{"id":24255,"date":"2026-09-15T08:16:06","date_gmt":"2026-09-15T08:16:06","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24255"},"modified":"2026-09-15T08:22:12","modified_gmt":"2026-09-15T08:22:12","slug":"lichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24255","title":{"rendered":"lichtich"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1008\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260915_072225-1024x1008.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24254\" style=\"aspect-ratio:1.015883289045567;width:402px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260915_072225-1024x1008.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260915_072225-300x295.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260915_072225-768x756.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260915_072225-1536x1512.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260915_072225.jpg 1946w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:58px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Man darf nicht vergessen, dass es auch jetzt noch eine ganze Menge Menschen gibt, die mit ihrem Leben ganz zufrieden sind, was wiederum nicht dazu f\u00fchren sollte, dass die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der es gelebt wird, \u00fcber den Weg der Gewohnheit zu oft unbemerkter \u00d6dnis f\u00fchrt. Das Lebendige muss immer durch erfahrenes Leben erhalten werden, das verdanken wir wohl der Kunst des sich selbst Sch\u00f6pfenden, das unaufhaltsam ist und der Natur gem\u00e4\u00df radikal. Wenn man wei\u00df, was man beigetragen hat, um auf so ein &#8218;gutes&#8216; Leben zu treffen, hei\u00dft es vorsichtig zu sein, damit man in politisch instabilen Zeiten von der hemmungslosen Verursachung des Leides durch menschlich entleerte Gesch\u00f6pfe, die ihr eigenes Tun nicht mehr einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen, nicht so ergriffen wird, dass man die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das eigene Sein bedenklich einschr\u00e4nkt. Genau d i e aber, die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das Leben an sich, ist eins der wenigen Bewegungen, die wir der heranrauschenden Dunkelheit entgegensetzen k\u00f6nnen. Es kann eine gro\u00dfe Erleichterung sein festzustellen, dass man gar keine Wahl mehr hat, w\u00e4hrend das Z\u00fcnglein an der Waage hin- und herschwingt. Zwischen Idee und Wirklichkeit dr\u00e4ngt sich der Schatten. Waren wir nicht gerade zusammen, die vielen Ichs als eine Menschheit, oder war auch das nur eine Fassade. Da treffen sich ein paar Herren in der Arktisregion, um dabei sein zu k\u00f6nnen, wenn dort ausgebeutet werden darf. Man wirkt ja heute sicherlich naiv, wenn man fragt, warum das sein darf. Dass seltene Erden jetzt in die Data Center wandern, weil wir, also diese Menschheit, das angeblich brauchen. Was wir brauchen, ist einen klaren Kopf, und der gedeiht am besten da, wo die Zusammenh\u00e4nge nicht zu kompliziert werden. Es gibt ja Systeme, die durchus verl\u00e4sslich sind: das Dreieck, das Quadrat, der Punkt. Auch das Licht geht nicht aus. Immer ist Licht. Ich muss es nur aktivieren.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man darf nicht vergessen, dass es auch jetzt noch eine ganze Menge Menschen gibt, die mit ihrem Leben ganz zufrieden sind, was wiederum nicht dazu f\u00fchren sollte, dass die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der es gelebt wird, \u00fcber den Weg der Gewohnheit zu oft unbemerkter \u00d6dnis f\u00fchrt. 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