{"id":24228,"date":"2026-09-12T08:31:56","date_gmt":"2026-09-12T08:31:56","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24228"},"modified":"2026-09-12T08:37:17","modified_gmt":"2026-09-12T08:37:17","slug":"umsetzen-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24228","title":{"rendered":"umsetzen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1007\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039-1007x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24229\" style=\"aspect-ratio:0.9833954272044039;width:386px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039-1007x1024.jpg 1007w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039-768x781.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039-1510x1536.jpg 1510w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039-2013x2048.jpg 2013w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260912_073039.jpg 2017w\" sizes=\"auto, (max-width: 1007px) 100vw, 1007px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:49px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gestern zog also &#8218;Nine Eleven&#8216; noch einmal vor\u00fcber und hat den vorhersehbaren Erinnerungschub ausgel\u00f6st. Auch wir mussten nur die Luke \u00f6ffnen zum Erinnerungs-Stauraum,  und da war sie, ganz lebendig, die Geschichte. Wir waren in M\u00fcnchen, zu Gast bei unseren ehrenwerten Freunden Fritz H\u00f6rauf und Tamara Ralis. Tamara war an diesem Nachmittag, dem amerikanischen Morgen also, unterwegs im Drau\u00dfen, und wir sa\u00dfen mit Fritz schweigend um eine wundersch\u00f6ne Urne herum, die er f\u00fcr den leiblichen Verbleib von Shelley, dem Kater, erschaffen hatte, freiz\u00fcgig nach dem englischen Dichter benannt, und nun ihn ins Irgendwo begleitend. Da st\u00fcrmte Tamara herein mit der Nachricht. Stimmt, da hatte es einen neuen Anfang, das Unfassbare, das die ganze Welt ergriff. Da sah man direkt, wie Menschen gerade noch lebten und dann todsicher unten auf dem Pflaster landeten, denn alle waren am Fliehen, so wie neulich in Nepal, als man wusste, dass die, die man rennen sah, es nicht schaffen konnten. Und die M\u00e4r, die da angesto\u00dfen wurde, hat ja noch kein Ende gefunden. Oder ist es gar schlimmer geworden, oder wissen wir einfach mehr \u00fcber das, was Menschen anderen Menschen antun k\u00f6nnen. Oder hat man zuweilen gar jemanden wie Osama Bin Laden (heimlich ein bisschen) verstehen wollen, und hat sich selbst dann die Grenze setzen m\u00fcssen. Warum? Weil es immer andereWege gibt als Gewalt, Missbrauch und Ausl\u00f6schungswillen. Und genau hier zwingt uns der eigene Geist, uns aus der Menge zu l\u00f6sen, und still zu werden f\u00fcr die h\u00f6chst notwendigen Kontemplationen. Wie n\u00e4mlich ich selbst dazu stehe und es sehe, und dementsprechend in der Lage bin zu handeln. Aber so einer wie Ulrich Siegmund ist auch eine Herausforderung f\u00fcr den Geist, denn er glaubt an das Seinige und ist (noch) kein Racheengel. Hei\u00dft: wie kann man diesem widerspr\u00fcchlichen Wahnsinn begegnen? Ich w\u00fcnsche allen Beteiligten vor allem Durchhaltekraft des eigenen, reklektierten Denkens. Und nicht vergessen: keine\/r kann einem befehlen zu bleiben. Freiheit ist nicht nur Verantwortung f\u00fcr den eigenen Beitrag, sondern auch Erfahrungsf\u00e4higkeit und durch Praxis immer m\u00fcheloser werdende Umsetzung der Ideen in die lebendige Wirklichkeit.  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern zog also &#8218;Nine Eleven&#8216; noch einmal vor\u00fcber und hat den vorhersehbaren Erinnerungschub ausgel\u00f6st. Auch wir mussten nur die Luke \u00f6ffnen zum Erinnerungs-Stauraum, und da war sie, ganz lebendig, die Geschichte. Wir waren in M\u00fcnchen, zu Gast bei unseren ehrenwerten Freunden Fritz H\u00f6rauf und Tamara Ralis. 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