{"id":24464,"date":"2026-10-17T08:35:35","date_gmt":"2026-10-17T08:35:35","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24464"},"modified":"2026-10-17T08:40:46","modified_gmt":"2026-10-17T08:40:46","slug":"fern-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24464","title":{"rendered":"fern sehen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"522\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-522x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24463\" style=\"aspect-ratio:0.5097649681848446;width:164px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-522x1024.jpg 522w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-153x300.jpg 153w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-768x1506.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-783x1536.jpg 783w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-1044x2048.jpg 1044w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261016_150745-scaled.jpg 1305w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:58px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wir haben jetzt Zugang zum breitesten Spektrum jemals des menschlichen Erlebens, nicht zuletzt durch das ferne Sehen, \u00fcberall reinschauen, \u00fcberall dabei sein k\u00f6nnen. Und doch ist diese angebotene Freiheit belastet mit Wunschvorstellungen und in Gang gehalten durch Einsatz der Triebe. Wen treiben sie voran, und  wen wohin. Wie alles andere, so wollen auch Triebe sich durchsetzen und werden dann g\u00fcnstigerweise auf dem Weg kanalisiert in g\u00e4ngige Formen der Lebensbildung (wie Heirat) hinein. Dort ist ein gro\u00dfer Teil der Menschheit gut aufgehoben, oder war auch das nur ein Wunsch, dem es zu entsagen gilt? Und wieweit passen diese vielen Angebote auf den Kan\u00e4len zu mir und meiner Wahrnehmung des Weltgeschehens. Nat\u00fcrlich merke ich auch, dass der (z.B.) YouTube Kanal weder Luzifer der Lichtr\u00e4uber ist, noch Antworten auf die Frage &#8218;Wer bin ich&#8216; (eigentlich)? birgt, sondern ist nur ein Auspuckerkanal mit vielen interessanten Lernm\u00f6glichkeiten. Aber da, wo alles da scheint, gibt es einen Ruck im Gewebe der Wahrnehmung. Irgendwo erscheint wie von selbst eine L\u00fccke, eine \u00d6ffnung im Irgendwo des Innenraums. Also doch ein Ausweg aus dem vertrackten Labyrinth der Hecken-Architekten? Also doch ein roter Faden, der bis zum Ausgang begleitet? Dann los! Klar, wer wei\u00df, ob man irgendwo ankommt, wo man noch nie war. Oder das Ganze kommt einem auf einmal vertraut vor, und gleichzeitig so, als s\u00e4he man es zum ersten Mal. Und tats\u00e4chlich sieht man es dann zum ersten Mal, denn alles ver\u00e4ndert sich st\u00e4ndig, auch wenn es  nicht imer so scheint. Es ist keine Frage der Wahl, ist aber anscheinend unerm\u00fcdlich besch\u00e4ftigt mit Weben von vielen, vielen Geschichten, alle dieses Erdlingsvolk betreffend, mit freier Wahl begabt f\u00fcr das Spinnen der Schicksalsf\u00e4den. Und kann man als Mensch sich wirklich noch an diesem Spiel erfreuen? Da pl\u00f6tzlich ein Gong. Dann ein Stopschild. Dann eine L\u00fccke, aus der das Licht f\u00e4llt auf die Hineinlauschenden.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben jetzt Zugang zum breitesten Spektrum jemals des menschlichen Erlebens, nicht zuletzt durch das ferne Sehen, \u00fcberall reinschauen, \u00fcberall dabei sein k\u00f6nnen. Und doch ist diese angebotene Freiheit belastet mit Wunschvorstellungen und in Gang gehalten durch Einsatz der Triebe. Wen treiben sie voran, und wen wohin. 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