menschliches Verhalten \u00fcberall und f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich und m\u00f6glich ist, auch wenn wir alle weiterhin \u00fcben m\u00fcssen, bis wir es k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt kann man ja auch immer, wenn man m\u00f6chte und die Umst\u00e4nde es erlauben, im Gras liegen und in den \u00c4ther schauen, wie auf der obigen Pinselei rechts sichtbar ist. Sie hei\u00dft &#8222;\u00c4ther-Betrachtung&#8220;. Das linke Bild (aus der Zeit\/FAZ? mit meinem Farbt\u00f6pfchen)) hat mir einfach gefallen, weil es auf scheinbar harmlose Weise zeigt, wie gef\u00e4hrlich infantil vieles ist, was wir nicht mehr einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Was man auf diesem zwar (auf)ger\u00fcttelten und gesch\u00fcttelten Planeten (noch) so alles kann, ist mehr als erstaunlich, es ist \u00fcberw\u00e4ltigend. Was immer der Mensch wirklich haben wollte und will, konnte und wollte und oft auch kann er es umsetzen. Manche Sachen\u00a0 sind schwieriger als andere. 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