{"id":24169,"date":"2026-09-04T08:02:13","date_gmt":"2026-09-04T08:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24169"},"modified":"2026-09-04T08:02:13","modified_gmt":"2026-09-04T08:02:13","slug":"starren-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24169","title":{"rendered":"starren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24168\" style=\"width:376px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_111303.jpg 1841w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:52px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dieses abgr\u00fcndige Starren auf die Trag\u00f6die von Nepal hat einen weiteren Damm gebrochen. Das Auge sieht, dass alles m\u00f6glich ist, wenn das Unfassbare selbst seine Fassung verliert. Oder war es schon lange Fassade, der Missbrauch schon lange unterwegs, und dann die Vernichtung so vieler Geister und K\u00f6rper. Was f\u00fcr ein Preis f\u00fcr das Unbehagen, das sich in die tats\u00e4chlichen T\u00e4ter schleicht, weit hinten in den Kulissen, wo die B\u00fcror\u00e4ume der Drahtzieher liegen mit ihrem surrenden Ton der Air-Conditioner. Dann die andere Ebene, auf der ein Nepalese fragt, wie Shiva, der von allen (Hindus) geliebte Gott, sowas zulassen kann. Dabei ist Shiva zwar einerseits der Yogi und der Unschuldige Herr und talentierte Liebhaber,  andrerseits jedoch eine wilde, unz\u00e4hmbare Kraft, die Totensch\u00e4del ins Spiel wirft, wenn es zur Sache geht. Und es geht zur Sache, da trifft sich das epische Treiben mit der lebendigen Wirklichkeit. Was also ist die Ursache dieser todbringenden Gletscherbewegung, und wie lange kann ein guter Mantel geflickt werden, also wo genau driftet guter Geschmack ins Unw\u00e4gbare. Solange der Mensch f\u00fcr den anspruchsvollen Titel  &#8218;Mensch&#8216; (noch) geeignet ist, bleibt ihm die Sicht auf die unheimlichen Zusammenh\u00e4nge nicht erspart. Und ob sich einem das Lebendige \u00fcber das Spinnennetz oder \u00fcber die Quantenphsik enth\u00fcllt, ist relativ gleichg\u00fcltig. Und ja: trauern! Trauern um die Sch\u00f6nheit einfacher Lebensweisen, Trauer um verlorenes Tempelgel\u00e4ute, um das schwer errungene Ma\u00df.  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses abgr\u00fcndige Starren auf die Trag\u00f6die von Nepal hat einen weiteren Damm gebrochen. Das Auge sieht, dass alles m\u00f6glich ist, wenn das Unfassbare selbst seine Fassung verliert. 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