{"id":24341,"date":"2026-09-28T07:21:55","date_gmt":"2026-09-28T07:21:55","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24341"},"modified":"2026-09-28T07:21:55","modified_gmt":"2026-09-28T07:21:55","slug":"peilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24341","title":{"rendered":"peilen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24340\" style=\"width:419px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260927_171315.jpg 2014w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Seit ich die vergangenen drei Jahre vorwiegend im Westen gelebt habe und lebe, und Indien als von mir (einst) hochgelobtes Land hinter mir gelassen habe, fallen mir bestimmte Dinge auf. Zum Beispiel empfinde ich die Materie im westlichen Raum als sehr schwer. Sehr leicht, sie zu erwerben, aber sehr schwer, sie wieder loszuwerden. Man hat immer zu viel und kann sich schwer von dem Zeug trennen. Auch in Indien lebt jede\/r gerne mit allem, was er oder sie braucht. Die Haushalte brechen auch aus den Fugen, und das Genug ist dort noch lange nicht erreicht, vielleicht f\u00e4ngt auch die kollektive Gier erst an. Aber sie haben auch den anderen Weg ernsthaft erschaffen f\u00fcr diejenigen, die das Haushaltsleben mit all seinem Drum und Dran nicht anspricht. Das Z\u00f6libat wird u.a. in diesem Kontext oft empfohlen, damit der eigene Weg nicht durch selbsterzeugte Handlungen erschwert wird. Und es wird empfohlen, auf dieser Wanderschaft so wenig Extras mitzuschleppen, damit das Schleppen nicht vorherrscht. Andrerseits wird in Indien nicht mehr so viel praktiziert, eher all die im Westen, die in die Yogazentren st\u00fcrmen. Trotzdem gibt es Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die zu beachten sind. Wo liegen die Abh\u00e4ngigkeiten bzw. die Anh\u00e4nglichkeiten, und in welcher Beziehung steht man zu der pers\u00f6nlichen Umgebung, die bei der Selbsterkenntnis keine geringe Rolle spielt. Was erm\u00f6glicht mir, trotz aller scheinbar absurden Zust\u00e4nde innerhalb des Weltsystems, einen ungetr\u00fcbten Blick anzustreben, der unabh\u00e4ngig vom Schattenbereich der Materie, mich im eigenen, leergefegten Spielraum  aufzuhalten und in die Lage versetzt, sie zu peilen.   <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ich die vergangenen drei Jahre vorwiegend im Westen gelebt habe und lebe, und Indien als von mir (einst) hochgelobtes Land hinter mir gelassen habe, fallen mir bestimmte Dinge auf. Zum Beispiel empfinde ich die Materie im westlichen Raum als sehr schwer. Sehr leicht, sie zu erwerben, aber sehr schwer, sie wieder loszuwerden. 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